Es gibt durchaus Hunde die sich dann eben nicht für die Belohnung entscheiden, sondern schlicht den Rückruf ignorieren, wenn sie wissen das das ja auch ne Möglichkeit ist (wenn da eben beim ignorieren schlicht nie ne Konsequenz folgt). Und das hat eben nix damit zu tun dass der Rückruf nicht richtig trainiert wirde, sondern schlicht damit dass dem Hund die Wahl gelassen wird
Nicht befolgen von Rückruf soll eine aversive Konsequenz haben? Wie soll denn die Aussehen? Und wieviel Bock hat mein Hund dann noch zu mir zu kommen? Oder verstehe ich das falsch?
Ich denke schon, dass man beim Training vom Rückruf einiges an Fehlern machen kann, sodass der Hund ins abwägen kommt, ob die Belohnung hochwertiger ist oder das was er tut.
z.B. ein auftrainiertes Abbruchsignal? Funktioniert hier super als Ergänzung zum gut aufgebauten Rückruf. Und bezüglich Abwägen...das macht der Hund wie gesagt IMMER, egal wie viel gestraft oder belohnt wurde. Zurückkommen ist ein bewusstes Verhalten. Ich hoffe, dass das mit dem Abwägen, also dass der Hund das nicht mehr machen würde, nicht so von Trainer/innen nicht so kommuniziert wird, denn das wäre ziemlicher Kundenbetrug.