Beiträge von dragonwog

    Mir wäre das irgendwie zu viel Stress, einen Welpen auszusuchen und dann darauf zu hoffen, dass kein anderer sich den auch noch aussucht und eine Konkurrenz entsteht. Da muss man dann darum bibbern, dass man für diesen Welpen der bessere Kandidat ist und irgendeiner wird traurig aus der Sacher herausgehen

    Ahhh

    Ich glaub ich würd mir den Welpen zuteilen lassen.

    Ganz ehrlich, wenn ich mir Juno`s Bruder ansehe: Täglich Schmerzmittel, die mit Sicherheit unerwünschte langfristige Nebenwirkungen haben; schlechtes Gangbild trotz regelmäßiger Physiotherapie, extremer Frust und Unterforderung weil er eben nicht wie ein normaler Junghund toben darf bzw KANN weil er dann wieder humpelt. .... Ich frag mich schon manchmal, ob man dem Hund damit einen Gefallen tut :ka: Aber da die Besitzer nicht mal alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben (OP) , hätte er ja vielleicht noch eine Chance.

    Da läuft offensichtlich was schief...

    @Onyxx

    1. Spezialist

    Bei diesem Befund ist es absolut notwendig, den Hund einem Spezialisten vorzustellen. Je eher das passiert, desto besser. Ein junger Hund sollte nicht unter solchen Schmerzen leiden, denn das Ergebnis sind Schonhaltungen, die zu weiteren Problemen im Bewegungsapparat führen, eine traurige Junghundzeit und der Hund kann die mit für die Prognose so wichtige Muskulatur nicht aufbauen.

    Es gibt verschiedene OP-Methoden, die dem Hund die Schmerzen nehmen (Denervation, Pectineus Durchtrennung etc.) ohne besonders invasiv zu sein.

    Ihr habt glücklicherweise eine Hündin..die werden bei dieser Rasse ca. 15 kg schwer. Im Fall der Fälle kann da eine Femurkopfresektion (Entfernung des Hüftkopfes) durchgeführt werden. Bei leichtem Gewicht und intensivem Muskelaufbau vorher und nachher kann es dem Hund damit sehr gut gehen.

    Der zweite Vorteil bei eurer Hündin ist, dass es eine nur einseitige HD ist. Die Prognose ist dabei wesentlich günstiger bei "Endlösungen" wie der Femurkopfresektion oder Teilendprothese.

    Zusammengefasst: Wenn der Hund nur eine einseitige HD hat und ein Erwachsenengewicht von unter 20 kg hat, ist die Prognose als durchaus gut zu bewerten. Es gibt viele Behandlungsmethoden bei HD, die über lange Zeiträume hingweg zu Schmerzfreiheit führen und dem Hund ein schönes Leben ermöglichen. Dafür muss der Hund aber schnellstmöglich einem Orthopäden vorgestellt werden.

    http://www.grsk.org/mitglieder/ordentliche-mitglieder

    http://www.dogs-magazin.de/gesundheit/tie…edie-93271.html

    2. Gewichtsmanagement

    Man kann das Fortschreiten einer Arthrose und den Schmerzgrad entscheidend durch das Gewicht beeinflussen. So ein Hund sollte an der Untergewichtsgrenze sein. Bei einem Wasserhund muss man sich auch keine blöden Sprüche anhören, wenn man die Löckchen wachsen lässt, welche die Rippen und Hüfthöcker überdecken.

    Moderates Untergewicht (sichtbare hintere Rippen, sichtbare Hüfthöckeransätze) ist für HD betroffene Hunde lebensverlängernd.

    3. Muskelaufbau

    Je besser die Stützmuskulatur rund um die Hüfte aufgebaut ist, desto weniger Schmerzen hat der Hund und es kann ebenfalls die Entwicklung der Arthrose entschleunigen. Zudem werden dann andere Gelenke weniger überbelastet.

    Die Wachstumsfugen sind jetzt bei eurem Hund schon fast geschlossen. Dennoch hilft es, dem Hund gerade jetzt Monstermuskelchen an den Po zu packen. Dadurch kommt es nicht so leicht zu solchen "kleinen Auskugelungen" bei härteren Belastungen wie beim Renngalopp, Sprüngen und Spielen, die jedesmal das Gelenk schädigen und für ein rasches Fortschreiten der Arthrose sorgen.

    Am besten geht das mit einem kompetenten Tierphysiotherapeuten.

    4. Ernährung

    Bei Hunden mit Gelenksdysplasien kann durch die Ernährung das Fortschreiten der Ostheoarthrose zu einem gewissen Grad mit beeinflusst werden bzw. die Medikamentation mit Entzündungshemmern kann reduziert werden. Dafür sollten die Arachidonsäuren im tierischen Fett vermieden werden. Eine proteinreiche, sehr fettarme Ernährung ist dafür am besten geeignet (z.B. Hüttenkäse, Harzer Käse, Magerquark etc. als Proteinquelle)

    Bei den Ergänzungsfuttermitteln habt ihr ja schon angefangen Grünlippmuschel zu füttern. Lachsölkapseln sind eine weitere geeignete Option.

    Ansonsten ...wegen er Prognose... Man kann nicht wirklich die Aussage treffen, dass der Erkankgungsverlauf bei einem Hund, der im Junghundhalter lahmt schlechter ist, als bei HD betroffenen Hunden, die dies im Junghundealter nicht tun. Im Gegenteil. Bei vielen Hunden, die "mal" im Junghundealter lahmen und die einen moderaten HD-Grad haben, treten Lahmheiten und Schmerzen bis zum Seniorenalter nicht mehr auf, weil das Hüftgelenk durch die Kapselfibrose und die dadurch entstehende Verdickung der Gelenkköpfe weniger Spiel hat.

    Abgesehen davon gibt es viele Hunde mit absolut schlimm aussehenden Röntgenbildern, die bis zum Lebensende keine oder wenig Schmerzen haben bis zu Hunden mit leichtem HD Grad, die durch schwere Arthrosen oder sonstwas unter starken Schmerzen leiden. Bis zu A-Hüften Hunden, die aber lose Bänder haben und dadurch recht schnell Arthrose und Schmerzen haben..

    HD ist eine Kondition, bei der die eigentlichen Beschwerden völlig konträr zum Röntgenbild sein können.

    So ein vollkommener Bullshit von vorn bis hinten..es ist ubglaublich.

    Eine B-Hüfte ist gesund! Es gibt sogar Hunde die mit B-Hüften gesünder unterwegs sind (es spielen nämlich noch diverse andere Faktoren wie der Distraktionsgrad mit rein..)

    Ansonsten handelt es sich um einen polygenetischen Erbgang...es wäre also interessanter, wie es um die Hüften der Nachkommen und Verwandten steht.

    Auch bei A mal A Verpaarungen kann eine schwere HD entstehen.

    Es entbehrt jeglicher!! sachlichen Grundlage von so einem Wurf abzuraten.

    Aber noch viel viel schlimmer ist die absolut hanebüchene unfundierte Behauptung, man könne jetzt nix mehr retten und der Hund muss wahrscheiblich bald eingeschläfert werden. Absoluter Nonsens.

    Man kann in diesem Alter noch wahnsinnig viel machen, dazu später...gerade unterwegs und tachykard dank dieses Beitrags

    Kommt noch hinzu, dass auch DD, DK mal sehr viel spezialisierter waren und nicht andere Aufgaben hatten wie der Pointer, allerdings wurde der DD und der DK auch zu dem Zeitpunkt schon kupiert.

    Wat?

    Das stimmt doch gar nicht.

    Der Drahthaar entstand aus dem Pudelpointer...bei dem Pudel und Pointer von Hegewald gekreuzt wurden mit dem Ziel, einen Allrounder zu erschaffen...