Das war ja meine Grundidee.
Es kam der Einwand, dass es nur Spekulation wäre, ob ich im Endeffekt etwas an der emotionalen Bewertung verändere. Zudem könne Stress weiterhin vorhanden sein und dann halt "unter der Oberfläche" brodeln.
Nein, so war das nicht gemeint. Wie Lajosz schon gesagt hat, wenn sie einen Hund sieht und du dann direkt das Umorientierungssignal gibst, hat das den gleichen Effekt, wie als wenn du das Hinschauen Markern würdest, dann belohnst, und dann nochmal umorientierst... Denn wenn das Umorientierungssignal mit positiver Verstärkung aufgebaut wurde, fungiert es im ersten Fall als tertiärer Verstärker.
Was ich sagen wollte ist, dass du nicht hundertprozentig weißt, ob sich auf emotionaler Ebene etwas ändert. Das ist aber auch erstmal sekundär.
Die Frage ist halt, inwiefern ein "Schmerzpatient", der nicht/noch nicht vollständig austherapiert ist bzw. generell im Falle einer chronischen Erkrankung, das Recht hat zu sagen "Du, ich mag dich nicht, bleib weg". Verstehst du was ich meine?