Beiträge von angel_jyl

    Oh ja, Fernweh... habe ich im Moment ganz doll. Wenn ich so könnte, wie ich wollte, würde ich die Taschen packen und weg. Leider ist es ja nicht so einfach...

    Mein Traum wäre es Alaska zu besuchen, vielleicht eine Zeit dort zu leben um Land und Leute kennen zu lernen... Kanada und Minnesota möchte ich auch gerne sehen. Vielleicht irgend wann mal. Schön wär's.

    Habt ihr vielleicht einen Tipp wo man im Münsterland gut wandern kann? Ich habe nächste Woche mal ein Auto zur Verfügung und würde gerne mit Paco eine kleine Tour machen. Wenn man immer die gleichen Strecken läuft wird es ja auch langweilig und ich würde gerne mal was anderes sehen, was aber auch nicht zu weit weg ist :)

    Ui, hab den Thread grad entdeckt, das sind ja wirklich tolle Bilder. Ich hatte mir Russland eigentlich immer "grauer" vorgestellt, aber das auf den Fotos sieht ja wirklich klasse aus.

    Ich wünsche euch alles Gute mit dem Abenteuer Russland und auf jeden Fall eine tolle Zeit!

    Wir haben hier auch regelmäßig 2-3 Mal im Jahr einen Schäfer mit seinen Hunden an den Lippewiesen, der Schäfer hat zwei Hunde, ich weiß nicht welche Rasse diese sind, aber die Hunde bleiben auch nachts bei den Schafen. Wenn der Schäfer dabei ist, sind beide recht ruhig, aber nachts/abends wenn der Schäfer weg ist, warnen diese Hunde auch ganz klar.
    Paco ist immer angeleint wenn wir an den Schafen vorbeigehen, ein Ausweichen ist nicht möglich, da die Schafe tagsüber auch teilweise auf dem Weg stehen, wenn wir dann zwischen den Schafen hindurch gehen sind auch die beiden Hunde gelassen.

    Ist das eigentlich normal das die Hunde nachts alleine bei den Schafen bleiben? Sie sind angekettet und haben so eine große Regentonne als Unterschlupf.

    Das "Problem" sehe ich einfach darin - und so war es auch bei JayJay - das es zwischen all den schlechten Tagen auch noch gute Tage gab/gibt. An diesen guten Tagen ist er herum gesprungen wie ein Jungspund, hat mir Paco gespielt und wir mussten ihn stoppen, weil er sonst am nächsten Tag nicht mehr hochgekommen wäre. Diese Tage waren schön und ich möchte sie auch nicht missen. Aber ich stelle mir auch die Frage, ob die paar guten Tage es wert waren, ihn an den schlechten so "leiden" zu sehen.

    Wenn der Hund gar keine guten Tage mehr hat, wenn das Leid überwiegt, dann denke ich, ist es definitiv Zeit den Hund gehen zu lassen, nur muss man sich das als Mensch auch erst einmal bewusst werden, das es so ist.

    Der Hund meines Opas damals war ein schwieriger Fall, ich schreibe nicht gerne darüber, weil ich heute noch nicht weiß, ob es richtig war. Ich glaube, das dieser Hund ein Teil seiner "Lebensfreude" verlor als meine Oma damals starb, sie war sein ein und alles, es war ein kleiner Mischling, sehr süß, kam aus schlechter Haltung und wurde liebevoll von meinen Großeltern aufgenommen. Laut zwei verschiedenen Tierärzten ging es dem Hund gut, irgend wann er dann älter und er hatte Wasser in der Lunge, was mit Medikamenten behandelt wurde.
    Aber er hat keine "Lust" mehr am Leben (so würde ich es aus menschlicher Sicht beschreiben) und die letzten Monate seines Lebens lag er nur noch unter der Eckbank, man musste ihn zwingen hinauszugehen, ich wurde diverse Male gebissen, als ich versuchte ihn rauszuholen. Wieder wurden Tierärzte aufgesucht, es wurde ein Ultraschall von Herz und Lunge gemacht - Wasser - aber dem Hund ging es ansonsten gut.
    Alle anderen Organe waren in Ordnung, der Hund war laut Tierärzten schmerzfrei, aber alles an diesem Hund sagte, das er nicht mehr will, das er bereit war zu gehen.

    Wir haben ihn einschläfern lassen. Das wirklich schlimme daran war, das ich die Tierärztin anbetteln musste es zu tun, weil sie der Meinung war, da könne man noch was machen. Aber warum soll man einen Hund am Leben halten, der es doch eigentlich nicht möchte?

    Es ist schwierig zu beschreiben, wenn man das jetzt so liest, dann könnte man auch meinen, das wir es nicht mehr versuchen wollten, aber so war es ja gar nicht. Wir haben es ja mehrfach mit Medikamenten und anderem Tierarzt versucht, aber da war kein Lebenswille mehr...

    Oh, ist das schön, besonders die Bilder vom Tegelberg gefallen wir, da war ich auch schon oben vor ein paar Jahren mal. Ich hätte auch Mal Lust in die Berge zu fahren und ein paar Tage zu wandern, leider fährt Paco ja nicht Zug und Auto haben wir nicht.

    Ich liebe die Alpen, es gibt dort so viele schöne Wege, welcher Weg mir auch gut in Erinnerung geblieben ist, war der Weg um den Weissensee und dann hoch zum Alatsee, das war so ein kleiner Pfad, richtig schön war es. Oder Weg hinauf zur Burg Eisenstein (oder Eisenberg).

    Ach ja, ich kriege Fernweh :(

    Du meinst jetzt, was/wann genau der Punkt war, an dem wir uns fürs Einschläfern entschieden haben? Bei uns war es einfach, das JayJay immer mehr abgebaut hat, er aber immer noch Gassi gehen wollte, auch wenn er dabei fast umgekippt ist, weil er sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Und als er dann eines Morgens nicht mehr aufgestanden ist und wir ihn in den Garten tragen mussten, da war einfach der Punkt erreicht, wo wir alle gesagt haben, wir können/wollen uns und ihm das nicht mehr antun. Der Hund hat körperliche Schmerzen und uns hat es in der Seele weh getan unseren einst so agilen und lebensfrohen Hund so leiden zu sehen. Der Glanz in den Augen war nicht mehr so da, das war einfach nicht mehr unser Hund, so wie wir ihn kannten.

    Drei Jahre vor der Einschläferung wurde er sehr kostenintensiv behandelt, er hatte etwas mit der Gallenblase, das ging damals in den 1000er Bereich die Behandlung. Damals haben meine Eltern gesagt, das sie so eine teuere Behandlung wegen JayJays Allgemeinzustand nicht noch einmal machen würden.
    Ein Jahr vor der Einschläferung hatte er dann diesen Anfall, als er völlig unterzuckert war und die Tierklinik gebracht wurde. Da war kein Wort mehr von, das man es jetzt nicht mehr zahlen wolle, es ging um unseren Hund und wenn man da noch was machen kann, dann wird es eben gemacht. Also wurden wieder weit über 1000 Euro bezahlt und dem Hund ging es danach wieder gut.

    Wenn es Paco jemals so gehen würde, wie es JayJay das letzte Jahr ging, würde ich ihn viel früher einschläfern lassen - Theoretisch ;)

    Ich denke als, man kann so viel wie man will darüber nachdenken, wenn dann die Situation kommt, ist das ein völlig anderes Thema. Wenn es dann (hoffentlich nicht) in deinem Fall mal irgend wann so weit sein sollte, wirst du das wahrscheinlich auch aus dem Bauch heraus entscheiden.