Beiträge von dragonwog

    Ich fände es schrecklich würde mein Dackel keine Rute mehr haben. Da würde ich wirklich die Rasse wechseln.

    Im Übrigen dauert es Jahrzehnte und viele Generationen bis die Rute weg ist. Keine Ahnung, wie das züchterisch funktionieren soll.

    Das kommt eben davon, wenn man nicht weiß, wovon man redet.
    An die Wesenseigenschaften von Jagdhunden werden große Anforderungen gelegt. Es ist eh schon schwer, die züchterlich zu erhalten. Ausschuss gibts in vielen Würfen. Wenn da jetzt noch vermehrt auf die Optik wert gelegt werden soll... es geht wie gesagt nicht.

    Ich hab mal eine Frage. Ich hab ja jetzt seit 3 Wochen 3 Hunde, alle total brav, sofort abrufbar etc. Ein Problem zeigt sich aber, was mein Handling betrifft: das schnelle Anleinen. :D

    Wie macht ihr das mit 3 (oder mehr)? Bei 2 wars noch kein Problem, aber bei 3 wuselt immer einer dazwischen oder dreht den Kopf weg oder so (sind auch noch unterschiedlich groß).

    Ich find das grad ganz schön kompliziert, grad wenns mal schnell gehen soll. Ich hab schon Retrieverleinen gekauft, aber trotzdem läufts nicht optimal und is mittelgradig stressig.

    Ja tut mir Leid...ICH krieg das nicht hin, innerhalb weniger Sekunden drei Hunde anzuleinen bzw. ihre Köpfe durch Moxons stecken zu lassen...

    Deswegen...kleine Schleppleinchen an den Hunden ab 2 Stück aufwärts :P

    und warum wird ein Deutsch Langhaar nicht kupiert , ein Deutsch Drahthaar oder Kurzhaar aber doch? und der 2. Link von Dir @dragonwog bezieht sich auf 1994 also was paasiert in Schweden seitdem und warum hält man wie auch in der SChweiz . Österreich und Norwegen am Kupierrverbot fest wenn sich doch so viele verletzen?

    Musste mal den Gesetzgeber befragen und nicht mich?

    Warum ist in Deutschland noch die Zucht mit brachyzephalen Rassen erlaubt.

    I don't know ...

    Ähh, welcher kurzhaarige Hund mit hoher Rutenaktivität wird zur Schwarzwildjagd eingesetzt??

    Ein apportierender Hund mit hoher Rutenaktivität der in Ungarn im schwierigen Gelände eingesetzt wird ist der Vizsla...kupiert....

    In Schweden werden in Sachen Vorstehhund hauptsächlich Pointer und Setter in offenem Gebiet eingesetzt..

    Zitat

    Ein Blick nach Schweden macht es möglich, die Auswirkungen des »Rutenkupierverbotes« zu erkennen. Eine unabhängige Untersuchung bringt zusammengefaßt nachfolgende Ergebnisse: »Im Herbst 1994 sind während einer Zeitspanne von 3 Monaten traumatische Rutenverletzungen bei 50% von 117 Vorstehhunden und bei 17% von 133 Pointern gemeldet worden. Der Unterschied zwischen den Rassen ist statistisch signifikant


    http://www.tierarztpraxis-bradel.de/hund_recht_kupier.htm


    17 Prozent dieser natürlich unkupierten Pointer haben Rutenverletzungen (die in offenem Gelände eingesetzt werden und keine so hohe Rutenaktivität haben) vs. 50 Prozent bei den unkupierten Allround Vorstehern mit hoher Rutenaktivität im schwierigeren Gelände...

    Und keine Ahnung, in Österreich und Schweiz hauen sich die Hunde auch die Ruten kaputt..

    Wozu sollte ein im Feld arbeitender Pointer oder Setter kupiert werden?

    Wieso werden nicht apportierende Rassen mit einbezogen? Und solche mit vielen buschigen schützenden Haaren (wie beim DL oder ML..)

    Weiß nicht, wenn man etwas verurteilen will, sollte man sich rudimentär mit der Materie auskennen, oder?

    Und ganz ehrlich: Jagd, so ernsthaft sie auch betrieben wird, ist zu 99 % ein HOBBY von Privatpersonen, keine staatstragende behördliche Tätigkeit. Keiner wird dazu geprügelt oder muß mit Sanktionen rechnen, wenn er es nicht mehr ausübt.

    Oh man, vielleicht dröselt das jemand mit Enthusiasmus auf. Ich hab ihn nicht, aber das ist vollkommener Nonsens

    Allerdings hat der Boxer auch eine hohe Wedelfrequenz und Anschlagtendenz. Oder die Dogge.... Trotzdem hat das nicht zur Aufhebung des Kupierverbotes geführt sondern schlicht zu der Ansage, dann eben auf stabilere, verletzungsresistentere Ruten zu züchten.

    Dabei unterschlägst du zwei Sachen..

    a) Der Boxer ist kein spezialisierter Jagdhund, der mit einer extrem guten genetischen Ausstattung für seinen Job auf die Welt kommen muss. Ansonsten ist der Jagdhund nämlich nicht jagdtauglich. Die Ausbildung wäre viel zu aufwendig und nicht in einem zeitlich sinnvoll überschaubaren Rahmen möglich.

    Da muss auf soo viele Sachen geachtet werden, die Rute rückt da einfach mal in den Hintergrund. Optisch, wie bereits hier erwähnt, wäre dieses Ziel ganz einfach zu erreichen. Unter Erhalt der nötigen Wesenseigenschaften? Mission impossible

    b) Warum sollte der Boxer durch Wälder düsen?

    Naja... ich frage mich schon lange, wie es sein kann, dass der Dackel nie kupiert wurde (obwohl in engen Dachsbauten die Verletzungsgefahr doch erheblich sein muß? ) , der Drahthaar kupiert gehört, der Münsterländer wiederum nicht......
    Ich denke, dass das alles mehr Gründe in der Tradition als im Nutzen und Gefährdung hat.....

    Die Rutenaktivität von Dackeln ist nicht ansatzweise mit denen von Vorstehhunden und überhaupt gar nicht mit den der klassischen Apportierrassen (die Aufregung über Rutenbewegungen kompensieren) zu vergleichen...

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    Und nein, wie du lesen kannst, gibt es halt ein nicht zu unterschätzendes Gefährdungspotential...