Beiträge von dragonwog

    Genau. Aber das wird ja hier negiert und als unnötig angesehen. Und ein herangerufener Hund kann schließlich nicht so einfach durch die Gegend gehetzt werden und in meiner kleinen Welt signalisiert man damit ..kein Kontakt bitte...

    Du hast große Hunde, vielleicht kennst du das Gefühl nicht, wenn ein großer Hund auf deinen 5kg Hund zurast. Nicht so ein cooles Gefühl.

    Aha ich habe nur große Hunde, wusste ich bis jetzt nicht, aber gut :grinning_squinting_face: Es ist etwas völlig anderes, einen Hund direkt neben einem als Besitzer*in Fremdhundekontakt einfach auszuliefern (aber dann ist wie gesagt das Problem des Hetzens hinfällig...da muss sich der eigene Hund ja auch deutlich entfernt haben und nicht gesichert sein), vs präventiv jeden Hund wegzuprügeln.

    In unserer Gegend ist es schon sowas wie ein ungeschriebenes Gesetz, dass man Hunde im Freilauf miteinander kontakten lässt und wenn sie angeleint werden ebenfalls anleint. Klar, kann ich drauf beharren, dass der andere Hundehalter gefälligst nicht ohne Absprache seinen Hund herlässt. Dann ärger ich mich halt 20 mal am Tag, weil es nicht funktioniert. Oder ich signalisiere halt durch das rannehmen und anleinen, dass kein Kontakt erwünscht ist. Oder hab ja ebenso einen Mund, den ich nutzen kann.

    Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass man seinen Hund natürlich zuerst ran ruft und dann den anderen Hund auf Abstand hält..

    Genau. Aber das wird ja hier negiert und als unnötig angesehen. Und ein herangerufener Hund kann schließlich nicht so einfach durch die Gegend gehetzt werden und in meiner kleinen Welt signalisiert man damit ..kein Kontakt bitte...

    In unserer Gegend ist es schon sowas wie ein ungeschriebenes Gesetz, dass man Hunde im Freilauf miteinander kontakten lässt und wenn sie angeleint werden ebenfalls anleint. Klar, kann ich drauf beharren, dass der andere Hundehalter gefälligst nicht ohne Absprache seinen Hund herlässt. Dann ärger ich mich halt 20 mal am Tag, weil es nicht funktioniert. Oder ich signalisiere halt durch das rannehmen und anleinen, dass kein Kontakt erwünscht ist. Oder hab ja ebenso einen Mund, den ich nutzen kann.

    Wieso muss ich mit meinem angeleinten Hund Leute den noch extra bitten, uns in Ruhe zu lassen? (Was ich im Übrigen auch mache, wenn ich merke, der Hund kommt zu uns und Halter juckts nicht, wobei das in vielen Ecken des Landes ebenfalls ignoriert wird)

    Du hast offensichtlich nicht gelesen, was datKleene und ich geschrieben haben

    Klar kann man anleinen, aber warum wird denn immer davon ausgegangen, dass jeder unangeleinte Hund Kontakt haben will/soll?

    Wenn ich nicht gerade auf einer Freilaufwiese bin, sondern in der Natur, gibts keinen Kontakt, es sei den man hat sich verständigt. Da ists mir egal ob Leine oder nicht.

    Wenn man jetzt ernsthaft darüber diskutieren muss, dass sowohl die Kommunikation über unerwünschten Kontakt als auch die "Erfolgschance" von meinem Kontakt sehr viel erfolgreich sein dürften, wenn die Hunde jeweils in Nähe der Besitzer sind als frei irgendwo herumlaufend, dann wirds wirklich albern.

    Hunde, die sich davon beeindrucken lassen, sind wahrscheinlich sowieso harmlos. Und bei dem Rest hätte man schlechte Karten mit sowas, denke ich mal. Ausprobieren würde ich das lieber nicht bei einem Ridgeback oder dergleichen.

    Was wäre denn dein Vorschlag? Vielleicht kommt dann aber zumindest der Besitzer mal in Bewegung, wenn sein Schätzelein beworfen wird.

    Außerdem geht es auch gar nicht darum, ob der Hund am Ende ernst macht, aber dieses Hetzen von unsicheren Hunden machen eben auch Hunde, die sonst unauffällig sind und sich durchaus beeindrucken lassen. Was das für den gejagten Hund bedeutet und wie gefährlich das ist, kann man sich hoffentlich vorstellen.

    Also ich würde zuallererst meinen Hund, wenn er keinen Kontakt haben soll, ins Fuß nehmen oder anleinen. Woher soll man sonst wissen, dass auf einmal kein Kontakt gewünscht ist. Dann fällt schonmal in vielen Situationen das "jagen" oder hinterherhetzen von einem flüchtenden Hund weg. Und ich gebe den anderen Besitzer*innen eine Chance zu reagieren, bevor ich Gewaltorgien an diesen auslebe

    Achso nee ich meinte nicht "untergekommen bei dir" im Sinne von dass du selbst Schmerzen gehabt hast, sondern dass du das von "Houndläufer:innen" gehört hast.

    Ich will auch gar nicht sagen dass du mit einer falschen Technik oder irgendwas läufst, das weiß ich ja gar nicht, ich wollte nur sagen, dass ein paar kleine Unterschiede einen massive Änderung gebracht haben, die rein gar nichts mit dem Laufen ohne Hund zu tun haben.

    Das ist sehr spannend, dass du das sagst mit der Schrittlänge, auch in Hinsicht dass du meintest, dass sich das für Canicross noch "unsicher" anfühlt. Also wir haben das ja jetzt gefixt und meine Schrittlänge ist länger (1,80-1,90) mit Hund und da ist auch dieses "ich fall gleich" Gefühl weg. Kann einen natürlich trotzdem jederzeit auf die Fre** legen, aber trotzdem schöner ohne dieses Gefühl zu laufen. Ich vermute dass es da auch noch einen Technikquirk bei dir geben könnte? Gerade jetzt wo ich bissl schneller konstanter laufe merke ich, wie sehr man sich im Canicross umstellen muss. Ich bin beim Laufen ohne Hund mit viel zu übersteigerter vertikaler Bewegung gelaufen, was natürlich schlecht für die Effizienz ist und ich mir daher aktiv abgewöhnt habe. Beim Canicross kann ich das wieder auspacken.

    Ja das mit den Schmerzen finde ich auch spannend, wir haben da ja ohne jetzt konkrete Namen zu nennen...es könnte sich um diverse männliche Spitzen im Geländelauf handeln hust hust.... über Sonic und das Training geredet und da war die Aussage...nach so einem Geländelauf ist Laufen vor Schmerzen ca. eine Woche nicht möglich. Und ich hab halt nachgebohrt ob muskulär oder von den Gelenken her, weil so ein deftiger Muskelkater wäre ja für mich eine nachvollziehbare Erklärung. Aber es wäre halt auch so ein hoher Impact für die Gelenke und deswegen wird nur ohne Hund trainiert (was ja aber nun auch nicht ganz so stimmt aber egal). Irgendwann fingen dann diverse andere Leute an zu fragen...und bist du Sonic schon gelaufen? Und wie sehr hat's wehgetan? Fand ich ehrlich gesagt ziemlich nervig. Und bei der Anmeldung zum Harzer Luchstrail

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    (ich dachte fälschlicherweise die Happy Dog Klasse gilt auch für Monohunde...aber ich habe ganz defensiv gefragt und habe nichts mit den Leuten zu tun, über die sich bei Facebook beschwert wurde, das nur vorweg, hab von mir aus wegen eisenmangelbedingtem Trainingsverzug abgesagt).


    wurde mir auch seitens der Veranstalter gesagt dass das Laufen mit Hound schmerzhaft ist und man es am besten gleich lassen soll. Auch in Oberhof von den Skijorern (auf Canicross bezogen) aber was nun genau konnte mir niemand sagen, aber es sind wohl oft die Knie und Fußgelenke. Ist dir das mit den Schmerzen echt noch nie untergekommen bei Gelandeläufen? Muss ja echt präsent sein, so oft wie ich das gefragt wurde.

    Ich bin jetzt ein paarmal mit Sonic gelaufen. Der erste Lauf war eine absolute Katastrophe. Ich hatte einen Wust aus Aussagen im Kopf.... und halt sehr präsent die zum Schmerzlevel und der Möglichkeit, ohne Leichtathletik/Sporthintergrund überhaupt so einen Hund zu laufen. Nun hatte ich ja das Glück, dass er doch kein schwerer Riese geworden ist (ich habe Zeugen :p  Noctara ) und mehrere Monate mit einem wirklich guten Trainer zusammenarbeiten zu können, so dass ich dachte, ach das wird schon gehen.

    Es ging erstmal gar nicht, denn ich bin in einer 240er Kadenz hinter dem Hund hergesprintet und dachte ich sterbe unter völligem Kontrollverlust. Dabei war meine Schrittlänge deutlich kürzer als bei meinen Intervalltrainings ohne Hund. War kurz davor zu sagen, ok, ich hänge jetzt erstmal noch ein Jahr Lauftraining dran und probiere es nächste Saison nochmal. Oder ganz aufzugeben, weil mir mittlerweile das Laufen an sich wirklich richtig Spaß macht. Also das Training hat sich von "ich muss es tun um mit Hund laufen zu können" zu "ich freu mich auf die Sessions der Woche" gewandelt. Und das will ich mir durchs Canicross ungern nehmen lassen.

    Glücklicherweise hat sich ein Trainer in Oberhof (da war ein Skijoring Trainingslager) meine Daten und Problem angeschaut und ein paar Technikfehler ausfindig gemacht. Die bin ich dann zusammen mit meiner Physio (macht auch Canicross glücklicherweise) angegangen. Innerhalb einer Session konnte ich mit ihr die Fehler ausmerzen.

    Jetzt ist aus dem angekündigten "Sterben mit Anlauf" ein schönes Laufgefühl geworden und ich freue mich wahnsinnig, dass in den aktuellen Tempobereichen nicht auftritt, was mir verstärkt berichtet wurde: Nämlich Schmerzen vor und nach dem Laufen mit Hound. Wie die Galoppade des Hundes ist, kann man nur wenig ändern und wenn es da nicht vibed, ist das anscheinend mit einer der Faktoren, die zu Schmerzen beitragen. Aber das ist nicht so mit Sonic. Und irgendwie scheint der gebremste Trainingsplan mit hohem Kraftanteil und viel Fußtraining sinnvoll gewesen zu sein. Es gab und gibt immernoch den Exit-Plan, halt nur zu scootern, aber meine Vorliebe ist eindeutig der Laufen.

    Die Sportart ist sackengefährlich und die Verletzungsquote einfach unheimlich hoch. Das ist mir bewusst und jeder Lauf kann ganz nüchtern gesehen der letzte sein. Aber ich freue mich unheimlich, weil drei geplante Sachen erstmal so aufgegangen sind, wie ich mir das erhofft habe.