Beiträge von dragonwog

    Was hat das mit Relativieren zu tun?

    Ach Mensch, wo du es so auf den Punkt bringst..... :woozy_face:

    Verwehren wir doch Tierärzten zusätzlich den Zugang zu Stricken, Brücken, Gewässern und den zahlreichen anderen geeigneten Medikamenten, schwuppdiwupp senken wir die Suizidrate fast auf Null.

    Wow, sehr sachlich...naja zum Glück gibt es Leute, die sich nüchtern mit dem Thema auseinandersetzen. Du bist es offensichtlich nicht und machst dich gleichzeitig über ein sehr ernstes Thema lustig.

    Ich habe jetzt zugegebener Maßen nicht den ganzen Thread hier nachgelesen. Aber ich habe gerade etwas gelesen, was ich sehr wichtig finde und was man auch einmal bei seinen Überlegungen bzgl. gestiegener Kosten mit im Kopf haben sollte.

    Ich hoffe das kam nicht schonmal.

    https://www.gmx.net/magazine/ratge…risiko-39433820

    Wird unzählige Male im Thread drauf referenziert...

    In Erhebungen, die den Zugang zu Pentobrbital berücksichtigen, ist die Suizidquote die gleiche wie bei anderen medizinischen Berufen

    Zitat

    So, the idea is the people who used pentobarbital, theoretically, if that had been prevented, we would have a similar suicide rate in vets as we do in the general population,” Dr. Witte said. “This gives credence to the idea that if we made it a little more difficult for veterinarians to die by suicide, we could prevent suicide, not just make them switch to something else.

    “Moreover, our finding that most of the suicides involving pentobarbital occurred outside the workplace suggests any new policies should consider guidelines for when and how pento can be removed from a clinical setting.”

    Hier sogar vergleichbar mit der allgemeinen Population. https://www.avma.org/javma-news/202…ry-suicide-rate

    Ich habe eine Frage an die canicrosser unter euch:

    Mit welchen Hosen lauft ihr denn? Ich habe mir beim Decathlon eine super bequeme highwaist leggings gekauft, die Form finde ich absolut perfekt fürs Laufen. Allerdings ist die jetzt nach zweimal 8 km laufen schon etwas angeripst dort wo der Beinriemen sitzt. Ich vermute nach zehn Runden oder so wird die durch sein 😔

    Könnt ihr was stabiles empfehlen, womit man wirklich sportlich laufen kann aber wo das Material nicht sofort nachgibt?

    Ist egal welche Marke (Tschibo, Adidas, Nike whatever), nach paarmal Canicross ist eh alles zerschlatzt.

    Ich hatte mich ja eigentlich gefreut, dass es nach dem Jahr Grundlagen - Ausdauertraining endlich ans Tempotraining geht.... und außerdem stand ein 10er beim Oberelbe Marathon an. Leider macht mir der tolle Leinensturz auch da einen Strich durch die Rechnung, denn jetzt habe ich auch noch eine bakterielle Bursitis (Infrapatellaris natürlich mal wieder). Sieht aus als hätte ich ein zweites Knie, Fieber gab's auch dazu und die Flüssigkeit vom Schleimbeutel sickert ins Schienbein. Glücklicherweise schlägt auch die Antibiose gut an, aber es geht dann erstmal wieder mit Alternativtraining los. Bilder erspare ich, nur Jimina musste wacker die Galerie des Grauens ertragen. Sorry.

    Was mich trotz allem freut....null Muskelkater vom letzten Geländelauf (meine Physio meinte.."von was auch"..aber sooo langsam war es ja nun auch nicht ). Zum Thema "einfach Hound dran"..in Helden hat sich ein Läufer, der sonst mit einem Jack Russel läuft Sonics Mama drumgebunden. Und direkt einen Muskelfaserriss Grad 3 eingefangen. Und Sonics Freundin Coco hat jetzt schon zwei Knochenmarksödeme auf ihrer Liste. Ich hoffe, ich bleibe noch ein bisschen schmerz- und unfallfrei mit Little Shitter

    Und sorry, dafür fehlt mir einfach das Verständnis. Tiere sind keine Spielzeuge, die schafft man sich nicht an, weil man Langeweile hat oder weil man die Kinder bespaßen will. Tiere sind Lebewesen, mit Schmerzen, Emotionen, Bedürfnissen ... und sie haben es nicht verdient, aufgrund menschlichen Egoismus zu leiden.

    Was Tiere teilweise aushalten müssen, ist und bleibt unvorstellbar.

    Würde ich ja prinzipiell erstmal zustimmen, aber so einfach ist das nicht. Nahezu jedes Hundeleben enthält einen Teilaspekt Leid. Bei Verletzungen, schmerzhaften medizinischen Eingriffen, chronischen Erkrankungen. Ja, vieles kann dann behandelt werden, aber irgendein Punkt im Leben geht erstmal mit Leiden einher. Und dieses Leiden geht auf unseren menschlichen Egoismus und reinen Hedonismus zurück, ein Haustier haben zu wollen. Der moralisch korrekteste Weg wäre die Aufgabe der Haustierhaltung.

    Und bezüglich des Leidens, ja da ist halt Haus- und Nutztierhaltung völlig entkoppelt. Die Tiere, die für das Hundefutter und für unseren Konsum sterben, leiden aufs heftigste.

    Bezüglich der Extremwerte..auch das ist ein ethisches Dilemma. Weil es extrem schwierig ist, da einen cutoff zu setzen. Wie viel muss man verdienen aus welcher Perspektive heraus? Das sagt sich so einfach..man muss die finanziellen Mittel haben..aber diese genau zu definieren ist superschwierig. Und wer bietet dem Hund eine bessere medizinische Versorgung? Die Geringverdienerin, deren Eltern zuverlässig einspringen bzw. oder die Person, die zwar die finanziellen Mittel hätte, der Hund aber dann aus anderen Gründen nie den Tierarzt sieht und vor sich hinsiecht im Krankheitsfall. Das ist einfach alles eine Superkomplexe Debatte. Platte Aussagen wie "Tiere sind halt Luxus" werden der Komplexität nicht ansatzweise gerecht.

    Hallo ihr Lieben, ich bin sehr froh das ich diese Gruppe gefunden habe !

    Ich habe seit 4Wochen einen totalen Angsthund aus Rumänien! Er wurde mir von einer Tierschutzorganisation vermittelt , es ist mein 5 . Auslandshund . Die Anderen kamen aus Serbien, ein Türke und zwei Spanier . Alles tolle Hunde , kam super zurecht mit ihnen..

    Nun kam der Louis , geschätzt 7 bis 9 Jahre , wurde mir als total lieb ( stimmt ) den Menschen zugewandt und unproblematisch beschrieben. Was dann ankam , war ein total ängstlicher, traumatisierten Hund . Er schrie bei jeder falschen Bewegung von mir auf , Leine anlegen = bis heute nicht möglich ! Dementsprechend ist meine Küche ein Hundeklo. Wenn ich mal versuche ihm die Leine im Flur oder Küche anzulegen, dann ist totale Panik angesagt . Nichts zu machen ! Sein Lieblingsplatz ist mein Schreibtisch, der steht am Fenster mit Blick auf die Straße . Dort kann ich ,mit Leckeren Hühnchen , die Leine vorsichtig an und ablegen . Das habe ich zugelassen, damit er die Menschen und den Verkehr samt Geräusche zuordnen kann. Er kannte das ja alles nicht mehr. Nach 1 1/2 Jahren in der Tötungstation ( mit der Schlinge eingefangen) und 2 1/2 Shelter kennt er ja nichts mehr. . Eventuell hat jemand Ähnliches erlebt und es geschafft das der Hund mit raus kann . Weiß wohl, das Zauberwort - Geduld . Bin für jede Hilfe dankbar

    Also einen Hund anziehen unter Toben und Schreien und dann rausschleifen (ja das klingt so drastisch wie es ist) mach ich mindestens zweimal pro Monat. In der Regel ist dann nahezu normales Gassi gehen innerhalb kurzer Zeit möglich (idealerweise innerhalb einer Stunde).

    Geduld habe ich diesbezüglich selten als hilfreich erlebt, eher emotionale Distanz

    Aber 10.000 kann halt auch schon wenig sein,je nachdem was man machen lassen muss :ka: Und wenn die verbraucht sind hab ich ja als Normalverdiener nicht sofort wieder 10.000 € parat.

    Also besser 20.000 :denker:

    Bei 2 Hunden 40.000?

    Klingt irgendwie unrealistisch in meinen Ohren.

    Also nach einigen hier genannten Maßstäben dürften das wie schon erwähnt 30 000 Euro an geforderten Rücklagen pro Hund sein. Das müsste wohl in vielen Fällen ein Ausschöpfen der medizinischen Maßnahmen erlauben, aber nüchternerweise dürfte damit auch ein großer Teil der Kund*innen für die Kleintiermedizin wegbrechen, wenn diese finanzielle Sicherheit als notwendige Haltungsbedingung gelten würde.