Beiträge von dragonwog

    Hast du Orientierung explizit trainiert? Wenn ja, wie und wie lange?
    Wie gesagt, bei Newton war es auch so. Er war bis zur Pubertät sehr sehr gut orientiert. Als es mir dämmerte, dass er draußen immer schlechter ansprechbar ist, habe ich sofort das Training wieder aufgenommen. Heute ist es so wie vor der Pubertät.

    Ich habe es jahrelang vorher trainiert...bzw. versucht, weil mein Hund keinerlei Belohnungen draußen genommen hat. Das wenige was ging war...den Hund mittels Leine einschränken und als Belohnung weiterschnüffel lassen. Ging aber auch nur begrenzt....

    Hätte ich ihn eher kastrieren lassen, hätte uns das viel Stress gespart.

    Übertrage deine Erfahrungen doch nicht auf alle anderen Rüden...

    Wo haste das her?

    Sorry, das stimmt nicht! Das Implantat ist nicht karzinogen, das wurde an mehreren Tieren inklusive Hunde und besonders intensiv am Menschen erforscht. Beim Menschen wird das Suprelorin Implantat übrigens zur Therapie bei Prostatakrebs benutzt, daher kommen die GnRH Analoga ...

    Den Hund chippen lassen und und gut is...
    Dein Tier hat offensichtlich enormen Stress und da ist ein Testlauf mehr als angebracht.

    Womit wir wieder bei meiner altbekannten Frage an dich angekommen waeren, ob denn das gezielte Nutzen von Frust im Training als Strafe einzuordnen ist oder nicht.
    Ich komme da auf keinen gruenen Zweig, werde noch mal nachlesen.

    Da gibt es keinen grünen Zweig. Man könnte aus einer vereinfachten! behavioristischen Perspektive sagen, dass dieses mit Frust aufgebaute Abbruchsignal negative Strafe ist. Und negative Strafe wird in bestimmten Hundeausbildungskreisen im Gegensatz zur positiven Strafe als ethisch vertretbar angesehen. Andere Kreise hingegen finden es unethisch, den Hund zu frustrieren (was ja unweigerlich mit Stress verknüpft ist). Diese sind dann gegen den Einsatz eines solchen Abbruchsignals.

    Es gibt z.B. Rassen, die durch milde negative Strafe gestresster als durch milde positive Strafen sind. Deswegen sehen einige Leute milde negative Strafen als unethischer an als milde positive Strafen.

    Und dann gibt es noch ganz schnell das Problem, dass man aus lerntheoretischer Sicht bei entsprechendem Frustrationsgrad den Hund positiv bestraft und dann negative Strafe wirkt. Da gibt es wieder Leute denen das bewusst ist und anderen nicht.

    Was nun genau für den einzelnen Hund sinnvoll, kann man nicht so genau wissen...es gibt keine eindeutige Antwort und für alle Individuen schon gar nicht.

    Im Sinne der Ethik...da muss sich jeder halt für seinen eigenen Weg entscheiden

    Bin mit Salz nur immer ein wenig skeptisch, da ich auch der Meinung bin, dass dem Menschen viel Salz nicht wirklich gut tut...

    Das ist aber nur deine Meinung und entspricht nicht dem momentanen Kenntnisstand...

    Eine salzarme Ernährung des Menschen ist unter anderem mit einem erhöhten Risiko für Diabetes, schlechten Blutfettwerten, Herz-Kreislauferkrankungen, endokrinologischen Störungen und einem erhöhten Risiko für einen frühzeitigen Tod verbunden.