Beiträge von dragonwog

    Beim menschen hat man wohl herausgefunden das genetick wohl definitif auch eine rolle spielt bei der Persönlichkeitsentwicklung.

    In einer studie ich weiss leider nicht mehr welche wurden eineihige zweillinge untersucht, einmal welche die nach der gebrut ohne von einander zu wissen in unterschidlichen familien aufgewasen sind und welche die zusammen aufgewasen sind.

    Da kahm wohl raus das auch die Probanden die getrennt voneinander aufgewasen sind änliche vorlieben und hobbys entwickelt hatten und häufig auch änliche leben führten, häufig sogar änlicher als die zusammen aufgewasenen zwillinge.

    Ich denke diese lässt sich im ansatz schon auf andere säugetiere wie zb dem Hund übertragen.

    Zwillingsstudien (also die Persönlichkeitsmerkmale bei genetisch identischen Individuen) sind aber etwas ganz anderes als die Frage nach Vererbung von Persönlichkeit durch die Eltern auf ihren Nachwuchs. ;)

    ?? Konkordanzraten sind DIE Forschugsmethode bezüglich genetischer Einflüsse auf Verhalten und Persönlichkeit

    Ok ich hatte eine böse Vorahnung...

    Btw meine Freundin hat zu diesem Thema ein gut recherchiertes Buch geschrieben....kommt irgendwann so demnächst raus

    Die Swiffer

    Gllücklicherweise wurde zu diesen Fragestellungen ja massenhaft Forschung betrieben und man muss sich nicht auf das Gefühl und den Glauben verlassen.

    Die Ergebnisse deuten ganz klar darauf hin, dass alleine bei der Unterscheidung der A- und B-Persönlichkeiten lediglich maximal ein Drittel auf Vererbung entfällt, der Rest ist auf Erfahrungen und andere Vorgeschichte zurückzuführen.

    Wenn man nach dem 5-Faktoren-Modell geht (Geselligkeit, Trainierbarkeit, Emotionale Stabilität, Gewissenheit, Intro-/Extrovertiertheit), dann sind durch Untersuchungen sogar noch weniger genetische Einflüsse nachweisbar gewesen.

    Wait wait wait...hier mit konkreten Zahlen bezüglich der Nature Nurture Debatte um sich zu werfen ist fachlich gesehen absolut unseriös. Über die Varianzanteile gibt es auch je nach zu betrachtendem Konstrukt erheblich unterschiedliche Aussagen und sie lassen sich auch selten auf die gesamte menschliche oder hündische Population übertragen.

    Darf ich fragen, worauf deine Zahlen und Aussagen basieren? Und kannst du bitte die entsprechende Studie zu den Big5 verlinken?

    Validierte Persönlichkeitsinventare sind beim Hund eigentlich CBarQ und der DPQ

    Für mich stellt sich zb. die Frage, ob Freundlichkeit, Offenkeit, quasi das „fröhlich, lustige Begleithund“ zu Lasten von Nervenstärke und Belastbarkeit gehen.

    Muss gar nicht sein, kann aber. Sie dir die Spaniels an, die sollen freundlich und offen sein, und ihre Fröhlichkeit ist sprichwörtlich. Da hat man einen Gute-Laune-Clown als Bbegleiter, aber wenn er arbeitet (insbesondere auf seinem Spezialgebiet Nasenarbeit), dann arbeitet der. Es ist nicht die Fröhlichkeit, die zuLasten der Nervenstärke geht, es ist der Verzicht auf Arbeitstauglichkeit als Kriterium für die Zuchtselektion. Sieht man teilweise gut an den Linien, wo das schon länger kein Kriterium mehr ist.

    Jop, diese Vermutung kann ich bei den verschiedenen Jagdhunderassen so gar nicht nachvollziehen. Und auch nicht bei vielen Zughundrassen (German Trailhound beispielsweise)

    Ich hab mir diese Listiversum Aktion gestern angeschaut (Hilfe, der Typ kaut einem ja ein Ohr ab ohne inhaltlich irgendwas zu sagen!) und mich wundert, dass man nichts über seine eigenen Referenzen findet? Er wirkt selbst unfassbar unstrukturiert und so ist auch der Internetauftritt... einfach wirr. (Das klingt jetzt böser, als es gemeint ist)

    Er sagt er hat sich das alles selbst beigebracht...

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    hust....

    Vielleicht noch mal ein Nachtrag zum Thema "gefühlte Wahrheiten":

    Die Zahl der Haustiere und Heimtiere in Deutschland ist in de Jahren 2016 bis 2019 nahezu komplett stabil geblieben. Im Jahr 2020 ist durch Corona bislang ein leichter Anstieg erkennbar. Eine Tendenz ist insofern erkennbar, dass Hundehalter jünger werden und zunehmend auch den urbanen Raum nutzen. Inwieweit sich das Coronajahr 2020 auf den Haustierbestand ausgewirkt hat, ist aktuell noch nicht abschätzbar. Mitte 2021 wissen wir sicherlich aus dazu mehr.

    Von einer "Hundeschwemme" zu reden entbehrt sich, zumindest nach meinem Kenntnisstand und den Statistiken die ich gefunden habe, jeglicher Sachlage und ist nicht weiter als eine subjektive, gefühlte Wahrheit. Irgendwie schwingen für mich immer leichte Vibes aus der Flüchtslingswelle 2015 und 2016 mit. Die bösen, verhaltensgestörten Auslandshunde kommen scharenweise nach Deutschland und unsere armen deutschen Tierheimhunde bleiben auf der Strecke. (Wer kümmert sich um die deutschen Rentner? Kommt mir irgendwie bekannt vor)

    Tss tss kommst du jetzt mit Zahlen daher...damit bin ich btw selbst in sehr gebildeten Tierschutzvereinskreisen angeeckt. Hab immer dazu "ermuntert", doch möglichst viel quantitative Daten zu gewinnen, Aussagen eher zahlen-als meinungsbetont zu basieren usw. Hatten für die Abgabehunde auch standardisierte Fragebögen, deren Auswertung echt einiges interessantes zu Tage brachte....

    Aber nein, lieber Hexen verbrennen und dumme verallgemeinerte Aussagen auf Facebook raushauen...generiert mehr Spenden, verbraucht weniger Hirnkapazität..sinnlos...