Beiträge von dragonwog

    Nochmal zu den Jagdhunden die sich an der Rute verletzen..

    Ich frag mich da immer noch, warum sich deutsche Hunde da verletzen und österreichische nicht.
    Ich bin ja mit Weimaranerzüchtern befreundet, deren Hunde sind beide in Ö geboren und somit unkupiert und werden jagdlich geführt.
    Noch nie hat sich einer der Hunde an der Rute verletzt, und wir haben da wirklich oft darüber diskutiert..

    Ist die Frage, wo und wie hart die belastet werden..

    Außerdem ist ein Züchter nicht ansatzweise repräsentativ

    http://www.sciencedaily.com/releases/2014/04/140404221858.htm

    Auch wenn es hier etwas OT wird: der Horroreffekt der Blasenentzündung ist nun am abklingen, das AB greift endlich. =) Ich bin aus tiefster Seele dankbar, denn neben Rhians Pfützen durfte ich auch die Spuren von jeder von Splashs Mahlzeiten 2-3x vom Teppich putzen - so oft hat er die ausgekotzt. :verzweifelt: Ich bin nicht heikel, aber das war kein Zustand - dazu kam noch die permanente Überwachung und das fast pausenlose verbale Zusammenfalten des Splashers. :( : Echt unschön, und hätte die Läufigkeit sowas bewirkt, wäre für mich klar, dass einer der beiden unters Messer muss.


    Ja..
    So geht es leider hier einigen Rüden die ganze Zeit. Eine Gastritis nach der anderen und Kotzerei ....draußen nicht mehr ansprechbar, es sei denn, diverse Wurfgegenstände und andere Drangsalierungsmaßnahmen werden im Sekundentakt angewendet...

    Aber nein, eine Kastration ist ja das Schlimmste, was man seinem Hund antun kann..der arme Rüde ist dann ein Neutrum, kann sich nicht mehr durchsetzen, wird ein Angstkrüppel und überhaupt..ganz ungesund..

    Da muss ich gleich mitkotzen.

    Übrigens..das hier von TrueType so angepriesene Schweinemittel ist ebenfalls ein Neuroleptikum und Sedativum wie das Acepromazin, von dem überall strikt abgeraten wird.

    Beide Wirkstoffe funktionieren über eine Blockierung der Dopamin -2- Rezeptoren...

    Also Vorsicht,falls jetzt irgendjemand seinen Tierarzt von der Idee überzeugen will...

    Letztes Jahr hat sie dann Alprazolam bekommen. Wir haben am 28. angefangen und sie war praktisch ein anderer Hund, auch im Alltag. Wir konnten bis zum 31. völlig normal spazieren gehen. Zu Silvester selbst war sie wesentlich entspannter, als die Jahre davor, nur um Mitternacht, als es dann richtig laut wurde, hat sie doch Angst bekommen, aber weiß Gott nicht so schlimm wie früher!

    Ja, muss jeder für sich selbst wissen, warum er seinem ängstlichen Hund dieses Stück Lebensqualität vorenthalten will (und die potentill langfristig schlimmen Folgen in Kauf nimmt)...

    Wirklich rationale Gründe gibt es bei einem gesunden Hund nicht

    steht in dem UniM- link hervorgehoben ganz unten.... und das ist auch nix neues.


    Inkl. der Geräuschempfindlichkeit....bitte ganz lesen, nicht nur so weit wie es Dir gefällt.

    Äh, du hast mir vorgeworfen, den Text "nur so wie es mir gefällt" gelesen zu haben. Das ist dann ein angebrachter Tonfall?

    Ich konnte nicht Hellsehen, dass du Alprazolam mit Azepromazin verwechselst und du daher einen Vorlauf mit Alprazolam zur Klärung paradoxer Reaktionen als nicht notwendig erachtest.

    Es kann ziemlich nach hinten losgehen, wenn der Hund zur Knallerhochzeit wild kreiselnd durch die Wohnung rennt...

    Trotz allem stehe ich zu dem was ich geschrieben habe: all das ist nur für den Notfall und läßt sich heutzutage auch anders lösen.


    aber wie gesagt: Du hast Recht und i hob main Ruah!

    Warum? Wenn man den Unterschied von Silvesterpanikern mit und ohne angepasste Medikamentation sieht, spricht bei einem entsprechenden Gesundheitszustand nix dagegen. Dann aber halt bitte ordentlich mit Ein- und Ausschleichen.

    Dafür gibt es geprüfte, etablierte Medikamente...

    Warum sollte man Tierversuche an seinem eigenen Hund machen? Wie lauten die geprüften, etablierten verhaltenstherapeutischen Dosieranweisungen von Stresnil bei Hunden über mehrere Tage hinweg? Woher weiß ich, dass der Hund nicht nur primär sediert ist?

    Habe nie etwas anders behauptet - spreche aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung. Und wie gesagt - oral! Niemals injiziert!

    Achsooo

    Deine eigenen jahrzehntelangen Erfahrungen sind natürlich klinischen Studien, sämtlicher existierender Fachliteratur und den gesammelten Erfahrungswerten von auf Verhaltensproblematiken spezialisierten Tierärzten haushoch überlegen...

    Und ich stelle nochmal die Frage nach einer Quelle für die Kontraindikation von Alprazolam bei Geräuschangst und wo das in dem Müncher Artikel steht. Danke