An Ni hast du das Problem der Trainerin gegenüber Mal konkret erwähnt? Bzw. um Anpassung gebeten?
Beiträge von dragonwog
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Ich erlebe
Alles anzeigenIch möchte noch einen Hinweis geben für die, die sagen " in der Gruppe wird nicht individuell auf mich eingegangen":
Das ist in einer Gruppe halt auch nur bedingt möglich weil z.B. dann andere Teams oder Übungen zu kurz kommen. Vielleicht gibt es ein Kurskonzept das der Trainer durcharbeiten möchte weil das eben das Leistungsangebot ist und andere Teams sich ggf zu Recht beschweren wenn sie das nicht bekommen weil zu viel Zeit fürs individuelle "verplempert" wurde.
Möglicherweise wäre da Einzeltraining sinnvoller. Dann kann ich als Kunde nämlich vorgeben, was wir brauchen/wollen und der Trainer kann ganz individuell auf mich und meinen Hund eingehen.
Klar, Einzelstunde ist teurer aber dafür passt es dann (im Optimalfall) 100% und in der Gruppe vielleicht nur 50.
Gerade für Menschen, die es gut hinbekommen dann auch im Alltag selbstständig weiter zu trainieren, finde ich ab und zu eine Einzelstunde effektiver als wöchentlich Gruppentraining.
Eben weil viele Junghunde in der Gruppe zu abgelenkt/gestresst/überfordert sind um gut lernen zu können.
Ich erlebe gerade das Gegenteil und bin in einer Junghundegruppe (zwischen 4 und 7 Teilnehmern), wo die Trainerin immer sehr intensiv auf 1-2 einzelne eingeht, die größere Baustellen haben (immer die gleichen Teilnehmer). Und ich empfinde es zunehmend so, dass wir anderen "wenig beachtet" werden.
Bei mir und Kaala läuft zwar alles ohne größere Probleme und sie ist ja auch nicht mein erster Hund, aber an sich ist das so auch nicht Sinn eines Gruppentrainings, wenn mind. 50% der Zeit für 1-2 einzelne Teams drauf geht und die anderen währenddessen warten oder allein vor sich trainieren ohne Feedback.Ich denke so allgemeine Grunderziehungs-Gruppenangebote sind halt primär sinnvoll für Hunde, die in Anwesenheit anderer noch Schwierigkeiten mit der generellen Ansprechbarkeit haben. Diesen Umstand, also die Ablenkung durch andere Hunde,hat man dann ja durchgängig.
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Auch negative Verstärkung kann ziemlich fiese Auswüchse haben, ein "besser oder schlechter" als Techniken der pos. Strafe gibt es da mAn nicht.
Die einzelnen Quadranten sind immer so fair/unfair, wie die Umsetzung erfolgt und die Umgebungsvariablen sind. Ist mir mittlerweile viel zu kurz gegriffen, allein von der Verwendung einen Rückschluss auf das Wohlbefinden des Hundes zu treffen.
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Du verwendest gar keine Futterbelohnungen? Welche stattdessen oder läuft die Erziehung dann bei dir vorrangig über negative Verstärkung?
Genau, ich prügel meinen Hund

Mittlerweile funktioniert das, im Junghundealter war es sehr schwierig und ich habe viel mit gemeinsamem Spiel, mal mit Zergel, mal kurz rennen und springen etc. gemacht.
In der Hundeschule war ihr einfach alles zu viel und wir haben keine Hilfestellung bekommen, weil Schema F einfach für uns nicht gepasst hat.
Ahhh lalala, überlesen, danke
Also zu erstens, sag Mal geht's dir gut??
Zu zweitens, ok das ist dann schon das, was ich unter 0/8/15 oder Schema F oder wie auch immer klassifizieren würde, nämlich dass dann halt Spielzeug oder kurze Aktivität gemeinsam einen Verstärkungswert haben. Ich ging jetzt von größeren Schwierigkeiten aus.
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Das könnte zb auch sein „dem Hund ist ne Situation mit fremden Hunden zu eng - und wenn er sich gut verhält, darf er die unangenehme Situation verlassen“..
Exakt auf sowas wollte ich hinaus, merci. Und jetzt weiß ich leider immer noch nicht, was statt Wurst und Käse als Belohnung verwendet wurde bzw. was stattdessen gemacht wurde um Verhalten zu verstärken. Und es interessiert mich wirklich...
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Dabei gibt es so viele Möglichkeiten den Hund positiv zu bestätigen, ohne Futter. Alleine Spielzeug ist ein weites Feld, inkl. Apportieren, Zergeln, Werfen, Quietschies, Sachen mit Fell, Bälle zum Knautschen etc etc.
Und das kommt von mir, die einen futterliebenden Hund hat, aber auch den kann ich ohne Futter bestätigen.
Es gibt nunmal genügend Kandidaten, die z.B. vom Gruppensetting noch zu gestresst sind oder aus anderweitigen Gründen kein Futter und keine Spielzeugbelohnungen annehmen. Und ja da kommt man situativ mit den erwähnten Möglichkeiten weiter. Z.B. hab ich gerade einen Shiba der keinen damn auf Spielzeug Futter und Co. anfangs gab, der wurde nach einem ihm bekannten Signal halt solange genervt, bis er es ausgeführt hat...dann wurde er in Ruhe gelassen. Mittlerweile nimmt er auch Futter, aber anfangs ging das halt nicht.
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Du verwendest gar keine Futterbelohnungen? Welche stattdessen oder läuft die Erziehung dann bei dir vorrangig über negative Verstärkung?
Also deine Antwort kommt schwer provokant rüber... aber liegt wahrscheinlich am fehlenden "Ton" beim Geschriebenen, hoffe ich.
Ist halt auch eine Frage und keine Antwort?

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Du verwendest gar keine Futterbelohnungen? Welche stattdessen oder läuft die Erziehung dann bei dir vorrangig über negative Verstärkung?
Bei unserer Hundetrainerin wird der Hund so belohnt, wie er es am besten findet….Kasper belohne ich häufig mit einen kleinen Zerrspiel, aber auch Futter geht bei ihm gut….aber nur die gute Hundewurst….Trockenleckerchen spuckt er mir vor die Füße……Für Yoshi ist Futter das Highlight…..bei ihm brauche mit Spielzeug nicht kommen….er hat noch nicht kapiert, dass man auch mit dem Menschen z.B. zergeln kann….er zergelt nur mit Kasper…..
Ja klar, aber außer Futter- und Spielzeugbelohnungen ist in Gruppensituationen nicht viel möglich (verbales Lob etc ist in der Regel kein Verstärker). Response deprivation und so... . Oft bleibt dann halt nur die Arbeit über positive Strafe und negative Verstärkung, daher meine Frage.
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Heute denke ich oft, warum war ich so verzweifelt? Es ist nicht perfekt aber so viel besser.
Das war halt die typische Hundeschule, die mit Wurst und Käse belohnt hat (sowas ist Jumi leider Gottes wirklich egal).
Du verwendest gar keine Futterbelohnungen? Welche stattdessen oder läuft die Erziehung dann bei dir vorrangig über negative Verstärkung?
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Ganz spannend fand ich auch, dass er sich ja ziemlich kritisch zum Absichern von Kommanfos/Verhalten äußerte. Ich geh davon aus, da war vor allem aversives Absichern gemeint. Hier im Forum haben auch schon immer wieder mal Leute erwähnt, dass sie zB Ablage oder auch Rückruf aversiv absichern. Die Meinung des Interviewten dazu schien ja eher zu sein, wenn man wirklich sauber trainiert, ist ein Absichern durch eine künstlich geschaffene Situation gar nicht notwendig und dass es sogar eher kontraproduktiv sein kann, weil man den Hund dadurch u.U. erst auf die Idee bringt, dass es ja eine andere Möglichkeit als das Befolgen des gegebenen Signals gibt...
Wenn man den Hintergrund des Interviewten kennt ist das kein Wunder.
Esther Schalke (seine "Partnerin") ist sehr bekannt für die (rein) positive Arbeit im Schutzdienst und Polizeihundewesen.
Hier in der CH ist sie sehr bekannt.
What?? Also das stimmt so nicht, die arbeiten zwar suuuperkompetent aber nicht rein positiv! Sie hat lange im Bereich der Verhaltenstherapie gearbeitet und auch da alles andere rein positiv (und ich halte sie für eine der kompetentensten veterinärmedizinischen Verhaltenstherapeutinnen)
Was sie machen ist, viel mit sekundären Verstärkern (Clicker/Markerwort usw.) zu arbeiten, gerade im Aufbau