Ich hab zu der früheren Leitung uneres hiesigen Tierheims recht gute Beziehungen gehabt und kann mich gut erinnern dass sie in Einzelfällen gerne einen Hund euthanisiert hätten. Dabei handelte es sich einmal um einen Rottweilermix und einen Schäferhund.
In beiden Fällen war die Gefährlichkeit der Hunde eine Zumutung für das Personal und die Isolation für die Tiere nicht tiergerecht. Erlaubtes Töten ging nicht weil es wahrscheinlich einen Aufruhr unter den spendenwilligen Mitgliedern gegeben hätte und das Geld immer dringend benötigt wird.
Genau DAS ging mir auch durch den Kopf.
Ich erinnere mich nich an einen Fall hier in Hannover. Ich glaube, der Hund hieß Chicco (?). Plötzlich standen tausende "Tierschützer" auf der Matte und wollten die Euthanasie des Hundes verhindern. Es ist doch ähnlich wie mit den Qualzuchten; solange falsch verstandener und angewandter Tierschutz dem wirklichen Schutz der Tiere überwiegt, wird sich nichts ändern.
Es gäbe sicher den ein oder anderen Hund, für den eine Euthanasie eine Erlösung wäre.
Auch müsste endlich die Hundesteuer den Tierheimen zu Gute kommen, leider ist diese ja nach wie vor nicht zweckgebunden.