Beiträge von dragonwog

    Wieviel man zahlen koennen muesste? Ganz ehrlich? Ich weiss es nicht.

    Ja eben. Und solange du diese Grenze selbst nicht definieren kann, ist es schwierig zu fordern, dass stets die medizinische Maximalbehandlung zum Lebenserhalt durchgeführt wird. Aktuell ein Beispiel einer noch nicht klinisch gewordenen Osteosarkoms im Schädel. Der Hund wurde erfolgreich behandelt und ein 3D Implantat für den fehlenden Schädelteil eingesetzt. Dem Hund geht es sehr gut, die OP war gut über 10 000 Euro. Wenn ihr das alles so locker flockig auf der Kante habt, jo....ich hab es nicht.

    Hat für mich auch ein heuchlerisches Geschmäckle.

    Um massenhaft Nutztiere zu töten, reicht als ausreichender Grund finanzielles Interesse, der immense Wirtschaftsfaktor und unser Hunger nach Fleisch.

    Aber von privaten Tierhaltern wird vor der Tötung der finanzielle Ruin erwartet (etwas überspitzt gesagt).

    Das kriege ich für mich nicht zusammen. Da zerreißt es mich fast.

    Hm und es wäre deiner Meinung besser und gerechter, wenn man Hund und Katz ebenso einfach beim TA engültig entsorgen dürfte, wenn man keinen Bock mehr hat, die Rechnungen zu zahlen oder es sich nicht leisten kann?

    Meiner Meinung nach, ja. Wenn sich jemand eine teure OP z.B. nicht leisten kann und sich das Tier nur quälen würde, dann fände ich es besser, es würde in der Klinik/Praxis eingeschläfert werden.

    KayaFlat

    Du fütterst Deinen Hund und Deine Katze vegan?

    Na du hast doch auch selbst gesagt, dass Nutztiere eher eingeschläfert werden. Wäre jetzt die Frage, ob man sich für jedes Schaf eine teuere Tumorchirurgie und Frakturbehandlung leisten können muss, um Schafe zu halten, bzw. eine Euthanasie vor Maximalversorgung nicht mehr gemacht wird. Und das wird ja teils schon gemacht, die Eltern von einer Freundin haben ihr Schaf wegen einer auffälligen Klauensache über mehrere Monate stationär in der Uniklinik aufnehmen lassen. Glaub wenige Schafhalter:innen sind bereit, mehre tausend in ihre Schafe zu investieren.

    Also, wieso haben ca. 400.000 Jäger in D Schuld daran, dass bei einer Jagdsimulation unter den Hunden etwas passiert? Erklär mir das bitte.

    Erklär mit bitte, was die Jagdscheininhabenden in Deutschland mit einer Schleppjagd zu tun haben??? Wie kommst du auf den Trichter.

    Und jetzt müssten eigentlich für die Hunde der Meute die gleichen Konsequenzen wie für andere anstehen...Leinen- und Maulkorbpflicht sowie ein Wesenstest

    Es wird schlicht und ergreifend nicht allen Hundebesitzer:innen die Maximalversorgung möglich sein. Potenziell jetzt noch weniger Personen. Und da muss dann halt eingeschläfert werden. Jetzt die Hundehaltung nur einem Personenkreis zu ermöglichen, der pro Hund mindestens 20 000 Euro zurückgelegt hat..halte ich für utopisch. Da würde auch ein guter Teil der Kundschaft wegbrechen

    Bodoline wie oft soll im Forum eigentlich noch der nicht existente Zusammenhang zwischen Höhe der Behandlungskosten und Prognose runtergebetet werden?

    Deine ganz persönlichen Behandlungsstandards, die du garantiert für dich noch gar nicht näher durchdacht und definiert hast, haben auch rein gar nichts mit einer fairen Entlohnung von Tiermediziner:innen zu tun.

    Ich bewerbe auch aggressiv die Versicherungen. Weil ich eben nicht wie andere Forenuser pro Tier 10-20 000 Euro Rücklagen habe. Und in den teuren Fällen die Versicherung zuverlässig bezahlt hat und ich somit die Entscheidungen für Behandlungsmaßnahmen basierend auf der Prognose und nicht dem Geldbeutelzustand treffen konnte...

    Als Tiermediziner:in sieht man am laufenden Band Hunde, die eingeschläfert werden müssen, weil sich die Besitzer:innen die Behandlung nicht leisten können. Natürlich werden dann Versicherungen beworben..