Aber ein Hund mit mehr Wildschärfe wird auch eine höhere intrinsische Motivation haben was die Jagd angeht.
Neee! Die
FT Setter und Pointer haben definitiv eine abartig hohe intrinsische Motivation, zu jagen.
Aber ein Hund mit mehr Wildschärfe wird auch eine höhere intrinsische Motivation haben was die Jagd angeht.
Neee! Die
FT Setter und Pointer haben definitiv eine abartig hohe intrinsische Motivation, zu jagen.
Ist 0,78 ein guter COI?
Erst dachte ich ja, das geht gar nicht, aber du meinst 0,78% oder?
Das ist eine hohe Heterogenität. Also gut
Genau sorry, eine Prozentangabe von meinem Greyster (die ja sehr kurzlebig sind)
Was bedeutet eigentlich ein COI von 32%? Ist das für irgendwas relevant wenn man nicht züchtet? Amy hatte nur 2%.
Es ist halt super ungesund. Insbesondere die Fähigkeit des Immunsystems, neuen Keime zu erkennen und zu bekämpfen ist deutlich herabgesetzt.
Aber ändern kannst du jetzt nichts daran.
Amy hat mit 2% die natürliche genetische Varianz eines Tieres aus einer durchmischten Population. So soll es sein.
Ist 0,78 ein guter COI?
Alles anzeigenDer Vergleich hinkt sehr. Fängt ja schon mal damit an, dass Windhunde nicht zu den anerkannten Jagdhunderassen gehören, auch wenn sie ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurden.
Aber der Retriever gehört dazu und man erlebt leider sehr häufig, dass Retriever als Jagdhunde nicht ernst genommen werden. Das ist schon was was mich stört und Jagdhund light stößt da halt ins gleiche Horn.Und ist jetzt die Fähigkeit an der Sau das neue non plus ultra der Jagd? Wird daran ein guter Jagdhund gemessen?
Gut, dann nehmen wir... Den Cocker! Der ist ja eine Jagdhunderasse. Würde ich aber auch als "light" bezeichnen, besonders wenn man sie gegen zB nen Deutsch Drahthaar stellt. Oder auch gegen nen Terrier.
Einfach weil der Cocker ein weicherer Hund ist, im Einsatzgebiet und im familiären Gebiet.
Macht den Cocker ja nicht schlechter!
Ich weiß halt echt nicht warum man da sich so aufhängt, die Retriever haben ihre Spezialecke wie viele andere auch. Aber wenn man sie gegen die "harten Kerle" stellt sind sie halt "light" und das ist gut so. Denn für ihr Gebiet brauchen sie das doch überhaupt nicht und es macht sie so super einfach um normales Leben und Jagdleben zu vereinen.
Und das mit der Sau, naja, wenn man mit dem Retriever alles machen kann dann ja auch das.
Es geht doch um möglichst überall brauchbar, das ist doch das was die Vollgebrauchshunde ausmacht. Das man die überall einsetzen kann, außer halt im Bau weil sie zu groß sind.
Seit wann sind Vollgebrauchshunde und Wildschärfe das Maß aller Dinge? Weißt du, wie viele DKs spur- und fährtenlaut sind? Und dir ist schon klar, dass bei dem "Mädchen für alles" Prinzip die Qualität der einzelnen Gebiete leidet?
Ich käme nicht auf die Idee den Retriever als Jagdhund Light zu bezeichnen (sondern als Spezialisten
), [...]. Der Retriever ist halt „light“ was die Wildschärfe angeht.
So würde ich das auch komplett unterschreiben.
Die offiziellen Zahlen kann man in der Jagdstatistik nachlesen.
In Schleswig-Holstein sind das etwa 5-6 wildernde Hunde und 2500-3000 Katzen pro Jahr.
schleswig-holstein.de - Artenschutz - Jahresbericht zur biologischen Vielfalt - Jagd und ArtenschutzIch hab gestern mit einem Jäger drüber gesprochen, eigentlich aus einem anderen Grund.
Also zumindest in BaWü sollte er das erst beantragen, und dann erst schießen, wenn er den Hund WIEDER auf frischer Tat ertappt.
Er hat mich drauf hingewiesen, dass — auch wenn Jäger nicht gern Hunde erschießen — es doch sehr viel naheliegender ist, das unbürokratisch zu machen und es erfährt nie jemand etwas.
Kann ich nachvollziehen und es wundert mich fast, dass es überhaupt gemeldete Fälle für diese Statistik gibt.
Das ist ganz unterschiedlich. In meiner Familie stand es nie nie zur Debatte, Hunde zu schießen. Absolutes NoGo und so bin ich halt auch in einem jagdlichen Umfeld aufgewachsen, dass mich glauben lassen hat, dass das superselten vorkommt. Bis ich dann beim ersten Mitglied eines anderen Forums in negativer Hinsicht erleuchtet wurde, wie andere das so handhaben. (Niederwildrevier Dülmen). Man muss doch die letzten drei Fasane schützen. Vor den Familienfiffis wohlgemerkt.
Klar kann man nen Retriever auf die Sau schicken
Wozu sollte man sowas tun? Ist genauso schlau, wie einen Deutsch Langhaar in den Bau quetschen zu wollen. Wird nicht funktionieren. Ist der Deutsch Langhaar deswegen ein Jagdhund light?
Hm ich nehme das mit dem "ohne Worte" zurück. Genau diese eigentlich transparente Beschreibung zeigt, warum allein der Gedanke, streunende/wildernde Hunde als Jagdscheininhaber*in abschießen zu wollen, völlig bigott und abstrus ist. Als würde es für das Tier einen Unterschied machen, ob es vom Familien Flat Coated oder Hund mit VGP getötet wird
wie oft passiert das denn in der Realität, dass ein wildernder Hund von einem Jagdscheininhaber abgeschossen wird?
Das kommt ganz darauf an. In Sachsen ist es glücklicherweise verboten. Außerdem bezog ich mich primär auf die Drohung. Ein paar konkretere exemplarische Zahlen
ZitatDer Bund gegen Missbrauch von Tieren (BMT) untersuchte im Jahr 2014 anläss-
lich einer Expertenanhörung in NRW die Zahlen der getöteten Hunde und Katzen
in den Jahren 2007 bis 2012/2013. In fünf Bundesländern (Hamburg, Hessen,
NRW, Saarland, Schleswig-Holstein) wurden in diesen Jahren insgesamt 114.938
Katzen und 769 Hunde erschossen.
https://djgt.de/wp-content/upl…agdschutzes.pdf
Allein im Thread gibt es viele befürwortende Stimmen für den Abschluss von wildernden Hunden
Hm ich nehme das mit dem "ohne Worte" zurück. Genau diese eigentlich transparente Beschreibung zeigt, warum allein der Gedanke, streunende/wildernde Hunde als Jagdscheininhaber*in abschießen zu wollen, völlig bigott und abstrus ist. Als würde es für das Tier einen Unterschied machen, ob es vom Familien Flat Coated oder Hund mit VGP getötet wird
Nur, weil ein Jagdhund kein Vollgebrauchshund sein kann, ist er doch kein "Jagdhund light".... Genauso wie das Kriterium Spur/Fährtenlaut oder andere Spezialisierungen. Ein hochläufiger Hund passt nicht in einen Bau. Ist er deswegen ein Jagdhund light? Wird der Vollgebrauchshund (bei dem es je nach Gebiet immer Einschränkungen gibt) jetzt als DER Maßstab für die Bezeichnung "Jagdhund genommen? Dann sind Bracken auch Jagdhunde light?
Wirklich? Jeder 4. oder 5. HH schlägt sich mit einem Hund rum der einfach mal eben in eine Wildschweinrotte springt, sich einen (zu der Jahreszeit 20-30 kg wiegenden) Frischling packt, den tötet und raus zieht?
Ohne Worte...