In der Regel! (gibt einige Sonderformen wie leichtgradige FCP) hat jeder Hund mit ED und besonders im Falle von Gelenkfragmenten Arthrose mit einem Jahr.
Klipp und klar..lose Gelenkfragmente müssen raus, da gibt es keine Alternative. Mit jedem Tag ohne OP wird der degenerative Schaden größer. Es gibt dann kein zurück mehr, kaputt ist kaputt. Dass der Hund zur Zeit mit Schmerzmitteln gut läuft und manchmal sogar ohne ist da nicht relevant.
Selbst Ärzte die alternative Therapien wie die Eigenbluttherapie, Fettstamzellentransplantation und Goldakupunktur anbieten, bestehen auf vorheriges Entfernen der Fragmente.
Die beste Lösung wäre wahrscheinlich in deinem Fall den Hund an die Orga auf eine entsprechende Pflegestelle zurückzugeben. Die finanziellen Belastungen müsste sie ja dann auch tragen.
Wie du schon festgestellt hast, ist dein Hund unheilbar krank. Operation und Therapie kannst du dir nicht leisten, also gibt es eigentlich keine weitere Option.
Ansonsten könntest du den Weg gehen, den Hund mit Schmerzmitteln zu versorgen und ihn dann bei den unweigerlich eintretenden starken Schmerzen bzw. bei gastro-intestinalen Nebenwirkungen der Schmerzmittel oder Nierenschäden einzuschläfern. Ist ein gehbarer Weg, sollte dann aber meiner Meinung auch sehr straight verfolgt werden, um den Hund nicht unnötig leiden zu lassen.
Achso...einen Hund bei dieser Problematik toben zu lassen und mit zum Ausreiten zu nehmen ist absolut fahrlässig. Geht gar nicht, sorry.
Zitat
Ich glaube nicht, dass ich mich alleine wegen meinem Alltag und dem Charakter meines Hundes einschränken kann, jedenfalls nicht so, dass der Hund nicht mehr viel tobt, frei läuft etc., dem Hund geht es momentan so gut, ich will das nicht durch eine OP und deren ungewissen Ausgang kaputt machen... Unser ganzes Leben kaputt machen..
Ja sorry, gibt den Hund an jemanden ab, der die Grundbedürfnisse eines chronisch kranken Hundes erfüllen kann, das wird bei dir so nix.