Beiträge von Rowan

    Mrs. Isegrim Vielleicht liegt das viele Urin absetzen auch daran, dass sie eine Infusion während/nach der OP erhalten hat? Da hat man dann -als Mensch und wahrscheinlich auch als Hund - erst mal keinen Durst, weil der Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt ist. Wenn du ihr noch zusätzlich was zum Trinken gegeben hast, muss das natürlich alles wieder raus, und wenn man von der Narkose noch etwas dusslig ist, hat man (Hund) das noch nicht so ganz unter Kontrolle.

    Hellen Urin haben auch Menschen, wenn sie viel trinken. Wenn man normal trinkt, ist der Urin leicht gefärbt, bei zu wenig Flüssigkeit deutlich gelb.

    Ich glaube, dass bei Elli bald alles wieder im Lot ist. Drücke euch aber trotzdem die Daumen.

    Phonhaus Ok, das wusste ich nicht, dass das so rigoros ausgelegt wird.

    Du hast ganz sicher recht, dass man sich sowas bei einem Tierschutzmischlung, den man importieren will, sehr gut vorab überlegen sollte, wenn auch nur ein kleiner begründeter Verdacht besteht, es könnte ein Listenhund mit drin sein. Denn es geht primär um das Wohl des Hundes, der dann auf Nimmerwiedersehen im TH landet und dort ohne Hoffnung dahinexistieren muss.

    Trotzdem ist es ein Grauzonenbereich. Man kann einen Anteil Listenhund nicht beweisen ( ausser optisch nach Phänotyp zu mutmassen), man kann auch nicht beweisen, dass es nicht so ist, man kann nicht von jedem potentiellen Tierschutzhund- Interessenten verlangen, dass er alle Phänotyoen Listenhunde im Kopf zu haben, um abgleichen zu können, ist was drin oder nicht. Und die Vermittlungsorgas sind auch unterschiedlich ehrlich, seriös und engagiert in dem Punkt.

    Also prinzipiell überhaupt keine Hunde aus dem Tierschutz? Geht aber auch nicht selten gut, siehe Anirac und andere hier, und mit Sicherheit auch bei vielen " draussen".

    Beim Zoll wird der Hund als potentiell gefährlich eingestuft - wo kommt denn ein Hund, der über eine Tierschutzorga vermittelt und mit dem Auto geholt wird, mit dem Zoll in Kontakt? Bei der Grenzkontrolle Ungarn/Deutschland? Oder muss die Orga vorab die gültigen Papiere vorlegen? Den Hund beim Zoll vorzeigen?

    Nur damit es zu keinem Missverständnis kommt: die Kontrolle und Überprüfung bei Listen-Rassehunden ist klar. Wer Amstaff, Bullterrier, Mastiff etc. als Rasse angibt und der Hund klar der Rasse angehört, weiss,dass er entweder strenge Auflagen erfüllen muss oder den Hund überhaupt nicht halten darf. Das sieht auch jeder Nachbar, Kollege, Tierarzt oder wer auch immer, dass das kein harmloser Kuschdlhund- oder Hütimix ist.

    Bei Mischlingen allerdings ist das Ganze wesentlich unklarer. Vom Aussehen her, von der Überprüfung der Angaben des Hundehalters - und dass das dann rein willkürlich abläuft, kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen. So nach dem Motto,jeder darf in dem Mischling sehen, was er sehen will, und dann anzeigen oder beschlagnahmen. Das wäre dann sicher juristisch anfechtbar.

    Soweit ich gelesen habe, schrieb die TE, dass der Papierkram schon erledigt sei und noch die Vorkontrolle aussteht. Ein rechtlich verbindlicher Abgabe- ubd Übernahmevertrag wird normalerweise erst nach der Vorkontrolle ausgestellt und unterschrieben. Die TE könnte also noch zurücktreten und sagen, dass sie den Hund doch nicht nehmen möchte.

    Was ich nicht ganz bei der Problematik Listenhund verstehe, ist der Teil mit den Behörden. Ich lebe in Bayern, hier gibt es zwei Listen mit Hunden,die entweder eine behördliche Genehmigung brauchen oder komplett verboten sind. Es wird aber, wenn man bei der Anmeldung zur Hundesteuer Angaben zum Hund machen muss, nur nach der Rasse gefragt, und wenn man Mischling angibt, muss man noch benennen, was in dem Mischling vorrangig drin sprich sichtbar ist. Überprüft werden diese Angaben nicht, weder wird ein Foto verlangt noch die - falls vorhanden - Chipnummer.

    Bei Sam ist ohne jeden Zweifel deutlich erkennbar, dass er ein Labbi/Schäfi-Mix ist. Das sehen die im Amt aber nicht. Ich habe die Hundesteuermarke rein aufgrund meiner Onlineangaben bekommen.

    Wenn also jetzt jemand wie die TE wegen der Angaben der Organisation und weil sie selber nicht weiss und nur rätselraten kann, welche Rassen in dem ihr vermittelten Mischling drin sind, in dem Hundesteuerantrag reinschreibt, Mischling, soundsogross, evtl. Rasse xy mit dabei, was dann? Ich hätte mit Sam auch ahnungslos irgendwas angeben können. Und es wird ja kaum jemand so ehrlich sein, Mutmassungen bzgl. einem evtl. vorhandenen Amstaffanteil anzugeben, in dem klaren Wissen, dass der Hund dann für die Haltung verboten ist.

    Wie überprüfen die Behörden sowas also? Bei uns scheint es der zuständigen Behörde vor allem wichtig zu sein, dass man Hundesteuer zahlt, und nicht, jeden Antrag für einen Mischlingshund zu überprüfen, ob die Angaben stimmen. Dazu haben sie gar nicht das Personal, ebenso wenig wie man als Hundehalter überprüft wird, ob man Hundesteuer bezahlt. Wenn man ehrlich ist tut man es, wenn nicht, dann eben nicht, ohne Folgen.

    Ich glaube, das Problem beim ersten Hund kann nicht nur die Rasse sein, sondern auch, dass bzw. wenn es ein Welpe sein soll.

    Wer noch nie einen Welpen hatte und keine Ahnung von Erziehung und davon hat, was da viele Monate auf ihn zukommt, kommt auch ganz ohne das Thema Rasse sehr, sehr schnell mittenrein ins Desaster.

    (Ich hatte nur Katzenbabies, keine Welpen, aber auch die erfordern in den ersten Monaten beinahe rine Rundumbetreung und müssen immerhin nicht auch noch erzogen und zigmal am Tag vor die Tür geführt wrrden)

    Welpe plus ungeeignete Rasse für Hundeanfänger = Scheitern garantiert vorprogrammiert. Leider vor allem für den Hund.

    Udieckman Finde ich gut! Angemessene Kommunikation, saubere Rückmeldung, die der Mensch am anderen Ende der Leine verstehen und akzeptieren kann. Anders ist eine gute Zusammenarbeit gar nicht möglich.

    Was für mich noch ein wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Hundetrainers wäre: beobachtet er gut und genau, hört er zu, was ihm vom Hundehalter mitgeteilt wird, geht er auf Fragen und Rückmeldungen gezielt ein ( sowohl Rückmeldungen vom Menschen wie auch vom Hund). Reagiert er gelassen oder geht er schnell in einen Konflikt rein - der Trainer, nicht der Hund. :D Trainer, die herablassend- überlegen und allwissend reagieren und schnell angesäuert oder verärgert reagieren, wenn man ihre " Autorität " nicht anerkennt, wären bei mir von vornherein unten durch. Keiner braucht einen Trainer, dessen Frustrations- und Provokationslevel dem eines angepissten Hundes an der Leine entspricht, der sich für den grossen Boss hält. ;)

    Genau beobachten, genau zuhören, klar und angemessen, d.h. auch respektvoll kommunizieren, gelassen und sachlich bleiben, Hundeverhalten für den Halter " übersetzen" können, Lösungen aufzeigen und helfen, dass Halter und Hund das umsetzen können - das wären meine persönlichen Auswahlkriterien.