Hier hat NIEMAND auch nur ein schlechtes Wort über Retriever verloren - lediglich angemerkt, dass sie einen anderen Arbeitsschwerpunkt haben
Also Jagdhund light ist jetzt nicht gerade...nett...
Hier hat NIEMAND auch nur ein schlechtes Wort über Retriever verloren - lediglich angemerkt, dass sie einen anderen Arbeitsschwerpunkt haben
Also Jagdhund light ist jetzt nicht gerade...nett...
Der Zwangsapport wird nicht aus Spaß als Ausbildungsmethode verwendet. Wäre ja ansonsten obsolet.
Ja - aber nicht weil der Hund der ein Problem mit der Bringfreude hat und das nicht auch möglich wäre, sondern weil es darum geht alles ohne hinterfragen aufzunehmen und zu bringen. Stichwort Fuchs/Raubwild oder evtl. sehr schweres Wild.
Zumal nur noch ein Bruchteil der Normal-Jagdhundeführer mit Zwangsapport ausbilden (und auch nur ganz wenige Trainer/Kurse die die Methode zeigen/nutzen). Die meisten arbeiten über die Bringfreude.
Also ich erlebe das mit dem Zwangsapport anders. Wenn ein Hund kein Raubwild aufnehmen möchte, dann hat er ein generelles Bringfreudeproblem bzw. das geht ja einfach anders zu lösen. Schwierig wird es eher in Situation mit viel Aufregung, ein über negativer Verstärkung aufgebauter Apport ist weniger anfällig für Erregungsprobleme wie Knautschen und sicherer bei konkurrierender Motivation wie dem Apportieren, während flüchtiges Wild herumkraucht.
und nicht weiß, wie sie in anderen Ländern eingesetzt werden...
Aber Javik hat sich mehrmals auf die Jagd in D bezogen. Unter anderem s.u.
Sie sind als Apportierspezialisten in GB gezüchtet.
Beim Apport gibt es aber, bei der Jagd wie sie in D gehandhabt wird,
Könntest Du, dragonwog dann etwas zum Einsatz im Ursprungsland bzw. in anderen Ländern sagen, bitte?
Gibt's unendlich viel Videomaterial
Alles anzeigenAls Beispiel: Vorsteher müssen oft erst im Apport durchgearbeitet sein, bevor sie an Wild können oder Schleppen arbeiten können.
Beim Retriever sieht das Schleppentraining meist so aus: Schleppe ziehen, Retriever ansetzen, Retriever bringt.
Beim Vorsteher müsste man eher damit rechnen, dass er versucht die Beute zu behalten oder irgendeinen Quatsch macht.Ausnahmen bestätigen jeweils die Regel.
Wie kommst du darauf?
Auch der größte Teil der Vorsteher verfügt über eine enorme Portion Bringfreude. Auch bei denen ist es eher die Regel (vielleicht nicht so krass wie bei den Retrievern aber dennoch), dass die eine Schleppe arbeiten und dann bringen ohne eine Idee von Apport zu haben.
Das Blind verstehe ich nicht so ganz? Was genau macht der Retriever da anders?
Der Zwangsapport wird nicht aus Spaß als Ausbildungsmethode verwendet. Wäre ja ansonsten obsolet.
Und ich finde dieses Retriever Gebashe absolut unnötig. Viel Meinung für jemand, der sich offensichtlich nicht mit dem Aufgabengebiet der Retriever näher befasst hat und nicht weiß, wie sie in anderen Ländern eingesetzt werden...
Hm.. ich hab da 'ne Verständnisfrage, ich hoffe, es ist okay, wenn ich damit dazwischengrätsche.
Inwiefern zeichnet das beschriebene Verhalten denn einen Vollblutjagdgebrauchshund aus?
Hund springt aus dem Auto ins Gebüsch, es rappelte kurz, Hund kam mit einem Frischling im Maul zurück. Das ist jetzt keine sonderlich besondere einzigartige Story, passiert nunmal. Man schaltet so einen Hund halt nicht mal eben ab. Da hilft Erziehung halt auch nicht viel, wenn man als Mensch nicht genug mitbekommt und nicht schnell genug schaltet.
So Preisfrage: Will man sich mit sowas rumschlagen?
Auf die Schnelle würde ich sagen, mit sowas (also nur auf das beschriebene Verhalten bezogen) schlägt sich gefühlt jeder vierte oder jeder fünfte Hundehalter rum, oder nicht? Dass ein Hund sich ein im Gebüsch sitzendes Tier schnappt, ist doch keine Seltenheit? Oder geht es dabei konkret um eine Besonderheit von Frischlingen, wie der wehrhaften Sau, die dazugehört? Ich sehe da, je nach Größe der Frischlinge, keine Besonderheit im Hundeverhalten, sondern einen in der Situation verantwortungslos geführten Hund, aber vielleicht fehlt mir dazu mehr Hintergrund?
Warum diese Demut? Genau, damit dürfen sich gefühlt 80 Prozent der Hundehalter*innen rumschlagen. Nur im Kontext mit Jagdschein wird es mit "passiert halt" abgetan. Man stelle sich vor, jemand schreibt das hier von seinem Familienhund...
Bei mir waren es etliche Stunden. Eben aus dem Grund, Gassigänge zu ermöglichen, Kontakt mit den Hunden zu haben, zu schmusen und streicheln, falls möglich, falls möglich mal eine Runde Fellpflege zu übernehmen, Kauzeug, Liegeplätze und Spielis zu sponsern. Die Vereine, die ich kenne, haben Einzelausläufe, in denen sich auch mal eine unsoziale Socke mit der Umgebung beschäftigen kann … Ja, die angestellten Kräfte haben nicht viel Zeit. Aber dankenswerterweise gibt es viele, viele Ehrenamtler, die sich tatsächlich die Zeit nehmen und Geld beisteuern für Hunde, die gerade keiner haben will.
Hm, weiß nicht. Wie bereits in anderen Threads, entsprechende Hunde sind durch die niedrigen Euthanasieraten gar nicht so selten in Tierheimen. Das, was du beschreibst, ist in der Regel für Ehrenamtler nicht möglich. Man muss in der Lage sein, Attacken körperlich und mental gut abzuhalten. Selbst ohne Angriff ist man durch Maulkörbe etc. kitzeblau nach jedem Kontakt. Das muss man auch erstmal "akzeptieren". In Tierheimen, in denen Ehrenämtler und Praktikanten mit entsprechenden Hunden losgeschickt werden, passiert auch einfach irre viel. Dem muss man sich bewusst werden. In den Tierheimen mit Krachern und viel ehrenamtlicher Arbeit, ist eigentlich immer innerhalb eines Wochenendes jemand verletzt worden. Also so rosig ist das alles nicht
Das wäre zu vermeiden wenn verpflichtend registriert würde
Die Leute die Chips rausschneiden sind hoffentlich rar gesät
Bringt aber auch nix, wenn die Leute sich dann vor dem Aussetzen abmelden.
Zumindest ist das aktuell gängig, siehe zig Fundtiere mit Chip, aber ohne Registrierung.
Das müsste wenn dann über eine Kontrollinstanz laufen, was auch wieder zu regeln & bezahlen wäre.
Lustigerweise kenne ich Chiprausschneider ausschließlich aus der "gefährliche Hunde aufnehmen Szene"
Ja genau, nur noch Hunde für Personen, die im Falle von Schwierigkeiten über potenziell ein Jahrzehnt jeden Monat mindestens 1000 Euro für die Unterbringung eines gefährlichen Hundes aufbringen. Und natürlich kommt diese grandiose Idee von Personen, die selbst noch nie mit entsprechenden Hunden Kontakt hatten und augenscheinlich nicht wissen, dass es neben dem Menschen noch andere Variablen gibt, die Hundeverhalten beeinflussen. Ganz grandios. Der größte Teil des europäischen Umlandes dürfte sich scheckig lachen bei dieser Vorstellung.
Große Shiba Rüden wiegen eigentlich maximal 12 kg, vielleicht eher ein Akita Inu?