Beiträge von dragonwog

    Was bedeutet eigentlich ein COI von 32%? Ist das für irgendwas relevant wenn man nicht züchtet? Amy hatte nur 2%.

    Es ist halt super ungesund. Insbesondere die Fähigkeit des Immunsystems, neuen Keime zu erkennen und zu bekämpfen ist deutlich herabgesetzt.

    Aber ändern kannst du jetzt nichts daran.

    Amy hat mit 2% die natürliche genetische Varianz eines Tieres aus einer durchmischten Population. So soll es sein.

    Ist 0,78 ein guter COI?

    Seit wann sind Vollgebrauchshunde und Wildschärfe das Maß aller Dinge? Weißt du, wie viele DKs spur- und fährtenlaut sind? Und dir ist schon klar, dass bei dem "Mädchen für alles" Prinzip die Qualität der einzelnen Gebiete leidet?

    Die offiziellen Zahlen kann man in der Jagdstatistik nachlesen.
    In Schleswig-Holstein sind das etwa 5-6 wildernde Hunde und 2500-3000 Katzen pro Jahr.

    schleswig-holstein.de - Artenschutz - Jahresbericht zur biologischen Vielfalt - Jagd und Artenschutz

    Ich hab gestern mit einem Jäger drüber gesprochen, eigentlich aus einem anderen Grund.

    Also zumindest in BaWü sollte er das erst beantragen, und dann erst schießen, wenn er den Hund WIEDER auf frischer Tat ertappt.

    Er hat mich drauf hingewiesen, dass — auch wenn Jäger nicht gern Hunde erschießen — es doch sehr viel naheliegender ist, das unbürokratisch zu machen und es erfährt nie jemand etwas.

    Kann ich nachvollziehen und es wundert mich fast, dass es überhaupt gemeldete Fälle für diese Statistik gibt.

    Das ist ganz unterschiedlich. In meiner Familie stand es nie nie zur Debatte, Hunde zu schießen. Absolutes NoGo und so bin ich halt auch in einem jagdlichen Umfeld aufgewachsen, dass mich glauben lassen hat, dass das superselten vorkommt. Bis ich dann beim ersten Mitglied eines anderen Forums in negativer Hinsicht erleuchtet wurde, wie andere das so handhaben. (Niederwildrevier Dülmen). Man muss doch die letzten drei Fasane schützen. Vor den Familienfiffis wohlgemerkt.

    Hm ich nehme das mit dem "ohne Worte" zurück. Genau diese eigentlich transparente Beschreibung zeigt, warum allein der Gedanke, streunende/wildernde Hunde als Jagdscheininhaber*in abschießen zu wollen, völlig bigott und abstrus ist. Als würde es für das Tier einen Unterschied machen, ob es vom Familien Flat Coated oder Hund mit VGP getötet wird

    wie oft passiert das denn in der Realität, dass ein wildernder Hund von einem Jagdscheininhaber abgeschossen wird?

    Das kommt ganz darauf an. In Sachsen ist es glücklicherweise verboten. Außerdem bezog ich mich primär auf die Drohung. Ein paar konkretere exemplarische Zahlen

    Zitat

    Der Bund gegen Missbrauch von Tieren (BMT) untersuchte im Jahr 2014 anläss-

    lich einer Expertenanhörung in NRW die Zahlen der getöteten Hunde und Katzen

    in den Jahren 2007 bis 2012/2013. In fünf Bundesländern (Hamburg, Hessen,

    NRW, Saarland, Schleswig-Holstein) wurden in diesen Jahren insgesamt 114.938

    Katzen und 769 Hunde erschossen.

    https://djgt.de/wp-content/upl…agdschutzes.pdf

    Allein im Thread gibt es viele befürwortende Stimmen für den Abschluss von wildernden Hunden

    Nur, weil ein Jagdhund kein Vollgebrauchshund sein kann, ist er doch kein "Jagdhund light".... Genauso wie das Kriterium Spur/Fährtenlaut oder andere Spezialisierungen. Ein hochläufiger Hund passt nicht in einen Bau. Ist er deswegen ein Jagdhund light? Wird der Vollgebrauchshund (bei dem es je nach Gebiet immer Einschränkungen gibt) jetzt als DER Maßstab für die Bezeichnung "Jagdhund genommen? Dann sind Bracken auch Jagdhunde light?

    Wirklich? Jeder 4. oder 5. HH schlägt sich mit einem Hund rum der einfach mal eben in eine Wildschweinrotte springt, sich einen (zu der Jahreszeit 20-30 kg wiegenden) Frischling packt, den tötet und raus zieht?

    Ohne Worte...