Einzig die Entstehung dieser Rasse dürfte deutlich weiter in der Vergangenheit liegen als die von Mops, frz. Bulldogge und Co. Desweiteren haben wir beim Teckel tatsächlich "Leistungshunde" im Vergleich zum Mops beispielsweise, der "nur" als Gesellschafter des Menschen gezüchtet wurde (da ist natürlich der Anspruch an die Gesundheit ein vollkommen anderer.... (wollte ich an sich noch editieren, war aber zu spät).
Also 1. ist der Mops die deutlich ältere Rasse als der Dackel und 2. sind Leistungsdackel nicht gesünder.
Histological evidence of intervertebral disc mineralisations, which can result in IVDD, have been reported to be present in 46–48 % of Dachshund intervertebral discs [5, 7]. Increased risk of IVDD in Dachshunds has been primarily attributed to their chondrodystrophic ‘long and low’ conformation [8, 9], with exaggeration of these length-to-height proportions associated with increased risk of disc extrusions [10]. Chondrodystrophy is associated with the expression of a retrogene encoding fibroblast growth factor 4 (FGF4) located on chromosome 18 [11]; however, a continuous spectrum of disc degeneration and IVDE/IVDP is seen both among and within chondrodystrophic breeds
aber man hört von da nix über tote oder schwer verletzte Hunde
Da hat man von anderen auch nix drüber gehört bis wer die verscharrten Hunde gefunden hatte. Also das wäre für mich kein Hinweis darauf das alles irgendwie okay ist.
Bei der HHF? Also als Nessy unseren Verein angerufen hatte wegen eines Hundetauschs, hatte gerade ein Hund dem anderen die Zunge durch die Box herausgerissen und war am verbluten. Natürlich gehen dort Hunde ein. Verletzungen gibt es am laufenden Band
Das sind ja absolut unterschiedliche Hunde. Wobei ich nur Beaucerons persönlich kenne. Die waren gut erzogen, durften aber auch wachen. Beim Ziehen kann ich sie mir gar nicht vorstellen.
Was sind denn deine Anforderungen? Oder soll es unbedingt eine dieser Rassen sein?
Es hat sich auf die Rassen mehr oder weniger runterkristallisiert, nachdem ich hier schon mal gefragt habe. Oder, anders gesagt, es hat sich mehr auf den Beauceron kristallisiert, der Malamute (bzw. allgemein Huskys) ist halt so ein Träumchen von meinem Freund (seine Anforderungen sind aber auch nur "groß und fällig"...)
Aber warum dann kein Husky und für den Sport gezielt ein Alaskaner? Malamut ist halt...eine hohe Wahrscheinlichkeit dass er nicht allein zieht, dass Zugsport nur zu ganz begrenzter Zeit möglich ist wegen der Temperaturen und dass er unverträglich ist.
Ich war heute seit längerem wieder laufen und hatte mit dem schlimmsten gerechnet - und dabei hab ich eine neue persönliche Bestzeit geschafft 5km in 23 Minuten Ist für mich echt eine super Zeit. Danach war ich aber ganz schön fertig.
Ich mach aktuell 3-4x/Woche funktionales Training und Krafttraining mit Langhanteln, es ist so faszinierend wie man damit automatisch auch beim Laufen besser wird, ohne Laufen gezielt zu trainieren. Das macht soooo viel Spaß
Richtig gut! Ja der Effekt mit dem Krafttraining...das ist schon toll wie sich das aufs Laufen auswirkt. Die Compliance dafür ist bei mir auch in den letzten Monaten sehr hoch geworden, denn immer wenn ich das im Plan gekippt habe, hatte es unmittelbar Konsequenzen^^.
Ich bin wieder mal sehr froh über das Pomsky. Ja damit hau ich in die Leier der Freude über die körperlich nicht ideal für die Zugarbeit gebauten Hunde ... aber sie macht das mittlerweile in vielen Parametern richtig gut. Ich kann mein Einlaufen mit ihr absolvieren, sie trabt dann an lockerer Leine neben mir und beschleunigt aber auch bei den Steigerungsläufen im Aufwärmprogramm (Hoffe das nützt uns auch was für die Hürden im THS^^), bleibt im Platz beim dynamischen Stretching und zieht dann konstant allein im Galopp, wenn natürlich auch mit ihren jetzt knapp 20 kg nicht mit übermäßigem "wumms" und auch nicht wie eine Irre, aber sie ackert halt durch.
Du schreibst: aber in der Erziehung trifft man eine bewusste Entscheidung, ob man straft oder belohnt.
Ich schreibe: nein, weil eben Mensch und weil es eben permanent passiert. Es sei denn eben unter oben genannten Bedingungen.
Diese Absolutheit ist nach wie vor sinnfrei. Ja, der Mensch trifft bewusst Entscheidungen, ob belohnt oder bestraft sind. Diese bewussten Entscheidungen sind aber nicht die einzigen Quellen von Belohnung und Bestrafung. Dennoch ist es Quatsch, die bewusste Entscheidung wie in deinem Satz oben zu negieren.
Du hast geschrieben, dass es blöd ist, wenn das Verhältnis in ein Extrem rutscht. Je nach Hund können aber Extreme auch eben potenziell nicht "blöd" sein sondern von Vorteil für die jeweilige Lebensqualität (in beide Richtungen)
Das finde ich Unsinn und wie dragonwogs Beispiel zeigt, stimmt das anscheinend auch nicht. Man kann in der Erziehung sicher ohne Bestrafung (positive Strafen) auskommen.
Was sonst so passiert ist ja keine bewußte Erziehung.
Es gibt mit Sicherheit Konstellationen an einen Typ Hund und einem Typ Mensch, wo nur über Belohnung zu erziehen funktioniert.
Allerdings muss einem eines bewusst sein: alles was ausschließlich über Motivation aufgebaut ist, funktioniert genau so lang, wie den Hund nix anderes höher motiviert.
Nja aber das gilt auch für die Strafe, das funktioniert auch nur so lange, wie für den entsprechenden Hund die Strafvermeidung höherwertig als der outcome ist. Vorteil bei Strafe ist natürlich, dass der Selbstschutz fast! immer aktiv ist und man deshalb motivationsunabhängiger als bei der Verstärkung agieren kann. Aber auch das hat Grenzen. Und hängt auch von der Valenz der Bestrafung ab
dragonwog Du unterliegst gerade mal wieder einem Missverständnis, von dem was ich schreibe.
Ich habe geschrieben: man kann Belohnung, Bestrafung und Lernen (Erziehung) nicht verhindern, weil so das Leben nun mal ist und ganz beiläufig passiert.
Du schreibst: aber in der Erziehung trifft man eine bewusste Entscheidung, ob man straft oder belohnt.
Ich schreibe: nein, weil eben Mensch und weil es eben permanent passiert. Es sei denn eben unter oben genannten Bedingungen.
Du schreibst: ja, is ja quatsch, weil wegen Mensch kann es ja keine 100% Klarheit geben.
Vielleicht wird es für dich so deutlicher, was in meiner Aussage steht und was nicht und was du drin liest.
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Dann nochmal für dich ganz explizit..neben unkontrollierbaren Variablen gibt es kontrollierbare Variablen, die über die quantitativen Anteile von Strafe und Verstärkung entscheiden. Die bewusste Wahl vom Menschen in Erziehungsprozessen beeinflusst diese Häufigkeiten/Verteilungen. Nur weil es unkontrollierbare Variablen gibt, werden die kontrollierbaren weder irrelevant noch wirken sie sich plötzlich nicht mehr auf das Verhältnis von Strafe/Verstärkung aus.
Und natürlich trifft man eine bewusste Entscheidung bei eben bewussten! Erziehungsprozessen. Sollte dir aber bekannt sein