Beiträge von Havländer

    Weiß ich gar nicht, ob ich das so absolut so sehe, aber vielleicht ist das auch gar nicht so gemeint?
    Was Homöopathie angeht, ja, klar, keine Frage, das bringt nix.

    Aber was so die Futtermittelallergien angeht, finde ich vor allem das diagnostische Verfahren irgendwie mittelalterlich.

    Aber mal kurz zu mir selbst:
    Ich hab Asthma, Migräne und Neurodermitis (also, atopische Dermatitis).
    Drollige Kombination, und das war auch in der Humanmedizin einiges an Herumprobieren und vor allem Protokollieren, bis die jeweiligen Trigger klar waren.
    Ich hab eine diagnostizierte Hausstaubmilbenallergie, also, per Blut & noch per Pricktest - die ist definitiv da. Und mir total egal.
    Ich fang nur an zu niesen, wenn ich staubsauge, das war's. Damit kann ich echt leben, die Einschränkung ist so gering,
    ich hab hier keine spezielle Bettwäsche und nix.
    Alles andere habe ich anders in den Griff bekommen.
    Das Asthma ist bei mir infekt- und anstrengungsbedingt. Home office ist für so Menschen wie mich echt ein Segen,
    man wird nicht ständig aus dem Kollegenkreis angesteckt. Vor home office-Zeiten musste ich zeitweise immer mal wieder Kortison nehmen,
    seitdem - keine Infekte, kein Kortison. Das ist wirklich schön.
    Die Migräne - zyklusbedingt, dagegen ist man nu machtlos, aber auch durch einen unvernünftigen Schlafrhythmus.
    Da bin ich teilweise echt selbst schuld, verfluche meine Unvernunft hie und da, andererseits, wenn das Buch halt gerade so gut ist...
    Dabei wäge ich echt schon ab. Obwohl so dieses Gefühl von glühender Eisenstange im Schädel, kombiniert mit Übelkeit, so gar, überhaupt nicht witzig ist.
    Aber ich bekomme es halt mit den passenden Mitteln zumindest soweit in den Griff, dass ich am nächsten Tag arbeitsfähig bin und der Hund
    vernünftig 'raus kommt und auch sonst versorgt ist. Und spätestens nach 48 h ist der Spuk bei mir wieder vorbei.
    Andere Migränepatienten haben erheblich längere Attacken, bei denen greifen auch teilweise Medikamente nicht, wäre das bei mir der Fall,
    ich würde ganz sicher nicht immer mal so schludern.
    Atopische Dermatitis habe ich mit sehr konsequenter Pflege mit den richtigen Mitteln - Urea ist so unglaublich hilfreich! - im Griff,
    auch seit Jahren ohne Kortison.
    Aber die Dermatologen, die auf alles Kortison werfen und damit die Behandlung als abgeschlossen ansehen, kenne ich aus der Humanmedizin leider auch.
    Dabei kann ich mit Schwarzteekompressen bei einem akuten Schub echt noch das Ruder herum reißen.
    Das kann aber alles bei jemandem anderes mit genau denselben Diagnosen wieder ganz anders sein.

    So. Aber wenn mir jetzt wer sagen würde, wenn ich mein Leben lang keine Schokokekse mehr essen würde, wäre die Neurodermitis Geschichte,
    ich würd trotzdem noch hie und da Schokokekse essen. Weil, Schokokekse!
    Würde mir wer sagen, nie mehr Schokokekse = nie mehr einen Asthmaanfall, ich würde keinen Schokokeks mehr anrühren.

    Ganz klar hängt das bei mir damit zusammen, was jetzt wie ausgeprägt ist und na, ja, was jetzt potentiell wie lebensbedrohlich werden kann.

    Für einen Hund ist der Spielraum sehr viel eingeschränkter, man kann ja leider nicht fragen.
    Durch z.B. diese Juckreizskala ist er aber doch gegeben.
    Wäre Sammy jetzt bei einer 10 - also dauerhafter Juckreiz - ich würde ganz bestimmt nicht so vorgehen, wie ich es gerade mache.
    Er ist aber eine 0 und manchmal eine 2. (ich meine die Skala von 1-10 logischerweise).
    Damit kann ich den aktuellen Versuch hier vereinbaren - also, Entenprotein und kein Apoquel, weil man ja sehen muss, ob es hilft (und das Apoquel die
    Symptome überdecken würde.)
    Dieses *so viel wie nötig und so wenig wie möglich* hat ja schon auch seine Berechtigung.
    Es geht ja darum, das Bestmögliche an Lebensqualität für den Hund heraus zu holen.
    Also klar hab ich mich hier immer wieder gefragt, ob ich zu wenig mache. Einen Hund, dem man nur helfen kann, indem man ihn 2x die Woche
    für 10 Minuten einshampooniert, shampooniert man halt 2x die Woche für 10 Minuten ein. Gar keine Frage.
    Aber einen Hund, bei dem das nicht erforderlich ist? Ich fänd das ja bei mir schon doof, (also die 10 Minuten jetzt, ich shampooniere mich deutlich häufiger ein,
    hab aber auch generell andere Geruchsvorlieben als Sammy).

    Insofern finde ich schon, dass hier letztlich alle ihren eigenen Weg finden müssen, was jetzt das Beste für den eigenen Hund ist.
    Na und es gibt einfach bestimmte Nahrungsmittel, die ich gern ausprobieren würde... Reis zum Beispiel, war bisher immer mein go-to move bei
    Durchfall, da findet man ja idealerweise schon besser heraus, ob man das füttern kann, bevor man es dann braucht.
    Und es gibt einfach Sachen, die er so sehr gern mag, fressen ist ja auch für einen Hund ein gutes Stück Lebensqualität.
    Na, je nach Hund, aber bei Sammy gibt es Sachen, mit denen ich Begeisterung auslösen kann - was soll ich sagen, er hat mich da erfolgreich konditioniert. :)
    Da habe ich schon so eine gedankliche Liste, was... und hadere so vor mich hin.

    Diese versammelten Erfahrungen hier finde ich ausgesprochen hilfreich.
    Es ist ja einfach gut zu wissen, wohin man noch eskalieren kann, wenn der aktuelle Ansatz nicht greift.
    Oder, wie man vorgehen würde, würden sich die Symptome verschlimmern statt verbessern.
    Oder, wie gut hilft eine Desensibilisierung im konkreten Fall wirklich.

    Das ergibt jetzt hoffentlich Sinn, sorry für den langen post, ich denke da halt häufig drüber nach.

    Ach wobei. Die Mitarbeitenden im Tierheim hatten schon den Eindruck, dass *es* immer schlimmer wird. Also, dass der Zustand, in dem die Tiere gebracht werden, wirklich extrem ist, dass es teils schon sehr kippelig war, ob man nicht doch besser einschläfert, und teilweise halt auch richtig brutal mit den Hunden umgegangen wurde. Prozentual gesehen halten immer mehr Menschen Hunde, da ist es ja leider vielleicht einfach nur logisch, dass absolut gesehen auch die Zahl der nicht so gut gehaltenen Hunde steigt.
    Plus natürlich, der demografische Wandel - immer weniger Menschen müssen immer mehr Arbeit erledigen, weil die anderen alle iwi in Rente gehen... und dieses "können Sie dann ab gestern bitte das Doppelte an Arbeit in der Hälfte der Zeit erledigen", wer kennt es nicht?

    Wenn man diese beiden Entwicklungen zusammen nimmt, ist es vielleicht auch leider einfach nur logisch, dass Du die Folgen davon natürlich auch mitbekommst?


    Spoiler weil etwas o.t.

    Spoiler anzeigen

    Sammy war mit Sicherheit auch nicht immer top gepflegt. Als er bei mir eingezogen ist, fand ich, dass da gerade so viel über ihn hinein bricht, dass ich ihm nicht noch direkt mit endlosen Bürsten-Sessions auf die Nerven fallen wollte. Ich musste ihn ja überhaupt erst einmal daran gewöhnen - und selbst den Dreh herausfinden. Und hatte noch diese endlos lange Liste von lauter anderen Sachen, mit denen er zurecht kommen musste. Stubenreinheit (wobei das ganz schnell geklappt hat), große Hunde waren ein ziemliches Thema, Dämmerung und Dunkelheit, überhaupt erst einmal lernen, zu lernen, ach, das war so viel... scheren und blowern kann ich ihn bis heute nicht, die Schermaschine findet er genau so gruselig wie den Föhn.
    Das hab ich ganz nach hinten gestellt, für irgendwann mal.
    Schneiden klappt inzwischen gut, trocknen tut er auch von alleine, geduscht werden ist auch ok (naja, mit leicht vorwurfsvollem Blick)
    Dann ist er halt immer schief geschnitten, das ist ihm glaub ich egal.
    Eine halbe Stunde muss ich mich jeden Tag durch sein Fell arbeiten, er hat glaub ich das, was man eine schlechte Fellanlage nennt.
    Über einen Vorgängerpost hier musste ich echt lachen - ja, dieses Fell ist definitiv absurd dysfunktional und ich hab keine Ahnung, warum sich das so zusammen gezüchtet wird.
    Das es dann noch eine unglaubliche Menge an Missinformation über die korrekte Fellpflege von Havanesern gibt,
    hat es nicht einfacher gemacht. Also, nein, dieses Fell ist kein Wunderkonstrukt, das physikalische Gesetze aushebelt und gleichzeitig wärmt und kühlt. Und man löst keine Zombieapokalypse aus, wenn man es schneidet.

    Das habe ich mir am Anfang auch sehr romantisch vorgestellt...

    Einen Hund mit sichtlichem Beschwerden zu haben, dass dem Veterinäramt zu melden und die kümmern sich dann und dem Hund wird es danach besser gehen.

    Auf den Boden der Tatsachen hat mich dann geholt, dass ich einen Fall von Madenbefall melden wollte und die Antwort am Telefon war "Und was sollen wir da jetzt machen? Die waren ja beim Hundefriseur" und ich rede hier von faustgroßen Löchern im Hund, und so vielen Maden, das man die schon gehört hat.

    Es kommt vielleicht auch sehr auf das Veterinäramt an. "Bei uns" im Tierheim waren immer wieder Hunde, die beschlagnahmt wurden,
    völlig untätig waren sie also sicher nicht. Und das waren nicht nur die großen Fälle, die durch die Presse gegangen sind.
    Teilweise saßen die Hunde auch recht lange fest, wurden also im Tierheim verwahrt, ohne dass sie zur Vermittlung frei gegeben werden durften. Was genau da im Hintergrund gelaufen ist, weiß ich natürlich nicht, also ob da jetzt Sachen vor Gericht ausgehandelt wurden oder so.

    Aber wo da die Grenzen sind, wann erst mal nur öfters vorbei geschaut wird und mit dem Halter gesprochen und ab wann der Punkt erreicht ist, an dem der Hund konfisziert wird, keine Ahnung.
    Aber sie sind schon tätig, sogar hier im Ruhrgebiet. Und wir sind nu nicht unbedingt für Reichtum und Feingeistigkeit bekannt.

    Ich hab heute jetzt das Desensibilisierungsmedikament für Sky mitgenommen. Nun heißt es lange Zeit regelmäßig spritzen und hoffen das es was bringt ;)

    Viel Erfolg damit, hier sind alle Daumen gedrückt!
    Und berichte gern weiter, wie gut es hilft. Mit dem spritzen kommst Du einfach so zurecht? Oder bist Du in irgend einer Art
    vom Fach? (Da hätte ich richtig Respekt vor... also ich meine nicht, dass Du das nicht kannst, ich meine, dass ich da echt Angst hätte.)

    Ich hatte bspw schon eingefilzte tote Flöhe, eingefilzte Scheiße, eitrig eingewachsene Krallen, eigentlich weiße Hunde die gelb verfärbt waren und bis zum Himmel nach Aschenbecher stinken, Filzmatten übern ganzen Körper mit heftig entzündeter Haut drunter...

    Und andere haben sogar schon Maden oä gesehen...

    Da ist es aber schon tierschutzrelevent, also das wären eindeutig Punkte, bei denen ich beim Veterinäramt anrufen würde.

    Bevor ich Sammy adoptieren durfte, war ich Gassigängerin im Tierheim. Die wirklich schlimmen Fälle von Vernachlässigung, die dort eingetrudelt sind, hatten bestimmt schon ganz ganz lange keinen Salon mehr gesehen, wenn überhaupt.
    Ein Stück weit denke ich schon, naja, der Hund wird in den Salon gebracht, also wird sich gekümmert.
    Auch Zähne putzen war im Tierheim nicht Standard. Ich hab gefragt, ob Sammy das schon kennt, und die Antwort war nein.
    Trotzdem kümmern sie sich da mit Sicherheit gut um die Tiere, das ist ein Tierheim, das mit dem Veterinäramt zusammen arbeitet,
    bei dem die Stadt Fundtiere vorbei bringt und so weiter, und soweit ich weiß, haben sie sogar ihren eigenen Tierarzt.

    Ich glaub, meine Schmerzgrenze wäre so ziemlich genau da. Also bei allem, was Schmerzen bereitet, würde ich den Haltern gehörig auf die Nerven fallen. Zahnstein tut nicht weh, ein kaputter Zahn mit Sicherheit.

    Wie kommst du darauf, dass ich da ohne Tierarzt ran gehe? Natürlich findet das Ganze unter Aufsicht unserer Tierärztin statt.

    Na woher soll ich das denn wissen? Menschen kommen dieser Tage auf noch sehr viel leichtsinnigere Ideen, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich kenn Dich ja nu nicht und aus Deinem post konnte man das nicht entnehmen.

    Und was wäre für dich die Alternative? Ein Leben lang mit dem antiallergenic Futter leben? Ich denke schon, dass man es testen muss.

    Muss man? Den kompletten Schritt 2? Weiß ich nicht, ich finde den krass und überlege schon, den zu überspringen und einfach
    direkt zu Schritt 3 zu gehen. Den direkten Wert einer korrekt erstellten klinischen Diagnose für Sammy sehe ich irgendwie gerade nicht.
    Er hat dann wieder richtig Theater mit seinen Ohren und in dem Fall hätte man es ja selbst verschuldet, weil, provoziert.

    Schritt 3 hingegen, einfach seine Lieblingssachen nacheinander durchprobieren, davon hätte er ja direkt was.
    Falls es gut geht, kann er das ja dauerhaft wieder bekommen, und wenn es schief geht, weiß man wenigstens sicher,
    dass man es nicht nur aus Sorge vorenthält, die letztlich unbegründet ist.

    Aber ich bin eh noch nicht mal bei Schritt eins, insofern hoffe ich erst mal, dass ich da überhaupt schnell lande.

    Nun denke ich darüber nach, dass wir ja auch irgendwann die Ausschlussdiät starten wollen. Wie macht man das denn genau? Weiter das RC geben und dazu dann eine einzelne Komponente Reinfleisch? Und schauen, was passiert? Oder dann nur noch das Fleisch? Kann ja auch nicht so super sein, wenns da nix anderes dazu gibt. Ich will aber nicht mit Pulver oder Zusätzen arbeiten, weil ich ja nicht weiß, ob sie darauf reagiert. Man muss das ja auch ne ganze Weile probieren, bis die Symptome kommen.

    Uh, also, ohne Tierarzt im Hintergrund würd ich mich da nicht ran trauen, da hätte ich zu große Sorge, dass irgendwas schief geht und dann noch mit irgend einem fremden Tierarzt herum diskutieren müsste, dass der Hund jetzt - schlimmstenfalls - schnell irgendwas antiallergisches bräuchte (und bei Sammy noch obendrein, warum es kein Kortison sein soll). Darf ich fragen, ob Du gerade zwischen zwei Tierärzten bist, sozusagen :smile: ? Ich hab bis jetzt immer alles mit der Tierärztin von Sammy abgesprochen.
    Aber so ganz grob, nachdem die Diagnose "Futtermittelallergie" sicher gestellt ist, und das geht wohl erst, nachdem der Hund im 1. Schritt mit einer bestimmten Futtersorte dauerhaft symptomfrei ist und im 2. Schritt mittels Provokation festgestellt wurde, dass die Symptome mehr oder weniger direkt wieder kommen, wenn man dann wieder zu der "alten" Fütterung zurückkehrt, - erst dann hat man es wohl sicher diagnostiziert - kann man dann im 3. Schritt wieder zu der Fütterung, unter der der Hund sicher keine Symptome hat, springen und dann einzeln die Sachen durchprobieren, die man gern wieder füttern möchte. Dann aber nur zu der "sicher-symptomfrei-Fütterung" dazu, nicht ausschließlich und lange genug.

    Das Ganze ist hier besser und ausführlicher beschrieben, ich hoffe der link ist erlaubt:
    https://www.mein-allergie-portal.com/allergie-bei-t…iaet-durch.html

    Dieses korrekte Vorgehen ist schon nichts für die eher zartbesaiteten, finde ich.
    Ich weiß noch gar nicht, ob ich mich da ran trauen würde.
    Aber ich hoffe ja auch nur erst mal darauf, hier überhaupt erst einmal einen symptomfreien Hund zu haben.

    Aber einige Anhaltspunkte kann einem so ein Test doch geben? Sonst wäre er ja völlig sinnlos.

    Hallo, vielleicht hilft das weiter:
    Der Test sagt aus, mit welchem Protein der Hund noch nie in Berührung gekommen ist und womit man also gegebenenfalls eine Ausschlussdiät beginnen könnte. Also, um direkt herauszufinden, auf welches Futter der Hund allergisch ist, bringt der Test tatsächlich nichts. Wenn man aber davor steht und - aus welchen Gründen auch immer - nicht wissen kann, was dem Hund alles schon verfüttert wurde und worauf also alles eine allergische Reaktion bestehen kann, und man vielleicht schon eine erfolglose Ausschlussdiät gestartet hat, kann das als Startpunkt durchaus hilfreich sein.
    Auf ein Protein, mit dem der Hund nie in Kontakt gekommen ist, kann er auch keine allergische Reaktion haben.
    (medizinisch versiertere können mich hier gern korrigieren, ich musste mich nur aus gegebenem Anlass einlesen und bin nicht vom Fach.)

    Aber wenn Pferd ok ist, und Du obendrein noch weißt, was nicht gefüttert werden kann, hast Du ja schon eine sichere Bank, von der aus Du gut starten kannst.

    Praktisch wäre natürlich, wenn bei der Gelegenheit noch auf Umweltallergien mit getestet wurde. Das wäre fast etwas eigen,
    wenn das nicht direkt mit abgeklärt wurde. Vielleicht wurde das ja längst früher mal gemacht, ohne Ergebnis?
    Da würde ich vielleicht noch mal nachfragen.

    So, ich dachte, ich schreib mal einen Zwischenstand auf.
    So wirklich definitiv sagen, ob hier Ente gut, alles gut ist, kann ich noch nicht. Bin aber ganz vorsichtig optimistisch.
    Sammys Ohren sehen meistens wieder aus, wie sie auszusehen haben. Das Ohrenschmalzinferno ist weg und die Haut ist
    meistens zartrosa. Phasenweise allerdings noch knallrot und mit Juckreiz, das liegt mir im Magen, kann aber ja auch noch
    an der abklingenden Infektion liegen. Ich hoffe wirklich, dass das jetzt nicht ausgerechnet am Enten-Protein liegt, aber eigentlich - er bekommt kein Apoquel, kein Kortison, kein nichts, was da irgendwie einen allergischen Prozess stoppen würde, und nur noch Entenprotein. Wäre das jetzt die Ursache, müssten seine Ohren ja eigentlich sehr viel schlimmer aussehen und nicht auf einem guten Weg der Besserung.
    Sein Kotabsatz ist seit zwei Tagen nicht mehr gut. Das ist natürlich insofern Mist, als das ich normalerweise in solchen Fällen Reis quasi totgekocht und verfüttert habe, das geht jetzt natürlich nicht. Aber ich schau mal, falls es schlimmer werden sollte, werd ich das
    trotzdem machen und verschieb damit das Start-Datum der Diät halt nach hinten.
    Ich bin nicht ganz sicher, woran es liegt, er bekommt gar kein Trockenfutter mehr, das könnte es vielleicht sein.
    Das ist sein Magen-Darm-Trakt vielleicht einfach nicht gewohnt.
    Wahrscheinlicher find ich aber das Antibiotika, und das muss er noch ein paar Tage lang bekommen.
    Alles in allem ist es so ein *Es könnte der richtige Weg sein*.
    Und es ist erstaunlich, wie sehr man sich über zart-rosa Öhrchen freuen kann. :smiling_face: