Beiträge von dragonwog

    Der Hund ist 16 Wochen alt und fast noch ein Baby. Der ist doch noch nicht gefährlich. Das kann er aber in in paar Monaten definitiv werden, wenn man das laufen lässt.

    Bei mir würde er jetzt ruhig aber bestimmt lernen, dass manche Dinge einfach nicht gehen. Ich sehe das als die Basics klären und dazu gehört, dass man Gegenstände nicht gegen mich verteidigt. Das lernt er so nett wie möglich und so deutlich wie nötig. Zur Not fixiere ich ihn, bis er sich beruhigt, wenn er sich da in eine Aggression reinsteigert. Das ist übersetzt ein Zweijähriger, der Mama anbrüllt und nach ihr schlägt, wenn sie ihm was wegnehmen will.

    Ich finde einfach, das geht nicht.

    Du hattest noch nie einen ernsthft ressourcenverteidigenden Welpen richtig? Je nach Größe können sie bereits enorm richtigen Schaden anrichten. Die Erfahrung musste gerade auch eine Trainerkollegin machen, die den Rat nach Handschuhen für einen Welpen albern fand. Einfach wegnehmen ist bei einem ernsten Konflikt übrigens ein Rezept für ein Disaster.

    Also wenn Eigenständigkeit bedeutet, der Hund denkt mit und kommt trotzdem zum Ziel und verliert es nicht aus den Augen dann bin ich dabei, aber wenn der Hund die Aufgabe abbricht und einfach stattdessen was anders macht, dann stelle ich die Eignung/Motivation in Frage.

    Letzteres hat aber mit Gehorsam zu tun Wenn ein Hund die Stacheldraht-Ente (nettes Beispiel, BurisHand) holen soll, dann hat er sie zu holen. Ist eine Sache der Ausbildung.

    Aha sehr sinnvoll, dass der Hund sich kaputt schrotet. Rissverletzungen durch Stacheldraht sind auch immer so toll zu behandeln

    Eine Frage an die die bei Vet Concept bestellen. Wie lief das bei euch ab? Ich hab gestern die Empfehlung meines Tierarztes per Mail hingeschickt. Melden die sich dann?`Oder wie schaltet man ein Konto dort dann frei? Wie lange hat das bei euch gedauert?

    Man bekommt in ein paar Tagen eine Mail und eine Anleitung für eine spezielle Form des Log Ins, um die Futtersorten mit Diätikempfehlungen kaufen zu können

    Ja, im Nachhinein ändern kann man es ja eh nicht.

    Seid ihr ohne Steroide ausgekommen? Zugegeben fürchte ich mich etwas vor dem Alter, weil es dann ja noch schlechter wird mit den Muskeln :muede:

    Bevor du an steroide denkst könntest du probieren whey isolate zu geben. Das hat bei Piero wahnsinnig gut geholfen im Alter bis die Versorgung der Nerven dann zu schlecht wurde.

    Das waren einfach mal 6cm mehr Umfang in drei Wochen

    Jop, hier auch noch eine Stimme für Whey

    https://www.purapep.de/ratgeber/hunde…undes-im-alter/

    Es ist halt schon manchmal schwierig wenn man liest "erkranken viel öfter" und man selbst kennt nur gesunde. Kann ich verstehen.

    Aber wir sehen halt meist nur ne Handvoll, während die Forscher sich da durch Zahlen wühlen die weit, weit über dem liegen was wir an Hunden sehen.

    Hier auch mal ein Paper das zeigt, wie diffzil die Sache ist

    Zitat

    Die wichtigste Erkenntnis aus der vorliegenden Studie ist, dass es Rassenunterschiede - und manchmal auch Geschlechtsunterschiede - hinsichtlich des erhöhten Risikos von Gelenkerkrankungen und Krebs gibt, das mit einer Kastration in verschiedenen Altersstufen verbunden ist. Beim Boston Terrier beispielsweise führte die Kastration von Hündinnen im Standardalter von 6 Monaten nicht zu einer Erhöhung des Risikos von Gelenkerkrankungen oder Krebs im Vergleich zu intakten Hunden, während bei Rüden die Kastration vor dem Alter von einem Jahr mit einem signifikanten Anstieg der Krebserkrankungen verbunden war. Der gegenteilige Effekt bei den Geschlechtern wurde beim Cocker Spaniel beobachtet, bei dem die Kastration im Alter von 6 Monaten bei Rüden nicht mit einem Anstieg der Gelenkerkrankungen oder Krebserkrankungen verbunden war, während bei Hündinnen ein signifikanter Anstieg des Krebsrisikos auf 17 Prozent bei einer Kastration vor dem zweiten Lebensjahr zu verzeichnen war.

    Ein weiteres wichtiges Ergebnis, das für mehrere Rassen gilt, ist, dass bei den kleinen Hunderassen - Cavalier King Charles Spaniel, Chihuahua, Corgi, Dackel, Malteser, Pomeranian, Pudel-Toy, Mops, Shih Tzu, Yorkshire Terrier - das Auftreten von Gelenkerkrankungen sowohl bei den intakten als auch bei den kastrierten Rüden und Hündinnen nahe bei Null lag. Bei diesen kleinen Hunderassen war das Auftreten von Krebserkrankungen sowohl bei den intakten als auch bei den kastrierten Hunden gering. Zwei Ausnahmen waren der Boston Terrier und der Shih Tzu, bei denen eine signifikante Zunahme von Krebserkrankungen nach der Kastration zu verzeichnen war.

    https://www.frontiersin.org/articles/10.33…2020.00388/full

    Oder hier der Abschnitt zu den Labrador Retrievern

    Zitat

    Die Kastration in den verschiedenen Altersstufen war nicht mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden.



    Beim Golden Retriever sieht das schon wieder anders aus.

    Wirklich ein sehr hübscher Hund! Das "Problem", dass einige Hunde halt initial Fremde doof finden, gab es ja auch bei Siri. Aber die Interessentin ist halt mehrmals gekommen und hat sich darauf eingestellt. So hat sie ein superschönes Zuhause gefunden :smiling_face_with_hearts: .

    Seit gestern ist ihr Bruder bei uns, ganz ganz anders als Siri vom Wesen bisher.

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    Ich kenne weit mehr als 4 Aussies und davon haben fast alle nen Knall. Beweist jetzt was?

    Natürlich nicht, aber man kann es trotzdem nicht so verallgemeinern, dass man sagt, die Dispositionen nach einer Kastra an Krebs zu erkranken, beschränken sich auf bestimmte Rassen.

    Ich kenne einige Möpse und 2 von ihnen können frei atmen. Das beweist genau so wenig, dass der Mops keine Qualzucht oder kranke Zucht ist. Da beißt sich die Katze in den Schwanz

    Ich denke, das Thema kann man totreden, da wir keine Mediziner oder Wissenschaftler sind, die sich mit der Materie auseinander setzen und nur das wissen, was man lesen kann

    Hä? Es geht um ein durch die Kastra erhöhtes Risiko. Also spezielle Tumorarten, deren Auftretenswahrscheinlichkeit durch eine Kastration erhöht wird. Welche Tumorarten das sind, unterscheidet sich von Rasse zu Rasse. Daher kann keine allgemeine Schlussfolgerung gezogen werden. Und dadurch dass alle Veröffentlichung nur retrospektive Analysen sind, schon gar keine Kausalität.

    Manchmal kann man sich nur wundern... Am lustigsten ist deine Schlussfolgerung, dass nur Wissenschaftlerinnen (ab wie vielen Publikationen bitte?!) verstehend lesen können. Und dir ist auch klar, dass es Extra Schnittstellen zwischen Ärzten und Publikationen gibt, weil Methodik/Statistik bei medizinischen Studiengängen nur einen Miniteil ausmacht?

    Und weils jetzt hier mit Anekdoten losgeht...kenne sehr viele intakte Hunde, die an Osteosarkomen erkrankt sind..und nun? Sagt genau gar nix aus