Beiträge von dragonwog

    Ich erinnere mich an einen Besuch in einer TK, weil mein Hund als Welpe höllische Schmerzen hatte. Der TA hat damals eine Panostistis vermutet, sich aber gegen bildgebende Verfahren entschieden, die das bestätigt hätten. Er sagte uns, dass es eh irgendwann von alleine weggeht und man eh, mit Ausnahme von Schmerzmitteln, kaum was machen könnte. Warum also den Hund in Narkose legen?

    Ich hätte mich wohl zumindest für ein Röntgen entschieden. Da sieht man eine Panostitis in der Regel auch und der Hund muss nicht in Narkose.

    Hätte mein Welpe höllische Schmerzen, müsste man wohl sehr viel Überzeugungsarbeit bei mir leisten, um mich mit Schmerzmittel und „kann man eh nix anderes machen“ ohne Röntgen o.Ä. wieder nach Hause zu schicken (und falls doch, würde ich mir zumindest eine Zweitmeinung einholen).

    Das Röntgenbild hängt bei einer Panostitis oft hinterher. Daher hängt sehr viel von der klinischen Untersuchung ab.

    Ist aber der direkte Weg zum Burnout

    Erklären was sie tun? Da sehe ich ganz andere Ursachen.

    Das muss ja nicht einmal extra Aufwand sein, aber ein schnödes der Puls ist erhöht, dass passt aber nicht zu den anderen Symptomen, kann Aufregung sein, wir sollten das beobachten, ist für mich kein Grund für einen Burnout.

    Und die Erklärung von Blutbildern bspw. zahle ich seit Jahren, also nix mit extra Stress und unbezahlten Überstunden in der Nacht.

    Nee, Patientenbesitzer noch zweimal am Tag nach der Behandlung und Feierabend anzurufen (sorry war doof zitiert)

    Aber Hunde die dann erstmal im TH und bei denen sich dann rausstellt, dass es unmoeglich ist denen ein gescheites Leben zu ermoeglichen: Aber sicher gibts da Geschrei!

    Hast du dafür ein Beispiel. Also einen Fall wo die Entscheidung eines Tierschutzvereins zu einem öffentlichen Aufschrei führte. Oder sind es doch eher interne Streitigkeiten?

    https://m.facebook.com/14947277508109…29885293961874/

    Natürlich ist 90 Prozent des Textes völliger Humbug und Verleumdung, es gab für die Euthanasien der Tiere absolut valide Gründe. Aber der geschädigte Ruf bleibt, genauso wie die mittlerweile quasi "keiner wird mehr verhaltensbedingte eingeschläfert" policy

    Es ist doch einfach zum speien. In dland Brauch Weiterwurschteln mit ehrenamtlichen und Amateuren. Ganz Klasse. Deshalb gibt's doch die hellhounds immer noch. Weil's halt niemand besser macht. (Also niemand, der für ohne Geld das Telefon abnimmt wenn die Kommune anruft)

    Ohhh doch, es gibt noch unzählige weitere "Hellhoundfoundations" mit weniger Medienrummel. Oft gibt's stillschweigende Übereinkünfte im Sinne von...ihr nehmt ohne offizielle Beschlagnahmung Hund x, dafür drücken wie drei Augen bei der Hundeanzahl zu mit den jeweiligen Vetämtern

    Ich würde mittlerweile auch bei einer leichten Lahmheit sofort röntgen lassen.

    Hätte dass der Tierarzt, wir waren damals nicht zu Hause, damals gemacht hätten wir gleich die gebrochene Zehe von unserer Hündin entdeckt. Aber da meinte der Tierarzt ein paar Tage schonen und Schmerzmittel reichen. Sollte es dann nicht besser sein kann man immer noch röntgen und es sieht jetzt nicht so aus das da was schlimmes ist.

    Lg
    Sacco

    Ja und deswegen gibt es vorher klinische Untersuchungen und die Entscheidung liegt eben nicht nur beim Tierhalter....

    Weiß man denn ganz salopp gefragt, wieviele unvermittelbare/untrainierbare solcher Hunde einsitzen. Sind die registriert in den in DE bekannten Aufnahmestellen?

    Ich wüsste das auch soooo gerne. Also grob. 100 Hunde in Deutschland? 1.000? Noch mehr?

    Ich bezweifele sehr, dass es da Zahlen gibt - aber die Frage wie groß das Problem* tatsächlich ist, interessiert mich wirklich sehr. Hören tut man stets das alle Stellen, die wirklich-gefährliche** Hunde aufnehmen, dicht sind und stets weitere Anfragen bekommen. Wobei für die meisten gefährlichen Hunde bei mehreren Stellen angefragt werden dürfte....

    Definitiv mehr als 100.

    Die Einrichtung in der ich gearbeitet habe, hatte ruckzuck (wenige Monate) diese Zahl an Hunden (gestapelt) rumsitzen. Und Anfragen gab es eigentlich täglich. Ich denke ohne tatsächlich in dem Bereich involviert zu sein, ist die Masse an Vorfällen nicht greif- oder vorstellbar. Wie ich an anderer Stelle schon gesagt habe, müsste es Mal belastbare Zahlen geben. Dafür mangelt es aber an Zeit, Ressourcen und Willen. Ich kann auch überhaupt nicht bestätigen, dass es immer Fehlkäufe, Vermehrerhunde usw. sind...

    Ein ganz großes Problem sehe ich auch darin, dass viele Vereine/Einrichtungen und auch die Teilinitiatoren des Brandbriefs die Ursache im aktuellen moralischen Verfall der Menschheit sehen. Und da ist ja klar, dass das nicht die Ursache ist.