Beiträge von dragonwog

    Ganz sicher sind die ganzen Schweißhunde nicht aus der Miltitzer Meute.

    Wieso nicht? Die haben einen regen Durchlauf

    A) weil ich von einem guten Teil in der HuTa und Hundeschule weiß, woher sie kommen

    Und b) niemals die mindestens 10 Schweißhunde unterschiedlichsten Alters allein aus unserer Straße von einem Züchter kommen

    C) das Vermehren von Schweißhunden gar nicht so selten ist...ja auch von Jagdscheininhabern

    Funfact: viele Schweißhundeführer die mittlerweile Klubhunde haben, haben mit Miltitzer angefangen...

    Hm - also unter 10 an der Wirbelsäule operierte Gebirgsschweißhunde innerhalb von 7 Jahren finde ich jetzt nicht wirklich auffällig.

    Ich schon. Weil die Rasse so selten ist. Oder weil ich sie als so selten wahrnehme, deshalb frage ich ja, ob es in der Umgebung der Klinik mehr davon gibt als in meiner Wahrnehmung.

    Deutschlandweit wurden in den letzten 10 Jahren etwas mehr als 800 BGS-Welpen im VdH geboren. Diese 800 verteilen sich auf ganz Deutschland - und dann werden in einer einzigen Klinik 8 dieser 800 Hunde an der WS operiert? Das wäre sehr viel.

    Wenn aber der Vermehrermarkt boomt, sind sie vielleicht doch nicht so selten und der Boom ist hier nur noch nicht angekommen.

    In Leipzig gibt es sehr viele. Allein in meiner Straße wohnen mehrere, sowohl in den Welpen als auch Junghundekursen gibt es einige und in der HuTa werden auch aktuell zwei betreut. Die VDH Zahlen würde ich da nicht herannehmen

    Wir haben uns nun entschieden die kleine Bretonin aufzunehmen. Und mit etwas Glück wird es Ende August soweit sein.

    Die Blutbilder sehen gut aus und auch die Videos zeigen einen typischen freundlich Energiegeladenen Junghund mit viel blödsinn um Kopf. Und man sieht auch an ihrem Verhalten zum Menschen, dass sie gefallen möchte aber halt "keine Zeit hat", immer am wuseln.

    Natürlich wissen wir nicht was genau wir bekommen, aber der Eindruck ist doch ganz gut.

    Mit dem Vollblutterrier sind wir ja schon einiges gewohnt und haben mit ihm auch viel dazu gelernt.

    Wenn sie sich dann eingelebt hat werden wir sehen auf welches Hobby sie denn Lust hat bzw was sie braucht.

    Ich denke mit einem Jagdterrier-Erfahrung werdet ihr gut mit einem Bretonen zurechtkommen

    Ich kenne eineige Hundetrainer, die auf ihren Erfahrungswerten basierend davon ausgehen, dass (stwark) weisse Hunde mehr zu Hibbeligkeit (was sich nicht unbedingt in Angst äussert ne) tendieren könnten, ob das nun zufällige Häufung ist oder mit der Fellfarbe zusaenhängt oder nicht, wer weiss.

    Gibt auch Hundetrainer, die glauben, dass merlefarbene Hunde schwieriger/dümmer sind, als solids.

    Das wird aber durch einigen "Dozenten" wie Dr. Ganßloser forciert.... Ich bin sehr froh, dass ich in Diskussionen dann einfach deinen Post verlinken/zeigen kann.

    Gestern wurde der Hund geimpft und gegen Abend hab ich gemerkt, dass er etwas vorsichtiger Treppen steigt und sich an der Impfstelle ein dicker Knubbel gebildet hat. Bisher hat er alle Impfungen ohne Probleme überstanden. Ist so eine Reaktion noch im Rahmen (wie bei uns Menschen ein Impfarm, damit würde ich ja auch nicht zum Arzt gehen) und er muss da halt durch jetzt oder würdet ihr da nochmal zum Tierarzt damit? Hunger hat er wie immer, er ist aber vor allem beim hochsteigen (von Treppen, aufs Bett usw) sehr vorsichtig, also tut es ihm schon weh. Schmerzmittel für Hunde habe ich im Haus.

    Das kann ganz normal sein, so ein Spritzenhämatom, wobei das oft erst ein paar Tage später auftaucht und dann oft wochenlang bleibt. Gibt allerdings auch ein paar unschöne Varianten des Spritzenknubbels, z.B. der Spritzenabszesse oder bei uns ein Fibrosarkom. Letzteres kann sich aber gar nicht so schnell bilden, wollte es nur der Vollständigkeit halber erwähnen.

    Also es gibt ein paar Korrelationsstudien dazu, aber halt nur Korrelationen...da kommen Treppensteigen und Ball hetzen beim jungen Welpen nicht gut weg

    :bindafür:

    Warum kommen diese Sachen nicht gut weg?

    Möglicherweise, weil sich irgendwann sichtlich das Problem aufgetan hat, dass zu viele Welpenkäufer das "Maß" für welpengerechten Umgang verloren haben :denker:

    Oft - im Reallife, aber auch bei etlichen Anfragen in Hundeforen z. B. - habe ich das Gefühl, manche Menschen vergessen einfach, dass ein Welpe ein Welpe ist.

    Nicht gut weg kommen im Sinne einer Korrelation zur erhöhten HD Ausprägung/Arthrosegrad

    Ich schaue mal kurz hier rein, weil ich die "Quelle" dieser Faustregel kenne...

    Naja, dass das oft wiederholt wird, weiß ich.

    Aber wo das seinen Ausgangspunkt hat (aka Quelle), das konnte mir noch nie jemand sagen. Geschweige denn, ob es jemals irgendwer systematisch untersucht hat.

    Ist das gleiche mit dem Treppensteigen.

    Also es gibt ein paar Korrelationsstudien dazu, aber halt nur Korrelationen...da kommen Treppensteigen und Ball hetzen beim jungen Welpen nicht gut weg

    Ich habe mal in einem Interview mit einem Mann, der als Frau geboren worden war, etwas interessantes gelesen. Er musste ja beginnen, Testosteron zuzuführen, um sich körperlich zu einem Mann zu entwickeln. Und je länger er Testosteron zugeführt hat, umso "egaler" sind ihm soziale Zusammenhänge geworden, in dem Sinne, dass er sich nicht mehr in Querelen anderer hat reinziehen lassen und ihm egaler wurde, was andere denken usw.

    Ich fand das total interessant, dass er das Gefühl hatte, auch sein Innenleben "entwirrte sich" und wurde "einfacher" =)

    Ansonsten belasse ich es jetzt dabei. Ich persönlich finde, jeder sollte aus dem, was er hat, das Beste machen und seine Stärken kennen und schätzen. Empathie und sich selbst mögen sind ein guter Anfang.

    Etwas, das viele Trans Menschen beschreiben und oft eher damit zu tun hat, dass man endlich zu sich selbst findet und glücklicher wird. Glückliche Menschen tendieren dazu, sich eher auf die schönen und tollen Dinge im Leben fokussieren, weshalb sie auch dazu tendieren, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen, wie ich finde.

    Sie machen die Welt ein bisschen heller.

    Auch das ist nicht so richtig, es gibt keine Evidenz dafür, dass Transmenschen glücklicher als der Durchschnitt der Population sind, sie sind nur glücklicher als vor der Transistion.