Da erkenne ich einen klitzekleinen Unterschied
Genau, deswegen gibt es glücklicherweise die Judikative..
Da erkenne ich einen klitzekleinen Unterschied
Genau, deswegen gibt es glücklicherweise die Judikative..
Die Tumor-Theorie ist vom Tisch, der Hund wurde obduziert. Er hatte keinen.
Es bleibt wirklich ein fieser Beigeschmack - rechtliche Fristen hin oder her - durch diese Hundehaltung der Frau kam ein Mensch zu Tode.
Also wenn jetzt ein entlaufener Hund (beispielsweise Silvesterpanik) einen Verkehrsunfall verursacht....und Menschen dabei zu Schaden kommen, bist du dafür, dass lebenslang keine Hunde von dieser Person gehalten werden dürfen? Was für eine Logik ...
Hier übrigens das Positionspapier des Deutschen Tierschutzbundes zum Thema
Ja, da entsteht Frust und wenn der Hund da drauf hängen gelassen wird, ist das echt Scheisse für den Hund.
Ich finde, bei der negativen Bestrafung kann man psychisch echt sau viel Schaden anrichten, wenn man da unempathich und unbedarft rangeht, weil der Hund u.U. die Welt nicht mehr versteht.
Und ich bezweifle, dass man damit besonders gut punktgenau Verhalten formen kann.
Das Positionspapier ist von hinten bis vorn Schwachsinn, ja...leider...
Hier übrigens das Positionspapier des Deutschen Tierschutzbundes zum Thema
ZitatAlles anzeigenEine hundegerechte Erziehung durch instrumentelle Konditionierung erfolgt mit-
hilfe von positiven Verstärkern (Futtergabe, Lob, Zuwendung), wenn der Hund
das erwünschte Verhalten zeigt, und mithilfe negativer Bestrafung (Ignorieren),
wenn unerwünschtes Verhalten auftritt:
Positive Verstärkung: Durch die Gabe von etwas Angenehmem (zum
Beispiel Lob, Leckerli) entsteht beim Hund die Emotion Freude. Aufgrund
dessen wird der Hund dieses Verhalten zukünftig häufiger und intensiver
zeigen.
Negative Bestrafung: Durch das Entfernen von etwas Angenehmem (zum
Beispiel Entzug von Zuwendung, Ignorieren, Spielunterbrechung) ent-
steht bei dem Hund Frust, ohne dass ihm körperlicher Schmerz zugefügt
wird. Er wird das gezeigte Verhalten, das zur Wegnahme des Angeneh-
men geführt hat, zukünftig seltener oder schwächer (gehemmt) zeigen.
Die anderen Formen der instrumentellen Konditionierung (negative Verstärkung
und positive Bestrafung) sind kritisch zu betrachten. Wir beleuchten sie im Ab-
schnitt „Aus Tierschutzsicht abzulehnende Methoden“ noch genauer.
Ich kenne keine Vetamts Prüfung, die "nur" Sitz/Platz/Fuß enthält..
Och, gibt schon noch nen paar.... MC Test, Videoanalyse, bring mal nen Sitz bei.
oder eben gar nix, sondern gleich durchwinken. Kommt aufs Vetamt und den Prüfer an.
Genauso wie es immer noch drauf ankommt, wen man da als veterinärmedizinischen Verhaltenstherapeuten an der Hand hat. Gibt ja auch da Gott sei Dank Vernünftige.
Du verstehst das Problem nicht, ist aber ok.
Alles anzeigenIst hier zum Glück anders.
Selbst in der Prüfung beim Vetamt ist- je nach Hund nicht nur positiv.
Allerdings ist hier bei der praktischen Vetamtprüfung in Abstufungen Problemverhalten (Anamnese, Einschätzung, Trainingsplan) drin und nicht irgendwie Sitz/Platz/Fuß oder so.
Das geht - je nach Prüfling, von normaler Leinenaggro, jagender Windhund, Beschädigung Hund-Hund, Beschädigung Mensch oder eben durchgeknallte schwere Jungs von SiNL.
Ich kenne keine Vetamts Prüfung, die "nur" Sitz/Platz/Fuß enthält... Und wie gesagt, es handelt sich um veterinärmedizinische Verhaltenstherapeuten, die ständig mit Problemfällen konfrontiert sind. Dann aber eher Medis auspacken oder sonstwas veranstalten, als einfach Mal den Hund zu hemmen. Das betrifft btw auch die ganze Zertifizierung der TÄK Niedersachsen und konnte einem kürzlich auch bei der Zertifizierung in Schleswig Holstein drohen...wenn da eine ganz bestimmte Tierärztin saß
Radikal weltfremden "Positiv Fundamentalismus" gibt es meines Erachtens hauptsächlich bei den veterinärmedizinischen Verhaltenstherapeut:innen,
Und genau an dieser Stelle ist es ja ein Problem, denn
Zitatund da wird es teils gefährlich. Sobald man ein Abbruchsignal z.B. lehrt, befindet man sich potenziell in Gefahr, seine Zulassung als Trainerin zu verlieren. Diese Berufsgruppe wird viel zu häufig bei weitreichenden Gesetzesänderungen konsultiert, das betrifft sowohl Deutschland als auch Österreich.
Welche Berufsgruppe sollte sonst eine entsprechende anerkannte Ausbildung und wissenschaftliche Expertise vorweisen können und hauptsächlich konsultiert werden?
Vielleicht sorry ernsthaft in der Wissenschaft tätige Leute? Die wissenschaftliche Ausbildung von Tiermediziner:innen ist leider...naja es ist schwierig und führt wir man sieht zu Konflikten. Würde eher in diesem Bereich publizierende Verhaltensbiologen zu Rate ziehen!
In diese Richtung ging und geht es aber seit Jahren.
Und alle die Einfluss (gehabt) hätten dem entgegen zu wirken, tatsächlich mal vernünftig aufzuklären statt die Karre mit in den Dreck zu fahren mit irgendwelchen Augenwischereien haben es gelassen was dagegen zu tun.
Wär ja schlecht fürs Image / Geschäft gewesen. ( Egal ob Trainer für Alltag/ Problemhunde oder Sportler , alles dasselbe)
Dazu diese zunehmende massive Romantisierung der Hundehaltung, von Hunden als solchen , ein völlig verdrehtes Bild selbst bei Hundehaltern.
Das geht nicht gut.
Ich muss sagen, das begegnet mir in der Realität sehr selten. Hatte jetzt in den letzten Jahren auch nur eine Kundin, die fundamentalistisch wattebauschig ist (zufällig ein Dogforumsmitgleid gewesen haha), ansonsten ist die Welle echt abgeflacht. Radikal weltfremden "Positiv Fundamentalismus" gibt es meines Erachtens hauptsächlich bei den veterinärmedizinischen Verhaltenstherapeut:innen, und da wird es teils gefährlich. Sobald man ein Abbruchsignal z.B. lehrt, befindet man sich potenziell in Gefahr, seine Zulassung als Trainerin zu verlieren. Diese Berufsgruppe wird viel zu häufig bei weitreichenden Gesetzesänderungen konsultiert, das betrifft sowohl Deutschland als auch Österreich.
Welches Medikament wurde verschrieben?
er bekommt fluoxetin
Puh ja, damit haben wir schon viele Pflegis bekommen, mit massiven Nebenwirkungen (harte Evidenz, dass das Medikament bei Hunden wirksam ist, gibt's btw auch gar nicht). Zum Glück konnte den Hunden durch angepasstes Training geholfen und diese entsprechend gut vermittelt werden.
Selbständig Grenzen zu bemerken, wurde bei Arbeitshunden btw oft ganz bewusst wegselektiert. Frag mich, wann das bei veterinärmedizinischen Verhaltenstherapeut*innen mal ankommt