Beiträge von Rowan

    Wir wollen kommenden Sommer mit zwei Hunden an der Nordsee Urlaub machen, in einer FeWo.

    Angedacht sind St. Peter Ording oder Norden/Norddeich. Habt ihr noch andere Tipps? War jemand schon dort und kann etwas berichten? Beide Orte sollen hundefreundlich sein und schöne Strände haben.

    Dänemark wollen wir nicht, Ostsee auch nicht. Es soll definitiv an der Nordsee sein.

    Ich danke euch allen für eure Gedanken zum Thema " Kumpel-Fell" !

    Bei einem Welpen würde ich so eine vertraut riechende Unterlage auf jeden Fall hinlegen. Bei einem schon älteren, gelassenen Hund mit inzwischen dem vierten Wechsel des Zuhauses gehe ich eher davon aus, dass es keinen Unterschied macht, zumal er nur vier Monate in der Pflegestelle war. Da wirkt wahrscheinlich ein Leckerlie verlockender, um ihm sein Hundebett als seinen Rückzugsplatz zu zeigen, oder ein Kauknochen.

    Wahrscheinlich mache ich es vom Hygienezustand des Kunstfells abhängig, ob ich es in meiner Wohnung für Sam haben möchte. :smile:

    Es ist jetzt doch noch eine Frage aufgetaucht, bei der ich mir unsicher bin.

    Die Pflegestelle will Sam zwei kleine Kunstfelle zum Eingewöhnen mitgeben, weil sie "nach seinen Kumpeln riechen", also nach den anderen Hunden in der Pflegestelle.

    Hilft sowas wirklich? Die anderen Hunde sind nicht mehr da, das sieht und merkt Sam ja auch. Einen kennt er seit 4 Monaten, den anderen seit einer Woche, zuvor war er fast 5 Jahre Einzelhund. Seine Pflegestelle sagte, er sei lieber Einzelhund mit (s)einem Menschen, obwohl er absolut verträglich mit anderen Hunden ist.

    Ich weiss nicht recht, ob diese " Kumpelfelle" helfen oder eher hinderlich beim Eingewöhnen sind? Tendiere eher dazu, sie wegzulassen. Habe aber nicht die Erfahrung, das sicher beurteilen zu können.

    Fusselschnüss Ich finde deine Gedanken und deine Einstellung auch sehr gut und verantwortungsvoll! :bindafür:

    Bei mir war es ähnlich, ich habe vor etlicher Zeit auch mal über einen Hund nachgedacht, bin aber wieder gänzlich davon abgekommen, weil ich keine Erfahrung mit Hunden hatte und mir die Verantwortung nicht zugetraut hatte. So gern ich einen Hund gehabt hätte, es fühlte sich einfach nicht richtig und gut an. Irgendwann ergab es sich dann, den Hund einer Freundin 2-3 Tage die Woche als "Tageshund" zu betreuen. Ich habe viel von der Hündin gelernt und auch ganz konkret Erfahrung sammeln können, war zufrieden damit und plante immer noch keinen eigenen Hund. Aber dann tauchte Sam in meinem Leben auf. Gross, sehr weit weg, 7 Jahre alt und ein Mix mit Schäfianteil. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen,mir ausgerechnet so einen Hund zu holen!

    Jetzt zieht er an Neujahr bei mir ein. Alles passte auf einmal, alles klappte, von Vorgesprächen über einen Besuch beim Hund, Vorkontrolle, Behördenkram, und am allerwichtigsten: es passte auch 100 %ig vom Bauchgefühl.

    Sowas gibts. :lol: Ohne die Phase vorher und den Tageshund wäre es nicht passiert.

    Ich wünsche dir viel Freude und gute Erfahrungen mit deinem Gassigeh-Hund und bin mir sicher, auch du wirst deinen Hund finden und es dann wissen. Und fühlen, dass es dann rundum richtig ist und passt! :winken:

    Ich drück Euch die Daumen für eine gute Hin- und Rückfahrt. Du fährst aber nicht allein, oder? Hach, ich bin schon so gespannt, wie es wird. Wie muss es Dir da erst gehen.

    Nein, wir fahren zu dritt. Die Tochter meiner Freundin fährt mit, so dass sie sich beim Fahren abwechseln können. Das macht die lange Fahrt auf jeden Fall sicherer ( ich habe keinen Führerschein).

    Ich war die letzten Wochen ziemlich nervös. Es kam ja alles völlig ungeplant und überraschend. Wie das Leben halt manchmal spielt - Hund nicht gesucht und doch gefunden. ;) Auch bei Hundesteuer und Tasso ging alles viel schneller als angekündigt und mir von anderen Hundehaltern berichtet. Das Einkaufen der Hundeausstattung hat Spass gemacht, das Einräumen auch, obwohl ich dafür einiges freiräumen musste und ganz ehrlich, mich auch erst mal an das neue Hunde-Wohnungsdesign gewöhnen musste. :D Ganz zu schweigen von den unzähligen Fragen und auch Unsicherheiten, die mir durch den Kopf gingen.

    Aber jetzt bin ich komischerweise nicht jeden Tag noch angespannter und nervöser geworden, sondern gelassen und ruhig. Und ich bin mir sicher, dass es gut ist, so wie es ist. Dass Sam zu mir kommen sollte, dass ich ein gutes Zuhause für ihn bin, auch wenn ich zweifellos Fehler machen werde und nicht die ideale, erfahrene Hundehalterin und Hundeerzieherin bin. Aber ich weiss, was es heisst, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen, ich bin lernfähig und kann fragen und mir helfen lassen, wenn ich mit etwas nicht allein weiterkomme.

    Sam wird es gutgehen bei mir. Ich sag das mal einfach so, auch wenn viele hier vielleicht nicht dieser Meinung sind. Er ist alt und gelassen genug, mir Fehler zu verzeihen, und ich bin sicher genug, zu wissen, dass ich ihm nicht schaden werde.