Beiträge von dragonwog

    Ich hätte ja auch gerne die Pflegestelle mit Aussicht auf Endstelle übernommen, aber die haben nur in Russland ihre Pflegestellen und für deutsche Pflegestellen nicht die Finanziellen Möglichkeiten..

    Das macht eigentlich keinen Sinn.

    In Zusammenhang mit den sehr fragwürdigen Beschreibungen der Hunde würde ich persönlich von dieser Orga Abstand nehmen.

    EDIT: Es gibt doch Hunde von dort auf deutschen Pflegestellen
    Auf Pflegestelle Hundehilfe Russland e.V.

    Ich verfolge die Diskussion allerdings gespannt und bin selbstverständlich bereit, mein Handeln anzupassen, wenn es schlüssigere und klarere Hinweise geben sollte, weshalb die von Dir vertretene Variante einen Mehrwert bringt. Die Idee nur den Click, nicht aber das Futter zu geben, sorgt gerade für eine Kontroverse, aber genau deswegen sollten wir doch die Augen offen halten um herauszufinden, ob da nicht doch etwas dran ist.

    Nee, das ist nicht die von mir vertretene Variante, ich bin auch ein Immerbelohner :D . Finde nur wie du die Debatte interessant

    Danke für das Video, @dragonwog. Schön zu sehen, wie man sich darüber noch nicht einig ist. 'Please don't ask me this...' und 'er... alright, I'll just tell you what I think' und 'but this is my opinion' sind allerdings schwerlich Dinge, die ich in einem Paper eines 'aktiv arbeitenden Wissenschaftlers' zu lesen erwarten würde... ;)
    Wieso ich nach entsprechenden Versuchen grundsätzlich clicke und belohne hat etwas mit der Erwartungshaltung des Hundes zu tun. Ich will für mein Tier in der Lernsituation möglichst vorhersehbar sein, so dass der Hund dass der Hund beim Click weiss 'jetzt folgt die Belohnung' nicht erst noch daran zweifeln muss, ob dem nun so ist. Ich clicke aber auch nur dann, wenn ich tatsächlich belohnen will. Meine etwas fortgeschrittenen Tiere kennen alle auch ein 'das war gut, aber noch keinen Click wert' Signal. Im Gegensatz zum Clicker ist das äusserst schwammig. Der Click hingegen soll glasklar sein - für mich und den Lernenden. Und: der Click triggert sehr wohl ein Seeking. Dieses verlagert sich je nach Variante nur vom Click zur Belohnung. (Sprich: kommt jetzt ein Click? vs. kommt jetzt eine Belohnung?) Ich bin überzeugt, dass man mit beiden Varianten zum Erfolg kommt - neurobiologisch würde mich allerdings schon interessieren ob und was bei beiden Varianten der Unterschied ist.

    Dann empfehle ich als Literatur Berridge (Liking/wanting) und Panksepp (affective neuroscience und archeology of mind)
    Ansonsten...gerade die oben erwähnten Zweifel sprechen für einen seriösen Wissenschaftler bzw. einen sachlichen Umgang mit der Wissenschaft...denn da gibts nix "definitives" und "die Wissenschaft hat aber gesagt", sondern nur Tendenzen und Wahrscheinlichkeiten. Auf Papers steht kein "ähm"..is klar. Zudem ist er ziemlich krass von diversen Hundetrainern angefeindet wurden...wegen den Aussagen zum sekundären Verstärkern...verrückte Welt

    Kennst du Simon Gadbois bzw. sein Wirken?

    Da sagen Kathy Sdao und Ken Ramirez aber etwas ganz anderes dazu. Und die sind mitnichten nur bei Hunden unterwegs.

    Ja das sagen die...so ziemlich alle Clickerexpo/Pryor involvierten ;)...was zu einer kleinen Eskalation bei SPARCS führte...

    Ändert aber nix an den Fakten, außer das ich vielleicht "Tiertrainer" vs "aktiv arbeitende Wissenschaftler" hätte schreiben sollen

    Ab Minute 08:00 isses ganz gut erklärt

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    Am aufschlussreichesten sind die Kommentare.

    Der Click wird durch Leerclicks zum schlichten Verlaufslob und man macht sich die Eindeutigkeit und Nützlichkeit des sekundären Verstärkers kaputt. M.E.

    Wie gesagt, das hängt vom jeweiligen Hund, den verwendeten Belohnungen und noch vielen anderen Faktoren ab.

    Viele "professionell" trainierte Hunde, die weitaus präziser als unsere Haus- und Sporthunde arbeiten müssen, werden anders trainiert (ohne Immerbelohnung) und sind dadurch motivierter.

    In der Tierexperimenten ist das ebenfalls meist so (die Regel mit dem Immer-belohnen stammt zu großen Teilen aus der Hundetrainerecke)

    Wenn ich das hier alles so lese... dann frage ich mich, wozu der Hund eigentlich eine jagdliche Veranlagung braucht, wenn ich ihm jeden Furz extrem kleinschrittig beibringe(n muss). |)

    Und, was mir auch mal mal wieder auffällt: Da, wo was zum Sport wird, treibt es kuriose Blüten. Am Ende würde für mich eins zählen: Wie effektiv landet das Wild in meiner Hand... egal über welche Schulter der Hund sich gedreht hat.

    Also, ich hab nix gegen vernünftiges Training, aber irgendwo geht es dann ja doch eigentlich um die Sache an sich und das geht bei Sportprüfungen halt oft verloren (nicht nur im Retrieverbereich).

    Ich glaub ohne die Veranlagung ist das Erreichen des entsprechenden Niveaus gar nicht erst möglich?

    Kritische Betrachtung des Sportphänomens

    Zitat

    Ich mag Prüfungen, die sich stark an den jagdlichen Erfordernissen orientieren, wie Field Trials, Mock Trials und ausgesuchte Working Tests. Working Tests werden leider immer technischer und die Aufgaben immer abstrakter und somit weniger jagdlich orientiert. Eine Entwicklung, die ich in den letzten Jahren mit Bedauern zur Kenntnis nehme. Ich suche deshalb sehr genau aus, wo und bei welchen Richtern ich Working Test melde! Hoffentlich geht diese Entwicklung nicht so weiter!


    All about Retriever › Seite 4 › fit4dogs

    Und Die Kosmos Retrieverschule: Grunderziehung und Dummytraining - Norma Zvolsky - Google Books