Von „ne, ich will nicht in den Garten, das ist alles so gruselig“
bis „nö, ich will jetzt nicht rein, ich hab hier solchen Spaß, rase durch den Garten und buddel
auch so gerne im Schnee“ innerhalb von 12 Stunden.
Dieser Knoten ist also geplatzt und ich bin froh, solch einen glücklichen
Hund zu sehen.
Nun weiß ich nicht so richtig, was ich mit dem nächsten Knoten machen
soll. Milo hat hier Angst vorm Rausgehen. Heute Morgen waren wir noch
mal kurz um den Block, da hatte er beim Geschirranziehen aber schon den
Rückwärtsgang eingelegt. Draußen konnte er, im Gegensatz zu gestern,
zwar schon mal kurz die Leine locker lassen, und ich dachte schon, es wird
jetzt besser… Als ich dann zum nächsten Gang mit ihm rauswollte, hat er
beim Anblick der Leine dann so gezittert, dass ich sie dann nur zur Seite
gelegt habe und wir lieber in den Garten sind.
Ich weiß, dass er bei der Züchterin perfekt an der Leine gegangen ist.
Es ist also nicht so, dass er es nicht kennt. Es ist einfach alles noch zu
gruselig für ihn. Wir gehen bislang nur einmal um den Block, keine
Autos und nur zwei Personen getroffen.
Hat jemand eine Idee? Noch warten, wenn ja, wie lange, oder was kann
ich machen?
Ich hab jetzt gedacht, dass ich ihm morgen vielleicht erst mal das Geschirr
ummache und dann nur mit ihm Auto fahre. Das macht er ganz gerne
und entspannt auch dabei. Damit er das Geschirr nicht mit Dingen verknüpft,
die für ihn stressig sind. Was meint ihr?