Beiträge von dragonwog

    Hundundmehr

    Was glaubst du denn was passiert, wenn ein Reh irgendwo über die Wiese läuft, wo Hunde frei laufen, die leider Gottes nicht erzogen oder mittels Leine etc. gesichert sind und das Reh würde nicht wegrennen, sondern wie das Pferd an Ort und Stelle bleiben? Und egal ob Listenhund, der nette Familienhund von neben an oder Jagdhund...

    Ein Jagdhund ohne Vorerfahrung selbst mit angewölfter Wildschärfe würde bei einem stehenden Reh meiner Meinung nach nicht umstandslos an Kehle oder Bauch gehen und sich dort festbeissen.

    Selbst jagdlich versierte Hunde wären erst einmal verdutzt und unsicher, wenn die Beute kein Beuteverhalten zeigt, d.h. nicht flüchtet, sondern z.B. auf den Hund zugeht oder verharrt.

    Zitat von KayaFlat

    irgendwie sofort wusste, dass sie "on" ist und dass da was ist. Sie ist ca 3 Sekunden vor mir bei dem Reh, das da wohl in der Wiese geruht hat. Sie geht sofort auf die Kehle und das Reh schreit.

    ??

    Nein! Es ging darum, dass entsprechende Hunde in der Lage sein müssen, auch töten zu können. Und trotzdem passieren aufgrund der umsichtigen Führung in der Regel nicht solche Vorfälle!

    Tja.... Ich bin da sehr bei Sunti... aber die hast du ja damals schon niedergeknüppelt

    RiaMia ich glaube Hasilein hat sich verlesen und meint Userin "sundri". Hab sie nicht "niedergeknüppelt" (was ist das für ein histrionisches Vokabular eigentlich in diesem Thread :rolling_on_the_floor_laughing: ). Urmund ist bestätigter Nachsuchenführer und Brackenzüchter (vom Brackengeläut) und Schweißhundeführer und weiß im Gegensatz zu hasilein, wovon er redet.

    Hier ist auch nochmal alles aufedröselt

    https://www.wildhueter-st-hubertus.de/scharf-am-wild…re-bracken-sein ansonsten weiß ich jetzt auch nicht weiter, wie man das noch verständlicher erklären kann..

    Gerade Schweißhunde müssen töten oder man hat einen Beihund der tötet. Bei einer Bergehilfe ist das natürlich egal. Und ja das ist in Deutschland flächendeckend überall ein Anspruch. In puncto Raubwild gibt es den Härte Nachweis. Auch dir empfehle ich Urmunds Beitrag, damit ich nicht alles neu schreiben muss..

    Urmund
    13. Januar 2013 um 00:38

    Nein das finde ich auch nicht witzig, das meiste was Elena schreibt sogar ziemlich furchtbar. Was hat das jetzt nochmal damit zu tun, dass es sich nicht um Jagdverhalten handelt, wenn das Beutetier nicht flüchtet? Und nein, Elena hat nichts mehr mit dem Tierheim Lübeck zu tun

    Ich würde mich über einen 100 m Radius freuen :rolling_on_the_floor_laughing: . Meine Meinung: Das hängt sehr vom Typus Hund ab. Mein Spaniel hat gelernt, in einem kleineren Radius zu bleiben, in dem sie immer wieder begrenzt wurde, aber durchaus auch mit Druck wenn es außerhalb des Radiusses ging (weil sonst hat man schnell eine unschöne Verhaltenskette). Beim Pomsky ging das einfach durch eine gewisse Belohnungshistorie sehr schnell. Bei den Vorstehhunden, puh, beim Pointer habe ich das nicht hinbekommen, beim aktuellen zweifle ich am Erfolg. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten den Radius zu trainieren, dass ich da glaub ich auf externe Hilfe zurückgreifen würde.

    Sorry, du hast Null Ahnung von der Jagdpraxis, besonders was Nachsuchen etc. betrifft. Das ist einfach nur albern

    Es gibt einen Unterschied zwischen verletztem wild in der Nachsuhr und gesundem Wild..

    Nein, nicht wenn man den Kontext betrachtet um den es hier geht, nämlich um das POTENZIAL, wie es @Helfstyna schon zigmal meines Erachtens absolut verständlich formuliert hat.

    Und allen Facepalmern empfehle ich dann noch diesen Beitrag Re: Jagdhund, der angeschossenes Wild totbeißt?

    Beißvorfälle in der Öffentlichkeit vermutlich recht wenige, nicht angezeigte vermutlich genau soviele wie bei allen anderen vergleichbaren Hunderassen, aber was tote Haus-/Nutz-/Wildtiere betrifft dürften Jagthunde (in unfähigen Händen) die Nase vorn haben.

    klingt logisch.... weil nicht wenige Jäger Landwirte sind und die sich sicher gerne die Nutznießer reissen lassen

    Ansonsten.... Wo sind sie denn und wo kommen sie denn her, die ganzen vielen Jagdgebrauchshunde in den falschen Händen....

    Es gibt sie sicher aber in minimalen Beständen

    Hier werden regelmäßig entsprechende Artikel verlinkt...

    https://rp-online.de/nrw/staedte/wi…ot_aid-80465613

    https://www.hna.de/lokales/witzen…a-90090976.html

    https://www.donaukurier.de/archiv/hunde-e…olstadt-6240073

    https://www.paz-online.de/lokales/peine-…tType=valid_amp

    https://www.rnf.de/obersuelzen-ja…ger-los-304497/