Beiträge von LilithmitBullys

    Die Verbindung wurde doch von der AmStaff-Besitzerin gemacht.

    Die Amstaff-Besitzerin ist aber die, für die Sam nichts gemacht hat.

    Das klingt für mich so: klar leben die Kampfhund Besitzer in ihrer Bubble, weil ihre Hunde sind doch alle nicht gefährlich!

    Bestätigt für mich die Vorurteile, die viele HH diesen Rassen gegenüber haben.

    Finde ich zu pauschal gedacht.

    Es gibt genug Spam-Verteidiger, die keinen Listenhund haben. Allerdings verstehe ich auch, dass jeder gerne seine Vorurteile kultiviert.

    Uff, ich hoffe, dass ihr nicht Recht habt, aber ja, aktuell scheinen jegliche positive Gefühle zu fehlen. Da ist kein "er ist nervig aber süß". Und ich fürchte auch, dass das über das Level hinausgeht, wo ich als Außenstehende sinnvoll unterstützen kann.

    Oh, das hört sich nicht gut an.

    Manchmal ist der Traum vom eigenen Hund in der Realität ganz anders als in der Vorstellung.

    Also generell ist die Verdachtsdiagnose blöd, aber in diesem Fall kein Notfall.

    Je nach Staging hat dein Hund bei operativer Entfernung auch eine gute Prognose. Die Müdigkeit sehe ich als normal an, gib deinem Hund einfach die Ruhe, die er braucht. Ich habe keine verstärke Müdigkeit unter Cetirizin-Gabe bei meinen Hunden festgestellt, allerdings sind die eh eher "Baureihe faul".

    Was beschäftigt dich denn momentan? Welche Infos würden dir aktuell weiterhelfen?

    Ich denke, dass sich diese Vorfälle häufen werden, auch hinsichtlich des Wolfes.

    In den Karpaten beispielsweise gibt es große zusammenhängende Waldgebiete, die auch gleichzeitig an Dörfern liegen. Durch den Mensch und vor allem dessen Müll verbessert sich die Nahrungssituation auch für Bären. Da ein Bestandsschutz herrscht, erfolgen auch keine Entnahmen, was zu größeren Populationen führt, welche sich mehr ausbreiten. Die Wildtiere lernen, dass sie in der Nähe von Siedlungen leicht Nahrung finden und durch diesen Erfolg verlieren sie mehr die Scheu vor menschlichem Kontakt im Sinne von Meidung von Siedlungen. Das wird dann zu einem handfesten Problem, sowohl für Wildtier, als auch für den Mensch. Was macht man also mit Bären, Wölfen etc. die auf der Straße oder durch Dörfer laufen, wenn sie nicht geschossen werden dürfen? Sie werden eingepackt und in Auffangstationen gesteckt. Ein Auswildern an anderer Stelle verschiebt in meinen Augen das Problem nur. Dann muss ein Tier, was nicht für die Gefangenschaft geschaffen ist ein Leben hinter Gitter fristen. Das Ganze wird dann auch noch als Tierschutz und -gerecht angesehen. Ich gehe da ein Stück weit mit, da wir Teilverursacher sind, da wir Lebensraum wegnehmen und viel Vermüllen. Allerdings fände ich ein Bestandsmanagement hier sinnvoller und gerechter.

    Hinzu kommt, dass der Mensch alles antatschen, Photografieren und Halten muss. Das Leben mit dem Wolf in unseren Wäldern kennen wir nicht und können damit auch nicht umgehen (meistens). Das führt zu Problemen.

    Allerdings ist das nicht nur bei Wildtieren der Fall. Ich bin auf dem platten Land groß geworden mit landwirtschaftlichen Betrieben ringsum. Wir wussten als Kinder bereits basics, wie etwa keinen Kettenhunde streicheln, keine Kälber auf der Wiese anfassen, nicht zu Rinderherden auf die Wiese gehen etc. Allerdings gab es immer mal wieder Besucher, die das eben nicht kannten und die süßen Kälber auf der Weide streicheln wollten oder die kleinen Kinder drauf gehockt haben. Das Mama-Kuh das nicht cool findet und du es mit ihr und/oder der Leitkuh zu tun bekommst, ist dann nicht verwunderlich. Ebenso mit der Pferdekoppel.... Kleinkinder hochgehoben, ans Pferdemaul. Joa, geht so lange gut, wie es gut geht. Meiner hat regelmäßig zugelangt.

    Ich sehe es als Gesamtbild: Tierauffangstationen, sowohl für Haus- als auch für Wildtiere sind am Limit, da wir scheinbar immer mehr das Maß, das Verständnis für - und die Nähe zur "Natur" verlieren.

    Die Klinik hatte mich eben nochmal angerufen und einen Termin für nächste Woche Donnerstag zur Voruntersuchung/Stagingbestimmung zu vereinbaren. Das ist ne ganze Woche bis dahin in der Ungewissheit!

    Wenn es schlimmer wird von dem Magen etc. dann müsste ich vorher kommen um da irgendwie schauen zu lassen... ein früheren Termin haben die definitiv nicht meinte sie.

    Jetzt hört man ja alle möglichen Stories, dass mam da nicht reinpicksen soll und dass es danach schnell gehen muss - mache ich mich zurecht verrückt, dass der Termin erst am Donnerstag ist oder liegt das daran, dass mir gerade einfach alles zu viel wird von dem Tag und der Diagnose 😔?

    Erstmal: tut mir leid und ich kann gut nachvollziehen, dass du in Sorge bist.

    Die Biopsie wird mittels Feinnadelpunktion durchgeführt und birgt kein Risiko hinsichtlich Metastasierung. Das hängt maßgeblich davon ab, ob es sich um einen High- oder Lowgrade handelt und von der Größe. Allerdings können auch kleinere Tumor ein High-grade sein. Da ein Mastzeller meist über Monate wächst, sind die 7 Tage in meinen Augen vernachlässigbar und im Rahmen.

    Leider neigen Frenchies zu derlei Dinge.

    Es kann nicht in private Hände und auch nicht in einem Tierpark in ein Rudel eingegliedert werden.

    Manche Tierparks halten auch Hybriden, z.B. der Wildpark Hundshaupten. Wobei sie dort "übriggebliebene" Tiere halten, weshalb sowohl der Wolf als auch der Hybride lange jeweils alleine im Gehege waren, zwar direkt nebeneinander, aber halt kein echter Kontakt. Mittlerweile hat der Hybride eine Gefährtin im Gehege.

    Ja, dieses Schicksal blüht den Hybriden dann leider oft. Allerdings ist eine Vergesellschaftung in ein Wolfsrudel nicht machbar und Tiergärten, die ein Wolfsrudel und separat einen Hybriden halten sind sicherlich Außnahmen und aus der Not geboren.

    Ja, ich kenne das Video und es ist zeigt sehr deutlich, das ein Wildtier eben ein Wildtier ist. Ich habe da null Verständnis, wieso ich als Mensch so unbedacht handele. Das ist wohl die gleiche Dynamik wie bei Löwenbändigern und dergleichen.

    Dass es einige cool fänden Wolfshybriden zu haben, kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Es wurde erst einer aus privater Haltung beschlagnahmt. Zumindest war der Halter nach einem Jahr des Zusammenlebens von dem Gedanken, dass die Haltung eines F1 Hybriden eine gute Idee ist, geheilt. Für das Tier war es durchaus schwer. Es kann nicht in private Hände und auch nicht in einem Tierpark in ein Rudel eingegliedert werden.

    Es ist kein Platz für Natur auf dieser Welt.

    Was leider auch zum Großteil daran liegt, dass viele einen mangelnden Respekt vor dieser Natur zeigen. Wenn ich nämlich schon höre, dass im Fall des Wolfes da oben, der Wolf möglicherweise angefüttert oder auf andere Art zelebriert wurde, bekomme ich Wut. Einfach in Ruhe lassen.

    Und so nah wie möglich Ran geschlichen wurde um dusselige Selfies zu schießen 🙄🙄

    Wenn der Wolf dann zuschnappt und ein Mensch verletzt wird, muss das böse Tier halt erlegt werden.

    Das ist sicher ein Teil des Problems.