Beiträge von CupersHerrchen

    Noch etwas zum ruhen: Damit der Hund sich entspannen kann, muss er auch die Moeglichkeit haben, sich auszutoben, seine Nase benutzen, die Welt zu erkunden, usw. Keine Ahnung, ob ihr das geaendert habt, aber im ersten amThread stand ja zug Mal, dass er nicht im Garten rumduesen darf, nicht schnueffeln darf, usw.

    Alles geändert. Der tobt dort, hat sein Spielzeug. Wir machen etwas mit ihm. An Auslastung mangelt es ihm nicht. Ab und zu haben wir auch einen anderen Hund zum spielen hier.
    Wie

    Wir sind ja gestartet, indem wir ihn haben laufen lassen. Indem wir ihm versucht haben klar zu machen, was er darf und was nicht. Das hat dazu geführt das wir 24 Stunden hinter ihm hergelaufen sind. Das über Tage.
    Wir haben hier im Wohnzimmer ALLES rausgeräumt, einzig die Hängeschränke an den Wänden ließen wir. Eben damit er nicht nur Blödsinn macht und wir auch mal 5 Minuten Pause hatten.
    Jetzt kam dazu, er hatte Giardien und das Futter nicht vertragen. Die Umstellung hat sein Verhalten ja schon massiv verbessert.

    Unsere Vermutung ist, das wir ihn mit dem ständigen beobachten und hinterherlaufen zu einem Aufmerksamkeitsjunkie gemacht haben.

    Das die Farbe evtl. problematischer werden könnte, hat uns niemand gesagt. Das durch das Dilute Gen eine Nervosität oder Stress entsteht, Findet man aber nicht wirklich viel zu im Internet.

    jetzt gerade liegt er seelenruhig in seinem Körbchen neben mir am Sofa. Unangeleint! Kam sofort zur Ruhe.


    Uns ist vollkommen bewusst, das wir ihn nicht sein Leben lang im Auslauf lassen wollen. Es ist aber aktuell die bessere Alternative zum Anleinen. Da hat er mehr Freiheit und die soll er haben. Wir nehmen ihn so oft es geht zu uns, damit er uns und unseren Tagesablauf lernt.

    Zum Zurückweisen, vielleicht machen wir was falsch, Gebt mir doch mal Tipps.
    Was bei ihm nicht fruchtet, bzw. nur kurzzeitig,

    Nein Wort

    Am Geschirr zurückziehen

    An der Brust zurückstoßen

    Körpersprachlich korrigieren mit zwischen Gegenstand und Hund stellen

    Schnautzgriff


    Um jetzt Vorzugreifen, wir machen nicht sofort den Schnautzgriff, oder die verschiedenen Korrekturen hintereinander es kommt auf die Situation drauf an.


    all das führt dazu, das wir mit ihm diskutieren. Allein das Thema Beißen, da hat der Schnautsgriff überhaupt nicht gefruchtet, er hat es als Spiel angesehen. Und genau dieses Verhalten sehen wir mit anderen Hunden. Er akzeptiert kurzzeitig deren Korrektur, sobald sie loslassen, geht er aber wieder drauf los.

    Sicherlich machen wir viele Fehler als Anfänger und ja vermutlich ist er ne echte Herausforderung. Und wie im anderen Thread geschrieben, haben wir das Welpensein uns ruhiger und entspannter vorgestellt.

    Gehen wir einmal von Urlaub oder Wochenende aus. Keine Arbeit, kein Büro. Das Leben spielt im Wohnzimmer/ Küche statt. Küche ist ein eigener Raum, da ist kein Platz für einen Laufstall.
    Würde ihn nun im Wohnzimmer aufbauen. Gehe ich dann in die Küche, beginnt sein Fordern. Nehme ich ihn raus und zu mir, ist er nur auf uns fixiert und bekommt seine Aufmerksamkeit.
    Lasse ihn gar nicht fordern, nehme ihn gleich mit, fängt direkt sein betteln nach essen in der Küche an. Oder, wenn er von uns nicht beachtet wird, weil wir grad essen, fängt er an die Fronten hochzuspringen. Wir korrigieren ihn, er empfindet es als Spiel und es ist eine Spirale.



    Wo ich euch recht mit gebe, er kommt raus und bekommt Action. Also fordert er dies. Ist nachvollziehbar.

    Macht euer Hund denn auch mal Alltagserfahrungen, die wichtig sind in der Prägephase?

    Lernt er verschiedene Reize kennen, verschiedene Arten Menschen, Tiere, Untergründe?


    Für mich liest sich das so als wäre da ein Welpe, der einen Großteil seiner Kindheit in einem Auslauf oder angehängt in der Wohnung verbringt ohne wichtige Erfahrungen für sein Erwachsensleben machen zu dürfen.

    Das funktioniert super, er reagiert auf alles sehr gefestigt. Egal ob wir ihn in die Stadt mitnehmen wo viele Menschen / Busse / Autos sonst was sind. Andere Tiere wie im Zoo. In der Hundeschule ist er mit der beste.
    Untergründe, egal ob Reifen, Roste, Trampolin, Wasser, Wald, Laub. Alles kein Problem.

    Wir merken doch was ihn stresst und was nicht. Natürlich hätten wir ihn auch lieber im Homeoffice bei uns, aber wie gesagt, er kommt dann nicht zur Ruhe. Und wenn er 4 Stunden spielen will, dann können wir nicht arbeiten.
    Ignorieren wir ihn, fordert er das Spielen ein.
    Haben wir doch alles schon durch.

    CupersHerrchen

    Da liegt aber schon der Hase im Pfeffer bei der Aussage wir gehen schon zu ihm rein und machen dann dies und das mit ihm...

    Ihr geht zu ihm und dann heißt es Action...

    Wie soll er dann in eurer Gegenwart entspannt sein?

    Genau das meine ich, du vermutest, wir spielen mit ihmim Auslauf? Nein, wir holen ihn raus und machen dann etwas. Es fehlt Kontext. Bleibt sachlich und interpretiert nichts dazu.

    Den einzigen konstruktiven Post hier habe ich von wildsurf erhalten. Hinweis Bauchschmerzen. Wir sind morgen eh beim Tierarzt und sprechen es an.
    Alle anderen hier interpretieren viel zu viel gerade in die Thematik rein.
    Natürlich ist er tagsüber nicht 8 Stunden allein. Wir gehen zwischendurch zu ihm, machen was mit ihm plus pipi und kaka.
    leider braucht er die Begrenzung. Es funktioniert ja alles deutlich besser so, für ihn. Wir merken doch, wann er gestresst ist und wann nicht.

    Zu den überdrehten 5 Minuten kann ich auch nur sagen, seitdem wir barfen, ist dieses Verhalten weg. Von euch hieß es immer, das ist normal das die 45 Minuten am Rad drehen. Nein, ist es nicht, dann stimmt etwas nicht wir möchten nicht das es ihm schlecht geht.

    es fehlt hier aber beim Schreiben viel zu viel Kontext, warum der ein oder andere hier Zuviel dazu dichtet. Mit dem Trainer sind wir sehr zufrieden er analysiert sein Verhalten gut und es läuft in Summe super. Korrekturen werden gerne als Spielaufforderung wahrgenommen und das peitscht ihn noch mehr hoch.


    Das Problem mit ihm ist, er ist charakterlich sehr stark und ein Dickkopf. Er nimmt Korrekturen nur schwer an, selbst von anderen Hunden. Was wir beim Welpenspielen mit den anderen Trainern sehr gut sehen.

    Ich ärgere mich gerade dieses Thema aufgemacht zu haben. Die Idee mit dem Auslauf kam hier aus dem Forum. Wir haben es jetzt umgesetzt.

    Und nochmal, er ist nicht mehr angebunden, er kann sich frei bewegen. Es läuft soweit doch alles gut. Ich glaube ihr lest die Antworten nicht richtig.

    Außerdem ist das Thema anleinen (vorher) bzw. Aulauf mit unserem Hundetrainer abgesprochen. Wir haben aber erst in 6 Tagen die nächste Stunde, daher fragte ich hier nach Tipps.

    Würden wir den Knirps im Haus frei laufen lassen, frisst er alles an und zerstört alles. Und ich meine wirklich alles, auch Möbel. Also hilft nur eine räumliche Begrenzung. Also Auslauf. Wir haben extra das Göstezimmer gewählt, damit er dort besser zur Rube kommt. Wäre er im Wohnzimmer im Auslauf, würde er noch mehr Randale machen.
    ein Welpe sollte 18-20 Stunden am Tag schlafen. Wo er das tut, sollte wohl keine Rolle spielen.