Beiträge von dragonwog

    Folgt einem Click wiederholt keine Belohnung, wird die Konditionierung aufgeweicht und die Methode verliert an Zuverlässigkeit.

    Da muss man jetzt fairerweise sagen, dass das nicht die ursprüngliche Idee des "Clickers/sekundären Verstärkers" war. Da haben die Täubchen nämlich fleißig ihr trainiertes Verhalten abgespult, auch wenn es nur hin und wieder nach dem Markersignal eine Belohnung gab.

    Es hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, ob es besser bei dem jeweiligen Hund ist, immer oder variabel die Belohnung nach dem Clicker zu geben.

    Click and… Always Treat? Or Not?

    Ein Klick zur richtigen Zeit sagt mehr als tausend Worte. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Wichtig finde ich es aber, in ganz kleinen Schritten anzufangen, damit der Hund die Chance hat zu verstehen, was der Klicker eigentlich bedeutet.

    LG, Tigre

    Eigentlich versteht der Hund das Prinzip eines sekundären Verstärkers innerhalb weniger Minuten bzw. nach paarmaliger (unter 10..) Verknüpfung.

    Etwas anderes ist es, dem Hund beizubringen, aktiv Verhalten anzubieten und das auch noch möglichst in vielfältiger Art. Das kann je nach Hund schwierig und zeitaufwendig sein.

    Für mich ist das wie das Lernen eines Musikinstruments.

    Ich kann natürlich ne Geige nehmen und versuchen mir das selbst beizubringen. Vielleicht kann man auch das ein oder andere spielen..

    Aber

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    Entsprechendes Niveau ohne Musikunterricht zu bekommen ist ausgeschlossen.
    Deswegen sind aber professionelle Musiker bzw. solche, die Musik auf hohen Niveau produzieren können, keine "faulen Säcke", die sich alles vorkauen lassen.

    Es brauch ernsthaftes Engagement, Talent, Fleiß und Durchhaltevermögen.
    Nur das entsprechende Niveau ist halt nicht ohne Anleitung zu erreichen.

    Aoleon, ich kann es auch nicht verstehen. Gibt mittlerweile einen eigenen Thread dazu. "richtiges" Dummytraining selbst aufbauen?

    Eine schlüssige Erklärung, warum man lieber nichts tut, bis der Hund Veteranenalter erreicht hat, als sich hypothetische Prüfungsaussichten zu versauen dadurch, dass man es mangels Trainer selber versucht, habe ich da allerdings auch noch nicht gefunden, aber vielleicht kommt es ja noch.

    Nur zur Klarstellung. Ich habe nicht gesagt, dass man um Gottes Willen nix tun soll um "hypothetische" Prüfungsaussichten zu versauen...

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass "do it yourself" mit mehr Trainingsaufwand und Engagement verknüpft ist. Bei beiden Varianten muss man das Gezeigte entsprechend üben und anwenden. Bei beidem geht viel Zeit und Mühe drauf.

    Nur die Ergebnisse sind halt unterschiedlich

    Wieso soll "Fun Dummy" Zeug vertane Zeit sein? Versteh ich nicht...

    Hier in der Schweiz ist es ganz einfach:

    Willst du mal Prüfungen laufen, geh zu den bekannten Trainern. Die feilen an dir und dem Hund solange rum, bis du ne Prüfung schaffst.

    Ohne das - keine Chance an Retriever Prüfungen.

    Die Prüfungen haben sich ja auch stark verändert, hin zu extrem genauem "obedience-arbeiten".

    Sach ich ja...glauben mir einige im anderen Thread nicht :gott:

    Ist auch teilweise echt fernab der jagdlichen Praxis

    Für mich klingt das wie bei allen anderen "Gurus" auch - mich erinnert das stark an Frau Ertel, an Frau Balser, z.T. auch an Milan. Wenn es nicht funktioniert, hat man es nicht verstanden, denn der Guru irrt sich nie. Es ist natürlich niemals Gewalt oder Einschüchterung, nur "klare Führung", "Fairness", "Energie/innere Haltung" - jede Kritik daran wird abgeschmettert als fehlendes Verständnis oder vorschnelle (Vor-)Urteile, aber Klarheit kann man natürlich auch nicht in die Sache bringen, dafür ist es immer "zu komplex". Bemerkenswert, dass selbst komplexeste mathematische Zusammenhänge verständlich erläutert werden können, aber beim Hundetraining ist es unmöglich - oder, um es mit Axel Stoll zu sagen: "Muss man erlebt haben!"

    Es ist auffällig, dass Hunden, die so trainiert werden, immer unstellt wird, sie könnten so vieles nicht wissen oder verstehen, man müsse sie immer kleinhalten, um das Risiko zu minimieren. Ich habe auch noch nirgendwo so oft gelesen, wie gut das Verhältnis zum eigenen Hund sei - seltsamerweise müssen die "Positivler" das nie so oft betonen.

    Beim obigen stimme ich dir zu..das gilt für sämtliche "Gurus"...

    Beim unteren...ich finde sehr wohl, dass "Positivler" genauso häufig betonen, dass sie ein gutes Verhältnis zu ihren Hunden haben und sie im Gegensatz zu Leuten, die auch aversiv arbeiten, sich ihre Hunde nicht in einem Konflikt befinden und generell eine bessere Lebensqualität und Beziehung zum Menschen haben.

    Beziehungsweise wird viel geredet, wie schlecht es doch den nicht so erzogenen Hunden geht und wie furchtbar das Verhältnis zum Menschen ist.

    Ansonsten..für MICH sind die Methoden der entsprechenden Person absolut unakzeptabel.

    aber an der Tatsache, dass es in der Nähe keine Trainingsmöglichkeit wird sich ja auf kurz oder lang eh nix ändern.
    Also worauf wartet man?
    irgendwann muss man ja mal mit was anfangen. Dann ist der Hund tot und man selbst hat auch nix dazu gelernt.

    Ist doch auch nicht schlimm...man muss halt nutzen was möglich ist. Die wenigsten Halter werden O-Ambitionen haben oder wollen von Field Trial zu Field Trial kutschen, daher isses egal