Beiträge von dragonwog

    :lachtot: :lachtot: :lachtot: :lachtot:
    selten so gelacht. Pferde sterben in freier Wildbahn auch deutlich früher..... liegt bestimmt daran das sie was falsches essen :hust: und hat überhaupt nichts mit dem entbehrungsreichen Leben in freier wildbahn zu tun. Übrigens. als der Mensch noch so lebte wurde er nur 30J. im Durchschnitt :pfeif:


    Da gebe ich dir aber recht. Von mir selber weiß ich es ja schließlich auch nie. Meine blutwerte sind toll..... mehr weiß ich nicht. Und das es mir gut geht.

    Ich glaub du hast das nicht richtig verstanden. Es geht darum, dass man keine konkrete Aussage und Schlussfolgerung für den Hund darüber treffen kann, ob die Ernährung des Wolfes in Hinblick auf Gesundheit und damit verbundene Langlebigkeit für ihn die optimalste ist..weil der Wolf halt in der freien Natur eine kürzere Lebensdauer hat. Got it?

    Beim Hund spielen da nämlich noch ganz andere Sachen mit rein (z.B. Arthrose und eine arachidonsäurearme Ernährung).

    Egal - ein Laie wird das perfekte Gleichgewicht von Nahrungsbestandteilen nie ausgleichen können, wenn hauptsächlich gegenteilig also ungewohnte Nahrung verfüttert wird.

    Das Leben meines Hundes, wäre es mir nicht wert, da rum zu experimentieren. Der bekommt das, was bekanntermaßen seid Millionen von Jahren auf seinem natürlichen Speisezettel steht und nicht irgendwelche Ersatznahrungs(stoffe). Fertig.

    Also die "perfekte" Nahrung gibt es für Hunde nicht.
    Wölfe sterben in der Natur auf jeden Fall eher als unsere Haushunde...

    Es gibt Gegenden, in denen wurden die Hunde primär mit Milchprodukten und Getreide ernährt. Ist Hundennahrung aus Milchprodukten und Getreide jetzt "perfekt"?

    MIt den Bedarfswerten ist es auch schwierig....kein Lebensmittel dieser Welt hat immer die gleichen Mikronährstoffe. Einige Bedarfswerte für die Hundeernährung wurde einfach von Nutztierrassen auf den Hund übertragen. So richtig kann niemand wissen, ob er den Hund optimal ernährt...

    AndiB hat ein interessantes Argument gebracht..

    Brauchen Herbivore nicht deutlich mehr Nahrung pro KG als Omnivore bzw Carnivore? Ich weiß das nur von meinen Meerschweinen, da hat ein 700g-Meeri pro Tag locker 200-300g Gemüse/Kräuter durchgepfiffen+ Heu. Das gibt mir zu denken ob man das rein von der Menge her überhaupt bewältigen könnte. Wenn ich da an meine 3,5kg und 5,5kg Hunde denke.. die müssten im Vergleich nen guten Kilo Gemüse am Tag reinschaufeln (und ja, mir ist bewusst das Meerschweine nen Stopfmagen haben und Hunde nicht, allerdings ist das Gemüse ja nicht zum stopfen da, dafür gabs für 20 Meeris am Tag nen kleinen Ballen Heu)

    Übrigens gab es gestern einen 100% Vegetarischen Tag für meine Mädels. Gemüse (Karotte, Zucchini, Gurke und Kohlrabi) mit Couscous.... NOCH NIE hab ich beim Fressen dermaßen die Mittelkralle gezeigt bekommen :tropf: Heute etwas Dosenfutter mit rein (gerade mal 1-2EL/Nase) und es wurde direkt inhaltiert.
    Also meine Hunde würden nur mit Gemüse eindeutig verhungern...

    Na so geht das natürlich nicht. Wieso sollte man 1 kg Gemüse in den Hund stopfen? Den Eiweißbedarf kann man nur mit entsprechenden hochwertigen pflanzlichen Proteinquellen decken...Lupinenmehl, Hanfmehl, Linsen, Bohnen....

    Und jeder Hund ist da auch anders

    Wenn ich meinen ein Stück Tofu und eine Putenkeule hinlege, entscheiden sie sich definitiv zuerst für den Tofu (und die kennen beides).

    Was mir bei deinem Menü noch aufgefallen ist..welche Fett/Ölquelle gabs zu Couscus und Gemüse?

    1. Das bezieht sich auf den WELTWEITEN Sojaverbrauch... Nix mit nur Amerika. Das nach Deutschland importierte Soja wird zu über 90 Prozent für Tierfutter verwendet. Hast du dir mal die Zutatenliste von erhältlichem Viehfutter angeschaut? Unsere Hühner bekommen übrigens unter anderem das hier gefüttert

    Oops...

    2. Das Monokulturproblem betrifft nicht nur Soja sondern mittlerweile so ziemlich alle Feldfrüchte. Schau dir die Maisfelder für Biogasanlagen an...

    3. Mit der Diskrepanz zwischen wirklichem Konsum und das was so geschrieben wird meinte ich doch nicht dich! Also nein, weniger Drama, ich bezichtige dich nicht der Lüge :P .

    4. Du hast immer noch nicht verstanden, dass für die konventionelle Viehhaltung mehr Bodenfläche draufgeht, als das bei einer Versorgung mit pfanzlichen Lebensmitteln der Fall ist, oder?

    5. Ich esse wesentlich häufiger als du Fleisch..und das auch noch aus Massentierhaltung.

    Und jetzt kommt mein großes ABER:
    Ich muss mich in der Arbeit von Vegetarier und Veganer belehren lassen das dieses Fleischfressen einige probleme mitsich bringt, wir Massentierhaltung damit fördern bzw. unterstützen und wir nur an uns aber nicht die Tiere denken.
    Im Gegenzug aber extrem viel Sojaprodukte verwenden, welche teilweise genetisch verändert wurden und die Monokultur fördern. Um diesen großen Sojabedarf zu decken muss wieder Fläche, im Extremfall natürlich Regenwälder, landschaften und ähnliches geopfert werden. Diese Monokultur der Sojapflanze wird jedoch einigen Wildtieren wieder das Leben kosten. Es gibt ja schon so wenige Wälder, Wiesen welche wirklich noch als "wild" bezeichnet werden kann und sich Insekten und Kleinstlebewesen wohl fühlen. Ich denke das der Vegane Lebensweg auch seine Schwächen hat, sicherlich können Wiesen wo Futter für Tiere angebaut werden für Soja, Mais, Getreide und ähnliches verwendet werden, aber trotzdem bleibt das Problem.

    Sorry, aber über 80 Prozent des angebauten Sojas wird als Mastfutter zur Fleischgewinnung verfüttert. DIe Rechnung geht überhaupt nicht auf. Nix mit bösen tofuessenden Veganern, wegen denen der Regenwald abgeholzt wird. Das geht alles an die Futtermittelindustrie.

    Generell braucht es für ein Stück Rindfleisch viel viel mehr Biomasse, als für ein Lupinenschnitzelchen.

    Deine Argumentation haut vorn und hinten nicht hin.

    Was mir bei den Diskussionen immer auffällt... plötzlich ernähren alle sich und ihre Hunde mit Fleisch vom Bauern nebenan. Das passt statistisch nicht zur Realität

    Generell kann man nicht sagen, dass der Hund infantiler als der Wolf bleibt, das ist ein stark vereinfachtes Konzept, was so nicht zutrifft. In einigen Dingen ist der Hund dem Wolf sogar kognitiv überlegen.

    Und natürlich hängt das mit der Selektion zusammen. Bestimmte Elemente des Jagdverhaltens sind für die Hunde stark selbstbelohnend herausgezüchtet worden und das Reagieren auf körperliche Grenzen ist bei einigen Rassen zuchtbedingt nur noch rudimentär vorhanden.

    Es ist aber dennoch kein "Spiel", denn da sind andere Hirnbereiche und Funktionskreise aktiv.

    Hallo Leute,
    mein 9 Wochen alter Labradorwelpe ist logischerweise noch dabei zu lernen, dass man an der Leine nicht zieht.
    Sieht sie einen anderen Hund oder riecht etwas total interessantes, zieht sie meist so stark an der Leine, dass sie sich selbst würgt und husten muss.
    Was kann man dagegen tun?

    Danke schonmal

    Wie breit ist das Halsband?