Beiträge von dragonwog

    Ich zitiere mal selber was ich im Sommer hier gepostet habe. Bei Lassie fällt einiges an Diagnostik raus. Ich hatte mal explizit nachgefragt was unter Spezialdiagnostik zu verstehen ist.

    Aber wie oft braucht man den CT/MRT oder Gentests? Frage ich jetzt ganz unbedarft, im Gegensatz zum Röntgen oder Blutbild macht man das doch eher selten, oder?

    Neee, CT und oder MRT wird ganz schnell mal benötigt bei neurologischen oder orthopädischen Bescheerden. Hatten eigentlich alle meine Hunde im Verlauf ein paar Mal.

    Nein. Wenn ich die Hand drüber halte ist es negative Strafe. Ich habe das angenehme weggenommen.

    Dem Zugang zum Futter versperrt.

    Halte ich jetzt die Hand so lange weiter über dem Futter bis der Welpe sich zum Beispiel hinsetzt und ich daraufhin die Hand wegnehme, dann ist das negative Verstärkung.

    Versteh ich jetzt anders. "Was wegnehmen" wäre zum Beispiel das Spielzeug, mit dem er gerade spielt, oder den Kauknochen. Oder deine Anwesenheit. Das Leckerlie kannst du ja nicht wegnehmen, weil er es in dem Moment, in dem er es hat, vermutlich schon gegessen hat. Da wäre die Blockade das Unangenehme hinzufügen. Oder verstehe ich das falsch?

    Der Entzug von etwas kann keine positive Strafe der Definition folgend sein. Daher ist es Extinktion (Verhalten hat nicht erwünschte Konsequenz, Futter wird nicht erhalten aber auch nicht entzogen)

    Nein, im Idealfall soll das "Nein" nicht schon ein negatives Gefühl auslösen. Im Gegenteil, der aversiven Einwirkung durch die Warnung zu entgehen, sollte sich erleichternd anfühlen

    Aber das Nein kündigt trotzdem die Strafe an? Also ich hab das mal so gelernt (was nicht heisst, dass das so richtig ist).


    Um Erleichterung zu fühlen muss ich ja erst Mal eine Verknüpfung haben das was negatives für mich folgt. Die Erleichterung kommt ja nicht von allein nur weil ein Verhalten abgebrochen wurde .

    Oder hab ich da nen Knoten im Hirn.

    Das "nein" ist ein diskriminativer Stimulus als Strafwarnung. Sprich, nicht die Strafe wird angekündigt, sondern die Möglichkeit, einer Strafe zu entgehen. Ansonsten ja genau, die emotionale Lage ist eine andere als wenn positiv verstärkt würde. Das "aufhören" wird negativ verstärkt und nicht die vorherige Handlung positiv, wie es bei positiven Abbruchsignalen der Fall wäre (oder einfach positiv aufgebauten Signalen um Verhalten zu stoppen)

    Ein "Nein" ist nicht zwangsläufig eine Strafe. Auch nicht, wenn auf ein "Nein" was unangenehmes folgt. Die Strafe kommt ja erst, wenn das "Nein" ignoriert wird.

    Das "Nein" kündigt die Strafe an.

    Man verknüpft ein Gefühl mit dem Wort für den Hund und das Gefühl soll schon negativ behaftet sein bei einem aversiven Abbruch.

    Verstehe ich nicht, was du meinst mit das nein wäre keine Strafe.

    Nein, im Idealfall soll das "Nein" nicht schon ein negatives Gefühl auslösen. Im Gegenteil, der aversiven Einwirkung durch die Warnung zu entgehen, sollte sich erleichternd anfühlen.

    Da ging niemand so nah an mir vorbei, dass unsere Schultern sich berührten.

    Ganz ernst gemeinte Frage, wo bist du denn unterwegs? Also ich lebe sehr ländlich bin aber beruflich bedingt mit Hund auch in Großstädten unterwegs (also auch mal Berlin, Hamburg, Dortmund) und wenn ich nicht gerade beim Supermarkt an der Kasse stehe, auf dem Weihnachtsmarkt, Schützenfest, Jahrmarkt, Freizeitpark usw bin, bin ich nicht so nah an Menschen, dass diese mich anrempeln. Und das sind alles Lokations/Anlässe die ich auch mit grossem Hund nicht betrete, da nicht erlaubt bzw aufgrund des Gedränges für den Hund kein Mehrwert existiert und auch ein grosser Hund getreten werden kann. Sowas wie enge Öffis in der Rushhour, die ich mit Hund nutzen muss, würde ich mit kleinem Hund nur nutzen, wenn ich diesen dann in einer Tasche transportiere (ist ja ein grosser Vorteil von kleinen Hunden).

    Bin ich irgendwo mit Hund spazieren, schau ich (nichtmal bewusst, aber auch ich selbst habe ja eine bestimmte Wohlfühldistanz zu anderen Menschen), dass ich nicht auf Anrempeldistanz komme.

    Also mein kleiner Hund wird dauernd von Rädern angefahren oder Leute stolpern drüber oder oder

    Herrje, das Zwergi, da muss ganz ganz viel falsch gelaufen sein :( :

    https://tierschutz-chemnitz.de/hunde/ronja/

    Nein. Es gibt häufiger Beagle, die bereits in der Wurfkiste abnormal übersteigertes ressourcenverteidigendes Verhalten zeigen. Hatte erst kürzlich einen Beagle in der Welpenstunde, wenige Tage bei den Besitzern zum Zeitpunkt gewesen, der ist wegen einem heruntergefallenen Futterbröckchen vollkommen ausgetillt. Ist auch ein häufiger Abgabegrund

    Naja, wenn man eine konditionierte Strafe aufbaut, lässt man den Hund halt immer erst mal "ins Messer rennen", weil er die Bedeutung des Wortes "Nein" oder was man eben verwendet, logischerweise noch nicht kennt. Ähnlich lernt ein Welpe auch, auf Drohgesten von Artgenossen angemessen zu reagieren...

    Trotzdem ist es dem Hund gegenüber deutlich fairer, das in einer Situation aufzubauen, in der der Hund entspannt ist und dementsprechend die Intensität der Strafe sehr gering sein kann, als zu warten, bis er was macht, das er nicht darf.

    Dass es böse ist, einen Hund zu strafen, der z. B. gerade entspannt schnuppert, aber absolut in Ordnung, wenn er gerade Müll fressen will, ist unsere persönliche moralische Bewertung, die für den Hund völlig irrelevant ist.

    Danke, ich fühle mich gerade wie im falschen Film

    Und genau das stimmt nicht, habe nur auf den Namen Pietralla gewartet . Auf wie vielen Veranstaltungen von ihm warst du? RIP, aber was du erzählt stimmt überhaupt nicht. Er hat das "Nein" angekündigt aufgebaut und den Weg auch genauso erklärt. Wann soll die Veranstaltung gewesen sein? Einfach traurig, was sich so zusammengereimt wird, und er kann sich ja nichtmal mehr verteidigen

    Sowohl dein Zitat wie das Video bestätigen, was Murmelchen geschrieben hat. Das Warnsignal wird MIT und DURCH den unmittelbar folgenden Bomper aufgebaut. Steht auch so in Pietrallas Buch "Clicker Training für Hunde" - habe extra nochmals nachgelesen. Das Warnsignal ist vor dem Bomper-Einsatz bedeutungslos für den Hund.

    Ja, genauso wie ein "nein" vorher bedeutungslos ist. Und eine Bedeutung durch die Konditionierung bekommt im Sinne einer konditionierten Strafe. Wo ist da der Unterschied? Wo wird der Hund im Körbchen abgeschossen, sehe ich nicht auf dem Video und steht auch nicht im Buch? Gern mit Zitat

    Zitat von Murmelchen

    Ich hab vergessen wie der Kerl heisst, aber da wird der Hund mit einem geknoteten Handtuch abgeschossen (+ Wort das dann der Abbruch wird), wenn er irgendwo ganz entspannt liegt..