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Beiträge von dragonwog
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Diese Demenzgeschichte…findet ihr nicht auch dass das eher zunimmt, also quantitativ?
Wenn ich so nachdenke, ich bin mit Hunden aufgewachsen, wir hatten immer so 1-3 parallel - und die sind alle 13-15 geworden. Demenz hatte damals keiner, auch niemand im hündischen Bekanntenkreis. Jetzt hört man das ja sehr sehr häufig.
Eventuell hat sich auch nur die Wahrnehmungsschärfe daraufhin verändert.
Hund werden immer älter, von daher gibt es auch mehr Fälle von Demenz.
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demzufolge müßte man aber auch den eigenen Hund zb jährlich von Kopf bis Fuß röntgen lassen, denn es kann ja immer was kommen. Macht das jemand? Also prophylaktisch jährlich röntgen? Ich nicht.
…weder meinen Hund noch mich. Meine Ärztin würde mir was husten, wenn ich ankäme und sagen würde: mir geht es gut,, ich bin fit und habe keine Schmerzen, aber röntgen Sie doch bitte mal meine Füße Knie, Hüften und Wirbelsäule, man weiß ja nie…
Der große Unterschied ist aber, dass (die meisten) Menschen in der Lage sind, Beschwerden konkret zu benennen und sich in Schmerzsituation mitzuteilen. Das können Hunde nicht, weswegen die Vorsorge beim Hund anders als beim Menschen läuft.
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Sei mal nicht so pingelig, ganz genau gleich sind die Voraussetzungen ja nie.
Für mich sind hier viele Ansichten nur schwer nachvollziehbar von ihrer Denkweise her, auch wenn ich froh darum bin, nun einen besseren Einblick in dieser Hinsicht erhalten zu haben. Danach habe ich ja explizit gefragt.
Ich bin nicht "pingelig" und will damit spitzeln, sondern es hätte nach einigen Meinungen, die hier aufgeführt wurden tatsächlich sein können, dass das Tier und die Orga so stark unter den Untersuchungen leiden und Menschen, die diese Untersuchungen anfragen derart herzlos und surreale Vorstellungen innehaben, dass das Tier per se nicht dorthin abgegeben wird und wenn das Zuhause noch so toll ist.
Mal ne ganz andere Frage. Wir kommst du überhaupt auf die Idee, einen niederläufigen Hund für eine Etagenwohnung und für Wanderungen auszuwählen?
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Jetzt im Ernst? Zwischen Röntgenbildern und gesundheitlichen Problrmen gibt es keinen Zusammenhang?
Das sind verschiedene Themen. Das eine auch individueller Ebene, das andere auf Populationsebene. Dass viele Hunde, die in jungen Jahren nach Röntgen zuchtuntauglich waren, lebenslang keine Probleme entwickeln, wissen auch Züchter (zumindest unter meinen Bekannten)
Zwischen“kein Zusammenhang“ und „ ich bin nach dem Bild sicher, ob da irgendwann Symptome kommen“ liegt viel dazwischen.
Ja, Klinik und Röntgenbild divergiert gerade bei der Hüftdysplasie stark
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Mich könntest du z.B. mit einer Verlaufs-Studie überzeugen, die Hunde mit einem Jahr geröntgt hat und dann über mehrere Jahre beobachtet hat, ob sie Symptome entwickeln. Wenn dann eindeutige Zusammenhänge zwischen Befund und Symptomen besteht, finde ich Röntgen gut.
Sorry, das stimmt nicht ganz. Zusätzlich möchte ich auch noch wissen, ob es eine Therapie gibt, die besser hilft, wenn man sie früher anwendet.
Ja. Das Vermeiden von Spitzenbelastungen im Galopp bei dysplastischen Hüften und der frühzeitige, gezielte Muskelaufbau
Nganvongpanit K, Tanvisut S, Yano T, et al (2014) Effect of swimming on clinical functional
parameters and serum biomarkers in healthy and osteoarthritic dogs. ISRN Vet Sci
2014;459809. http://dx.doi.org/10.1155/2014/459809 eCollection. -
Hm, Vorsorge ist wohl out, man lässt erst untersuchen, wenn der Hund schon auffällig ist... kann man machen, findet halt aber nicht jeder prickelnd und nicht jeder glaubt, dass Physiotherapeuten den Röntgenblick haben und schon mittels Gangbildanalyse sagen können, ob ein Hund gesund ist.
Aber sei's drum.
Es passt halt nicht zur Wander- und Treppengeschichte. Im initalen Beitrag steht, dass der Hund wegen der Treppen untersucht werden soll. Dafür wird kein Röntgen zur Prävention benötigt, und schon gar keine umfassenden Aufnahmen (Knie und Ellenbogen in mehreren Ebenen etc. Schulter usw.) . Geht schließlich nicht um Leistungssport. Es kann jederzeit ein Problem auftreten, bei welchem der Hund getragen werden muss. Und zahlreiche gesundheitliche Beschwerden, die ein Treppentragen notwendig machen, lassen sich nur z.B. mittels MRT untersuchen. Bzw. was nützt es, wenn jetzt die Gelenke top sind, und der Hund nach einem Jahr lumbosakrale Stenose hat?
Gerade wenn es ein niederläufiger Hund ist, ist das Risiko für Bandscheibenvorfälle stark erhöht. Da nützt wieder einmal das Röntgen nix. Das Risiko, einen chondrodysplastischen Hund irgendwann später mal die Treppen tragen zu müssen, ist sehr hoch -
Geh ich morgen ins TH und sage, ich spendiere eine komplette Röntgendiagnostik für alle Hunde über 25kg, nehmen die das mit Handkuss.
Ich hoffe von Herzen, dass sie das nicht tun, sondern vorher ihren Verstand anwerfen und sich über die angestrebten Untersuchungen schlau machen. Sie sollten für jeden Test den positiven und negativen prädiktiven Wert in Erfahrung bringen. Ein Test, der in einer Rasse Sinn macht, bei der z.B. HD bei jedem dritten Hund Auftritt, macht keinen Sinn in einer Rasse oder Mixpopulation, in der es bei jedem 300.ten Hund auftritt. Dann ist nämlich ein guter Teil der positiv-Getesteten falsch-positiv.
Ich würde nach einem normal-langbeinigen, leicht gebauten Hund suchen, der heute in allen Gangarten ungehemmte, federnde Bewegungen zeigt. Die gibt es im qAuslandstierschutz zuhauf.
Zumal gerade mittlegradige Befunde rein gar nix über die auftretende Klinik aussagen. Bzw. müsste für einen wirklich langfristig sinnvolle Aussage ein Distraktionsröntgen der Hüfte mit PenHipp Auswertung gemacht werden. Nützt der Userin ja nichts, wenn die tolle A Hüfte locker sitzt und der Hund trotzdem Arthrose bekommt.
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Nuggets1507 das gibt dir nicht ansatzweise eine Gesundheitsgarantie. Um diverse Erkrankungen des Bewegungsapparates auszuschließen müssten z.B. noch die Ellenbogen via CT und die Wirbelsäule mit einer MRT untersucht werden.
Für allein dein Röntgenprojekt müssten mehrere Ebenen geröngt werden, da würden mehr als 500 Euro anfallen
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Demenz ist auch eine Möglichkeit, aber das erfordert halt alles Diagnostik. Normal ist es nicht