Beiträge von dragonwog

    Sorry ich hab jetzt wenig gelesen, aber es ist zuverlässig so...mir ist das relativ egal, wenn die Hunde mir hinterherrennen, ich merke das teilweise gar nicht und es stört mich auch überhaupt nicht. Aber, wenn ich das einfach so laufen lasse, ist es ein zuverlässiger Garant dafür, dass alle Kandidaten, also meine eigenen und die Pflegis, Probleme mit dem Alleinsein entwickeln. Wenn ich das schleifen lasse, weil es überhaupt nicht meiner Art/Persönlichkeit etc. entspricht da zu intervenieren, gibt es mit absoluter Zuverlässigkeit schnell Trennungsstress. Das hab ich jetzt, obwohl ich es nicht wahrhaben will, mit deutlich über 50 Hunden durch...

    Oops, sorry pinkelpirscher du hattest es schon geschrieben :relieved_face:

    Bezüglich der Lampen, würdet ihr eher zur Stirnlampe oder zur Lampe am Rad tendieren? Bei der Stirnlampe, wie kriegt man die über den Helm? :denker:

    Ich bin jetzt gerade auf der Suche nach einer Lampe. Momentan nur zum Radfahren aber später auch fürs Bikejöring und da will ich eigentlich nicht doppelt kaufen.

    Die Lupine kommt mir Helmhalterung

    Was genau finanziert die Kommune denn jetzt bei Abgabehunden, ganz egal, woher die kommen?

    Nichts. Bei Abgabehunden bekommt das Tierheim eine symbolische Abgabegebühr vom Abgebenden (im Idealfall), zB 50€.

    Mir wäre kein Tierschutzverein bekannt, der kommunale Unterstützung bei Privatabgaben erhalten würde.

    Ja aber Abgabegebühren von unter 400 Euro hast du eigentlich nirgendwo mehr. Trotzdem eher symbolisch...

    ohne dass klar ist / offen gelegt wird bzw. überhaupt neutral untersucht worden ist, ob diese Thesen überhaupt das Gros des Problems verursachen. Und dann sind sie wiederum sehr unkonkret.

    Als ich diese Frage der Initiatorin des Brandbriefs stellte (in einem vorherigen Beitrag), wurde meine Nachfrage mit lustigen Verzierung in einer ihrer Insta Stories über neidische, unwissende Hater wie mich gepostet. Das ist dann auch das Niveau, auf dem sich die Forderungen befinden. Ich finde es aber ermutigend, wie viel hier im Forum kritisch hinterfragt wird. 100 prozentige Kongruenz meinerseits zu deinen Fragen

    Psychisch auffällig ist in dem Sinne für Hund gar nicht operationalisierbar. Von der Norm abweichendes Verhalten schon. Jetzt wäre noch die Frage, welche Gruppe du mit "bissigen" Hunden meinst? Alle Hunde können beißen. Menschen schwerstverletzen machen zum Glück die wenigsten.

    Sorry, ich verstehe nicht, was du von mir willst. In meinen Beiträgen steht klsr, was ich an Hunden meine. Du hast verhaltensauffällige Hunde mit Menschen mit psychischen Problemen verglichen, nicht ich.

    Nein, es ist kein Vergleich sondern eine Analogie bezüglich des Anteils von Erziehung am Verhalten ...

    Ich bin z.B. heilfroh, dass meine Tochter (gelernte Tierpflegerin) nicht mehr in einem Tierheim Hunde betreut, sondern eine weitere Ausbildung zur TFA macht.

    Wie oft kamen da Hunde, die nach oder bei unbekannten Triggern völlig ausgeflippt sind und die Tierpfleger angegriffen haben. Hunde, wo grundsätzlich eine zweite Person zur Absicherung der anderen beim betreten des Zwingers dabei sein musste.

    Ganz ehrlich, wie soll so ein Hund "umerzogen" werden, wenn die Auslöser noch nicht mal bekannt sind oder ständig neue dazu kommen? Wenn dieser Hund nie aus seinem Zwinger raus kann, weil er einfach nicht zu händeln ist?

    Was für ein künftiges Leben soll so ein Tier führen müssen?

    Und ich weiß, dass der ein oder andere Hund still und heimlich verschwindet ... allein schon um das Personal zu schützen. Und ich finde das durchaus vertretbar, sofern eine tatsächliche Gefährdung durch den Hund festgestellt wurde.

    So siehts intern aus...

    Ähm...wenn ein Hund extrem hypertrophes ressourcenverteidigendes Verhalten zeigt, ungehemmtes fehlgeleitetes Beutefangverhalten gegenüber dem Menschen zeigt (sehr viele Dobis in "unserer" Einrichtung, die sich in dem Kontext im Schädel verbissen und Kopfhaut abgezogen haben, in Leipzig (anderes Bundesland) ist gerade einer der in dem Kontext eine ganze Bauchdecke aufgerissen hat) und bei nicht zuordbaren Auslösern starkes Aggressionsverhalten zeigt bzw. ein sicheres Handling auch nach Monaten des Trainings nicht möglich ist...nein, dann ist das ganz sicher kein "Normverhalten" eines domestizierten Haustieres.

    Ich weiß, die Vorstellen ist beruhigend, dass immer nur eine Fehlbedienung zu solchen Hunden führt, aber nee

    Ne, ich meinte nicht, dass nur Fehlbedienung zu gefährlichen Hunden führt, sondern, dass die meisten bissigen Hunde eben normal und bissig und nicht bissig und psychisch auffällig sind.

    Mir ging es auch darum, psychische Krankheiten in dem Zusammenhang nicht abzuwerten.

    Deshalb hatte ich zu deinem Beitrag was gesagt :)

    Psychisch auffällig ist in dem Sinne für Hund gar nicht operationalisierbar. Von der Norm abweichendes Verhalten schon. Jetzt wäre noch die Frage, welche Gruppe du mit "bissigen" Hunden meinst? Alle Hunde können beißen. Menschen schwerstverletzen machen zum Glück die wenigsten.

    Nochmal das meine ich ja.... :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: Es ist vollkommener Schwachsinn, psychische Erkrankungen auf Erziehung zurückzuführen (wobei es Interaktionseffekte gibt/Diathese-Stress-Modell ). Deswegen ist es halt auch Schwachsinn (meiner Meinung nach) zu denken, die gefährlichen Hunde werden plötzlich weniger durch besser/anders ausgebildete Trainer*innen.

    Aber der Vergleich kommt doch nicht hin. Gefährliche Hunde zeigen doch meistens völlig normales Verhalten mit ihren Aggressionen, sind darin aber nicht ausreichend kontrollierbar, bzw, ihre Kommunikation wird oft falsch verstanden und deshalb wird nicht angemessen reagiert, was dann zu Bissen führt.

    Aggressive Hunde haben keinem Leidensdruck durch ihr Verhalten, sie reagieren nicht "gestört".

    Ähm...wenn ein Hund extrem hypertrophes ressourcenverteidigendes Verhalten zeigt, ungehemmtes fehlgeleitetes Beutefangverhalten gegenüber dem Menschen zeigt (sehr viele Dobis in "unserer" Einrichtung, die sich in dem Kontext im Schädel verbissen und Kopfhaut abgezogen haben, in Leipzig (anderes Bundesland) ist gerade einer der in dem Kontext eine ganze Bauchdecke aufgerissen hat) und bei nicht zuordbaren Auslösern starkes Aggressionsverhalten zeigt bzw. ein sicheres Handling auch nach Monaten des Trainings nicht möglich ist...nein, dann ist das ganz sicher kein "Normverhalten" eines domestizierten Haustieres.

    Ich weiß, die Vorstellen ist beruhigend, dass immer nur eine Fehlbedienung zu solchen Hunden führt, aber nee

    Hm nö, also da müsste man die gesamte Haustierhaltung bzw die Existenz des Menschen in Frage stellen. Zeichen für einen generationsbedingten Verfall moralischer Werte gibt es nicht, im Gegenteil. Aber es gehört durch die Art, wie wir Menschen denken dazu, dass wir subjektiv das Gefühl von Moralverlust empfinden, je älter wir werden. Sollte man aber halt dann in so einem Fall reflektieren können und schauen, was die "wirklichen" Ursachen sind. Ich bringe jetzt doch mal einen dezent kritischen Vergleich... denn Lebewesen sind keine programmierbaren, algorithmisch funktionierende Einheiten... Wie wäre der Vorschlag, dass Eltern so lange sie Leben, für den Aufenthalt von Psychiatrie Kosten aufkommen, die ihre Kinder möglicherweise verursachen. Wäre eine starke Entlastung der Kassen. Hätten sie sich Mal Mühe gegeben, ihr Kind ordentlich zu erziehen.

    Das haut schon deshalb nicht hin, weil psychische Erkrankungen nicht durch mangelnde Erziehung verursacht werden. Bei diesem Thema bin ich btw auch ziemlich humorlos.

    Und ja ehrlich gesagt stelle ich die menschliche Existenz sehr oft in Frage...aber darum geht es nicht.

    Es gibt ziemlich viel Diskussionsspielraum wenn man darüber anfängt nachzudenken.

    Meiner Meinung nach müsste (leider) deutlich mehr euthanasiert werden wenn wir es mal sachlich betrachten.

    Nochmal das meine ich ja.... :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: Es ist vollkommener Schwachsinn, psychische Erkrankungen auf Erziehung zurückzuführen (wobei es Interaktionseffekte gibt/Diathese-Stress-Modell ). Deswegen ist es halt auch Schwachsinn (meiner Meinung nach) zu denken, die gefährlichen Hunde werden plötzlich weniger durch besser/anders ausgebildete Trainer*innen.