dragonwog Ich weiß ehrlich gesagt nicht, bei welcher Konditionierung das nun in der Theorie vorkommt oder nicht. Aber eigentlich sollte das in diesem Fall keine Rolle spielen, weil wir vom realen Leben ausgehen. Und da führt stetige Wiederholung von Abläufen zur Automatisierung ebendieser.
Sport. Geübte Sportler haben automatisierte Bewegungsabläufe, sonst könnte Boxen zum Beispiel nicht funktionieren. Niemand kann durch bewusste Abwägungen einem gut ausgeführten Schlag ausweichen. Oder wirf mal einem Handballer was zu, der fängt das sehr wahrscheinlich, ohne zu Überlegen, ob das Sinn macht.
Im Grunde trifft das auch auf ganz viele Gewohnheiten zu und ist auch einer der Gründe, warum man von bestimmten Süchten schwer wieder wegkommt. Viele Reaktionen und Bewegungsabläufe sind automatisiert. Würden wir absolut jede Alltagshandlung bewusst abwägen, wäre das einfach nur anstrengend.
Dazu kann ich dieses Buch empfehlen. Da geht es unter anderem auch darum, wie solche Dinge in der Werbung genutzt werden. Oder wie Firmen sich das zunutze machen, um ihre Effektivität zu erhöhen.
Charles Duhigg - Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun
Ist aber jetzt auch nebensächlich und definitiv keine Grundlage fürs Hundetraining, kann sich aber denke ich durchaus mit den Jahren ergeben