Die Frage ist halt, ob das, was man da glaubt zu sehen, wirklich durch die Motivation des Hundes zur Zusammenarbeit begründet ist, oder eher durch die Motivation des Hundes, jeden Vorteil (den durchs Gelände und den durch die anderen Hunde) zum eigenen Jagderfolg zu nutzen.
Da gabs mal ne Studie dazu (ich glaub von Coppinger). Ergebnis war wohl, dass nicht kooperiert wird, aber durch das spezifische Verhalten in Gruppenjagdsituationen der subjektive Eindruck für den Beobachter entsteht (z.b. wird versucht, möglichst viel Abstand zum Nachbarn und gleichzeitiger Abstandsverringerung zur Beute gejagt zu werden, was dann wie ein "Umstellen" ab einer bestimmten Hundeanzahl aussieht)
Zitat
There is no communication and no overarching coordination mechanism
Wolf-pack (Canis lupus) hunting strategies emerge from simple rules in computational simulations
C. Muro a,∗ , R. Escobedo a,b , L. Spector c , R.P. Coppinger c a Asociación de Perros de Asistencia AEPA-Euskadi, Pte Deusto 7, 48014 Bilbao, Vizcaya, Spain Departamento de Matemática Aplicada y Ciencias de la Computación, Universidad de Cantabria, Av. de Los Castros s/n, Santander 39005, Spain c School of Cognitive Science, Hampshire College, Amherst, MA 01002, United States b
Behavioural Processes 88 (2011) 192 - 197