Beiträge von dragonwog

    Nicht immer sind solche Momentaufnahmen das Ergebnis von gehemmten, aus Unsicherheit mit wenig Orientierungsverhalten ausgestatteten Hunden

    Habe ich auch nicht gesagt. Aber hier wurde ja pauschal davon ausgegangen, dass das Produkt guter Erziehung ist. Und ich kenne einfach mehrere Hunde die sich aufgrund von Unsicherheit genau so verhalten. Die von sich aus kaum in die Umwelt abtauchen und permanent in 2 Meter Umkreis des Halters sind. Und sie werden von den allermeisten als gut erzogene unkomplizierte Hunde betrachtet. Sie wurden dahingehend aber nie "erzogen". Der Zweithund verhält sich trotz gleicher Besitzer dann komischerweise ganz anders. Wenn die so gut in de Erziehung wären, dann müsste das ja bei allen deren Hunde klappen.

    Aber ja, bei so einer Momentaufnahme kann man nicht viel sagen. Nur wenn der Hund in belebter Umgebung nicht mal ein Halsband trägt, bin ich naiverweise davon ausgegangen, dass es kein temporärer Zustand ist.

    Es kann doch sein, dass der Hund temporär im Fuß läuft und ansonsten einen größeren Radius hat, da spielt doch das Halsband keine Rolle?

    Geht bei meiner Hündin auch total super, dass ich durch Ansprache sie dazu bringen noch mehr die Umwelt zu ignorieren. Ist hier absolut keine Erziehungsleistung sondern eher ein Resultat aus Unsicherheit mit der Umwelt. Mir tut das einfach nur leid und es ist nichts, was ich an anderen Hunden bewundere. Klar, für uns Menschen ist das immer toll, wenn sich ein Hund möglichst unauffällig durch die belebte Umwelt bewegt uns keine Sekunde aus den Augen lässt und bei kleinster Ansprache bei uns ist. Aber als "normal" und erstrebenswert empfinde ich das nicht.

    Und bei manchen ist eine temporär abrufbare, sinnvolle Trainingserrungenschaft. Die bei z.B. Cumcane Seminaren jenseits des Vorstellungsvermögens eines Großteil der Teilnehmenden liegt :smirking_face:. Nicht immer sind solche Momentaufnahmen das Ergebnis von gehemmten, aus Unsicherheit mit wenig Orientierungsverhalten ausgestatteten Hunden

    So, am WE zieht mein kleiner 15 Wochen alter, 20 kg schwerer Designermischling (Greyhound/Kurzhaar/Pointer) ein :speak_no_evil_monkey: . Mal sehen, was die Damen des Hauses so von ihm halten.

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    Es ist doch auch nicht jeder Hund gleich, egal, ob man sich Mühe gibt oder nicht, bekommt man sehr individuelle, rasseunterschiedliche Reaktionen.

    An meinem Tibet hätten sich hier einige mit viel Erfahrung die Zähne ausgebissen. Es liegt keineswegs nur allein an der Mühe und am Know how, das man reinsteckt. Finde es auch anmaßend zu schreiben, dass es allein am Halter liegt.

    Es sind doch zwei völlig unterschiedliche Sachen. Dass es große individuelle Unterschiede gibt, wie gut und schnell ein Hund das Alleinebleiben lernt, ist doch unbestreitbar. Auch dass einige Hundetypen eher zu Trennungsstress neigen, als andere. Die andere Problematik ist die der mangelnden Übungsumstände. Und da geht halt in der Regel doch einiges und man kann eben nicht alles auf die Umstände abwälzen. Oder sich auch Dinge eingestehen. Ich bin z.B. jemand, dem die eigenen Hunde seltenst auf den Keks gehen. Wenn die halt Kuscheln oder Aufmerksamkeit wollen, kriegen sie die. Da kommt der Aspekt des aktiven Wegschickens viel zu kurz. Und das ist nicht gut für das Alleinebleiben, das verratz ich mir, wenn ich nicht dran denke immer und immer wieder. Liegt an mir... Und gerade das Wegschicken kann man auch super in einer 1-Raumwohnung üben.