Beiträge von dragonwog

    Meine Frage war: Wer schätzt Hunde mit hohem Gefahrenpotenzial ggü. der Umwelt (Mensch & Tier) als solche ein?

    Dazu muss es ja fachkundige Leute geben. Wenn ja: Warum wird da nicht darauf gehört?

    Werden Hunde mit hohem Gefahrenpotenzial ggü. der Umwelt (Mensch & Tier) rein nur vom VET Amt als solche eingeschätzt?

    Als gefährlich eingestufte Hunde werden doch nicht alle eingeschläfert? Wenn die Notwendigkeit der Einberufung einer Ethikkommission nicht gewährleistet gesehen wird, dann passiert das auch nicht. Die kommunalen Tierheime stehen doch eh permanent im Kontakt mit den jeweiligen Amtsveterinären. Beißvorfälle zählen zum usual business von Tierpfleger:innen.

    Was ich beschrieben habe, ist absoluter Alltag in vielen Tierheimen. Das kann ich hier vom Schreibtisch aus blöd finden, aber nicht ändern..

    Ich finde das auch absurd!

    Demnach ziehen - deiner Erzählung nach dragonwog - nicht alle Tierheime/Tierheim ähnliche Einrichtungen an einem Strang. Die können doch nicht alle Vanessa B. heißen, oder?

    Wer schätzt Hunde mit hohem Gefahrenpotenzial ggü. der Umwelt (Mensch & Tier) als solche ein?

    Warum wird da nicht darauf gehört?

    Verstehe nicht, was das mit der Hellhound Foundation zu tun hat, also wo ist der Zusammenhang zu kommunalen Tierheimen? Was meinst du mit "nicht darauf hören"? Wer soll auf wen hören?

    Sorry aber das sind genau solche populistischen, plumpen undurchdachten Forderungen. Meine Güte, die Welt ist nicht so einfach gestrickt...



    Und ja, mir ist klar, welche Hunde Gerd Schuster meint und ja, habe ich doch schon geschrieben, dass man die nach einer Einzelfallprüfung natürlich einschläfern kann. Das darf man ja auch heute schon.

    Doch, es geht genau um DIESE Hunde. Tierheime vermitteln Hunde mit zwar größeren Problemen aber nicht massiven Aggressionsproblemen nach wie vor sehr gut. Aber der Anteil an Hunden, die vor einer Weile noch via Ethikkommission eingeschläfert worden wären, sinkt. Was wahrscheinlich auch mit der stärkeren emotionalen Verbundenheit gegenüber /stärkeren Integration in die Familie von Hunden verbunden ist (was wie immer positive und negative Seiten hat). Jetzt werden Hunde, die schwer verletzt haben nicht mehr so häufig mit Einschläferungswunsch zum Tierarzt gebracht, sondern die Einrichtungen für solche Hunde durchtelefoniert. Und ja die regionalen Tierheime sind mittlerweile voll von Hunden, die wirklich wirklich schwer verletzt haben. Und die blockieren über Jahre Plätze für Abgabehunde mit moderaten Problemen. Mal als Beispiel, im hiesigen Tierheim sitzen Hunde, die durch das Aufreißen der Bauchdecke lebensgefährlich Menschen verletzt haben, mehrere Pfleger schwer verletzt haben (zuletzt ein Chowchow, bei dem der Maulkorb durchs Sommerfell ein Mü zu locker saß und trotz Kabelbinder/Halsbandfixation das Ding beim Gassi runterbekommen hat), Menschen mehrere Gliedmaßen gebrochen haben usw. Der Großteil der Tierheimfüheung lehnt die Euthanasie und die "Berufung" einer Ethikkommission (ist bei einem städtischen Tierheim jetzt organisatorisch nicht schwierig) ab. Und so sieht das halt an ganz vielen Stellen aus. Sorry, ich finde das vollkommen absurd.

    Und wer jetzt sagt, mimimi, dann sind die Sicherheitsvorkehrungen mit den Hunden nicht ausreichend...ja dann wünsche ich fast, aber nur fast, dass euch so ein Hund mit Materialversagen (passiert bei allen Maulkorbmodellen mal) um die Ohren fliegt. Ah da hab ich schon einen Schwank von letzter Woche, da ist ein geschweißter Querstreben eines Leinenschaft Maßanfertigungsmaulkorbs herausgeflogen und der 70 kg Hund konnte einen Artgenossen verletzen

    Natürlich sollten Hunde, die keine ausreichende Lebensqualität mehr haben oder Hunde, die einfach zu gefährlich sind, im Einzelfall auch eingeschläfert werden.
    Aber es kann keine Lösung sein, den Abfall unserer Gesellschaft einfach wegzueuthanasieren. Damit wird das Problem von der falschen Seite angegangen. Wer sich einen Hund anschafft, der sollte auch Verantwortung übernehmen müssen, wenn es nicht so läuft und nicht einfach weg und dann den nächsten.

    Ja das sehen einige der Aufnahmestellen so. Standardmäßig kostet die Unterbringung in einer entsprechenden Einrichtung über 1000 Euro pro Monat. Das soll dann natürlich jeder wuppen können, bis zum Lebensende des Hundes. "Wegzueuthanasieren"...die Gefahr für die Pfleger*innen der Hunde usw. werden irgendwie nicht in Betracht gezogen?

    Btw...Euthanasie ist korrekt durchgeführt nicht grausam??

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    Ich hab schon beim zweiten Kommentar darunter abgekotzt...sorry aber bei diesem verbietet das Züchten Kommentare werde ich langsam unfassbar aggressiv, ich verstehe nicht wie man so engstirnig denken kann...

    Ja ich weiß auch nicht...ich finde es auch so unfassbar arrogant, dass so vielen Kommentierende denke, sie hätten absolut die Weisheit mit Löffeln gefressen und IHRE Idee eines Hundeführerscheins und IHRE Art der Hundehaltung wären die ultimative Lösung für alles und alle leben fortan in Glückseligkeit. Wie kann man nur so sein ahhhh

    Das Ding ist ja...es gibt viel weniger verhaltensbedingte Euthanasien. In vielen Tierheimen werden Hunde nicht öfter sondern seltener eingeschläfert, eine Ethikkommission wird abgelehnt. Habs hier auch schon oft geschrieben, in anderen Ländern wie Schweden, Nierlande, Finnland, UK ist man teils völlig fassunglos, was wir hier "leben lassen".

    Daher ist es ja nicht verwunderlich, dass es mehr solcher Hunde gibt. Interessant auch die Meinung von Frau Hellhound, komplett delusional