Beiträge von dragonwog

    durchaus auch mal nen Blick auf die Kontrolle an der Hasenzugmaschine werfen

    Wobei eine Kontrolle je nach Hund nicht aussagekräftig ist. Es gibt Hunde, die erkennen trotz Echtfell die Mogelpackung sofort und investieren trotz sonst starkem Jagdtrieb null Energie dem zu folgen. Kommt dagegen ein echter Hase vorbei oder wird irgendwo wahrgenommen... jo...

    Je ernster der Jäger, gerade im Orientierungsverhalten, desto weniger wird meiner Erfahrung nach auf die Hasen Zugmaschine abgefahren.

    Ok, wir haben nen Hund, der nicht nur hetzt. Wir haben nen Hund, der nicht nur stellt und hält. Wir haben nen Hund, der nicht nur packt und hält. Wir haben nen Hund, der an Beute in einem für die Rasse eher untypischen Aggressionsbereich agiert.

    Ich würde mich nie auf AJT beschränken, sondern das Ganze mal Ganzheitlich betrachten, durchaus auch mal nen Blick auf die Kontrolle an der Hasenzugmaschine werfen und der Antwort "eigentlich hört sie gut, aber....." auf den Grund gehen. Deshalb die Empfehlung Manu, weil sie dann doch nen bissl meilenweit davon entfernt ist, ne durchschnittliche Hundeschule zu sein.

    Also über den Tellerrand gucken. Nicht nur auf AJT beschränkt, weil Jagdhund.

    Kann man gut finden oder eben auch nicht.

    =)

    Damit bist du auf kein einziges der nachvollziehbaren Argumente von naijra eingegangen.

    Das (Haupt)Futter ist einfach nur ein Teil des Problems. Sicher ist es aber besser, wenn durch langes Kauen (was einfach kaum Hunde beim normalen Futter machen) schon viel Zahnbelag weggekaut wird.

    Also entsprechend Kauartikel zur Verfügung stellen.

    Bei den allermeisten Hunden mit Zahnstein liegt es in den Genen, die die Speichelzusammensetzung beeinflussen.

    Und da hilft schlichtweg nur putzen, nachdem man das Futter (z.B. nix mit Zucker drin) und Kauzeug möglichst optimal gibt.

    Zucker hat keinen Einfluss auf den Zahnstein beim Hund (im Gegensatz zum Menschen). Und der zahnreinigende Effekt von Kauartikeln kommt weniger von der Abrasion sondern vom Speicheln

    https://fluffology.de/post/zahnpflege-beim-hund

    Herzlichen Glückwunsch!!

    Ich trainiere auch nur für das Laufen mit Hund. Das kann ich nachvollziehen, dass es frustrierend ist, keine Fortschritte zu sehen. Ich hab ja als eher sehr unsportliche Person (was Cardio betrifft) auf einem ganz anderen Level angefangen als Wonder2009 , deswegen sehe ich konstant Progression.

    Vor 1 1/2 Jahren war ich die langsamste Person unserer Laufgruppe und gestern war ich in den Intervallen schneller als Läufer mit Hund im Zug (war aber auch sehr warm für die Hunde). Unsere Vereinsvorsitzende lädt Renzo für eine Weiterbildung bei uns im Verein ein, da bin ich sehr gespannt und hoffe, er geht auch auf das Geländelauf Training ein.

    Was ich aber bei den ganzen Leuten die erfolgreich im Canicross sind sehe: Sie sind auch ohne Hund halt extrem schnell und oft in der Leichtathletik unterwegs (mit Ausnahmen die ich mir gar nicht erklären kann :grinning_face_with_smiling_eyes: Dennis Schwarz z.B.)

    Die Pubertät ist je nach Hund normalerweise irgendwann zwischen 6 Monaten und eineinhalb Jahren.

    Die beschriebenen Dinge hat hier nie ein Hund gemacht.

    Das grundsätzliche partielle Chaos im Kopf war sehr unterschiedlich ausgeprägt aber nie dramatisch.

    Meine Theorie ist, dass es bei den Hunden größere Ausfälle gibt mit beschriebenem Verhalten, wo sich vorher eher mit Management um die Erziehung gedrückt wurde bzw die noch-nicht-Selbstständigkeit mit zusätzlich erlernten Tricks dazu geführt hat, dass der Mensch dachte, dass das reicht. Zumindest bestätigen meine Erlebnisse der letzten 25 Jahre diese Theorie.

    Hmm hmm, also ich hatte diese Pubertätsausfälle nicht so wirklich, bei keinem Hund. Allerdings würde ich das nicht immer! gänzlich auf den Menschen schieben. Größere Probleme in der Pubertät sehe ich relativ menschenunbahängig imho bei Hunden mit hypertrophem Sexualverhalten (gern mal Vermehrerlabbis) und bei sehr umweltunstabilen Hunden mit dünnem Nervenkostüm. Da setzt es manchmal echt irgendwie aus und ich finde es sinnvoll, da den Druck rauszunehmen. Hatte den Fall z.B. bei einer wirklich schwierig zu führenden Sennenhündin. Da haben wir ein paar Wochen den Druck und Anforderungen rausgenommen, weil nur Fasching im Gehirn war. Jetzt ist es wirklich ohne viel Zutun wieder alles auf altem Niveau. Sowas sehe ich sehr selten, aber kommt schonmal vor

    Von all den Sachen kam bei uns nichts vor, also zumindest nicht systematisch im Rahmen der Pubertät. Austesten von Grenzen hat juro da, wo ihm die Grenzen nicht klar genug kommuniziert waren, von Anfang an gemacht.

    Hier wirkte sich die Pubertät eher in Form von Unruhe, Unkonzentriertheit und gesteigerter Nervosität aus, das war "am schlimmsten" zwischen so 1 - 1,5 Jahren circa. Wobei er jetzt auch erst 2 ist, also wer weiß, was noch kommt :party:

    Interessant. Wenn ich das so lese, denke ich, dass unser Ersthund (aus dem Tierschutz) zu früh kastriert wurde. Denn er ist sein Leben lang so. Er war schon kastriert, als er mit geschätzt zwei Jahren zu uns kam. Er ist immer nervös, oft unkonzentriert, etc.

    Eigentlich ein ewiges Pubertier, was mir nie auffiel, weil wir ja nur diesen einen Hund hatten. Naja, das machen wir jetzt seit 8 Jahren mit, wenn unser Pubertier nicht noch eine Schippe drauf legt, kommen wir damit dann sicherlich klar.

    Es gibt auch genügend unkastrierte Hunde, die ihr Leben lang nervös und unkonzentriert sind