Beiträge von dragonwog

    Ist mir gleich aufgefallen und das bestärkt meine gemischten Gefühle zu der Aktion.

    Aha. Weil die Tierheime nicht mehr können? Voll sind? Die Tiere sich stapeln? Tiere dort sitzen, die eine Gefahr für andere Tiere und auch Menschen sind und es haufenweise gebissene Mitarbeiter gibt?

    Ich finde diese Aktion und ihre Initiatorin auch nicht unterstützenswert. Unter anderem weil sie ständig behauptet, dass die Tierheime wegen des Auslandstierschutzes voll sind...genau..

    Und wer maximal geeignet ist, kann natürlich absolut objektiv und gerecht festgelegt werden, am besten von dir.

    Ich verstehe sehr gut, dass dich das Thema und meine provokativen Thesen emotional berührt. Ein persönlicher Angriff auf mich trägt nicht gerade zu einer sachlichen Diskussion bei. Die Überlegungen sind nicht meine Erfindung, sondern werden von unterschiedlichsten Gruppen seit Langem vertreten.

    Deine Thesen sind nicht provokativ sondern halt einfach maximal dumm/undurchdacht

    Btw, 83 Prozent der Welthundepopulation, also der überwiegende Anteil, lebt frei ohne menschliche Obhut. Viel Spaß beim Durchkastrieren :rolling_on_the_floor_laughing:

    Würde mich jetzt prophylaktisch auch mal interessieren, wie ihr eure (jungen) Rüden angesichts läufiger Hündinnen in den Griff bekommen habt (abgesehen vom Gewöhnungseffekt, wenn sie mit intakten Hündinnen aufgewachsen sind). Wäre vielleicht mal Thema für einen eigenen Thread. :hust:

    Bei nahezu gleichen Bedingungen drei völlig unterschiedliche Entwicklungen...daher würde ich meinen Einfluss als eher gering bezeichnen. . Von "hypersexed ich fresse nichts mehr und bin Null ansprechbar" zu "bisschen Druck bei direkter Konfrontation" zu "is mir egal". Nummer eins, der Schlimmste, ist mit intakter Hündin aufgewachsen, aber nur bis zum achten Monat

    Also im Tierheim hier haben frühere verhaltensbedingte Euthanasien (dringt durch Ehrenamtliche etc. immer irgendwann zu einer größeren Öffentlichkeit durch) zu Morddrohungen an den Geschäftsführer gerichtet geführt. Über Jahre hinweg

    Deine Punkte sind von vorn bis hinten völlig unlogisch. Wie soll das mit den Welpeninteressenten gehen? Wie lange soll man dann auf seinen Hund warten? Wenn's blöd kommt 20 Jahre?

    Nein, das ist nicht unlogisch, die Grundidee ist, das Angebot so weit zu verknappen, dass eine maximal geeignete Unterbringung für Tiere wahrscheinlicher wird. Dass diese Idee politisch und praktisch kurz- und mittelfristig nicht umsetzbar ist, teile ich. Dass das langfristig realistischer wird, halte ich für vorstellbar, wenn zuküftig auch andere Ressourcen knapper werden und Tierhaltung insgesamt stärker in Frage gestellt wird.

    Soziale Ungerechtigkeit gibt es schon lange und wird es in der Zukunft ganz sicher noch viel mehr geben.

    Und wer maximal geeignet ist, kann natürlich absolut objektiv und gerecht festgelegt werden, am besten von dir.

    Zwangskastration im Ausland ist eh unmöglich!

    Das ist völlig absurd so etwas als Argument zu schreiben.

    Das sind keine Maßnahmen, die morgen irgendwo beginnen, sondern mögliche Strategien, wie das Thema langfristig bearbeitet werden könnte. So etwas geht nur weltweit und ist deshalb hinreichend schwierig.

    "Absurd" ist es, sich solcher Überlegungen vollkommen zu verschließen. Dass es diese schon seit Langem gibt, zeigt z. B. die WHO (der es natürlich weniger um Tierwohl geht):

    https://apps.who.int/iris/bitstream…e=1&isAllowed=y

    Deine Punkte sind von vorn bis hinten völlig unlogisch. Wie soll das mit den Welpeninteressenten gehen? Wie lange soll man dann auf seinen Hund warten? Wenn's blöd kommt 20 Jahre? Es wird auch garantiert keine soziale Ungerechtigkeit geben. Oder Selektion auf eigentlich unphysiolgische Wurfgrößen. Und keinen Schwarzmarkt. Naja Perlen vor die Säue, das jetzt einzeln aufzudröseln. Sinnlos

    Wenn die Notwendigkeit der Einberufung einer Ethikkommission nicht gewährleistet gesehen wird, dann passiert das auch nicht.

    Und wer sollte nun eine private Tierschutzorganisation oder ein Tierheim dazu zwingen, das zu tun? Das ist doch die Entscheidung des Tierheims seinen Zwinger mit diesem Hund zu belegen und seine Mitarbeiter weiter diesem Risiko auszusetzen.

    network , hier quasi deine Antwort^^

    Du schreibst ja selbst: Und so sieht das halt an ganz vielen Stellen aus. Sorry, ich finde das vollkommen absurd.

    Das ist es ja auch!

    Dem Hund ggü. und den Tierpflegern ggü. sowieso.

    Ja, da sind wir ganz einer Meinung. Aber solange das Tierheimleitungen, Vorstände und Amtsveterinäre nicht anders sehen, passiert halt auch nichts. Plus der gesellschaftliche Druck, sieht man ja hier allein am Forenausschnitt