Ich wäre arm geworden, hätte ich den Hund auf den Kopf gestellt. Bin ich ganz ehrlich.
Dass das Hecheln jetzt vorbei ist, ist nur wegen einem Zufallsbefund.
Darf ich fragen, was es dann im Endeffekt war?
Ich wäre arm geworden, hätte ich den Hund auf den Kopf gestellt. Bin ich ganz ehrlich.
Dass das Hecheln jetzt vorbei ist, ist nur wegen einem Zufallsbefund.
Darf ich fragen, was es dann im Endeffekt war?
(Vorab: Nein, wir haben im Moment keine bekannten gesundheitlichen Baustellen oder Symptome.)
Mir geht es darum: wie erkennt man, dass/wenn/ob ein Hund Schmerzen hat (also in den Fällen wo er NICHT jaulend auf dem Boden liegt)? Ich weiß, dass Hunde wie Katzen Meister darin sind, ihre Schmerzen nicht zu zeigen. In der Qualzucht-Doku, die in der ARD lief, wurde ein Zwergspitz gezeigt, der die "Höchstdosis" an Schmerzmedikation bekam, und seitdem frage ich mich: woher weiß man, ob ein Hund Schmerzen hat, und wie stark sie sind?
(Ich schaue sogar manchmal Lunas Kopf an, und denke mir, dass er im Verhältnis zum Körper recht klein ist - würde ich es merken, wenn Luna aufgrund dessen Kopfschmerzen hätte?? Aber das nur nebenbei, eigentlich geht es mir um die allgemeine Frage danach, wie Hundehalter Schmerzen bei ihrem Hund erkennen können.)
Worauf kann/muss/soll man achten - außer offensichtlichem wie Verdauungsbeschwerden, Humpeln, Appetitlosigkeit.
Ruhige Tage sind bei uns nicht vom Wetter abhängig, sondern von anderen Verpflichtungen.
Das ist auch bei uns eher das Problem als das Wetter. Ich habe dann immer ein etwas schlechtes Gewissen, denn Luna ist schon gern "draußen". Aber im Normalfall ist es ja nur ein Tag, und da wir zu zweit sind, können wir auch solche Dinge meistens noch gut abfedern.
Wir hatten heute mal wieder Hundeschule, und ich bin einfach nur so stolz auf meine kleine Musterschülerin. Neeeeiiin, sie ist natürlich nicht DER perfekt erzogene Hund, aber es ging hauptsächlich um Hundebegegnungen bzw. Hunden eben NICHT begegnen, und generell Verhalten in der Öffentlichkeit - die Trainerin hat dafür sogar eine kleine Sitzgruppe wo wir einen Café-Besuch mit Hunden simulierten - und genau in diesen "Fächern" glänzt Luna ja. Natürlich war sie am Anfang sehr aufgeregt und wollte zu gern mit dem nervösen kleinen Terrier toben, aber sie hat sich dann wie immer recht schnell in die Schulstunde hineingefunden und alles bestens gemeistert: Spazieren im Pulk, Vorbeigehen an anderen Hunden, im "Café" sitzen ohne zu den anderen Hunden zu wollen usw. usw.
Auch Leinenführigkeit wurde wie immer geübt, und ich konnte wieder mal feststellen, wie gut Luna an der kurzen Leine läuft. Wir sollten viel häufiger mit der kurzen Leine unterwegs sein, aber sie soll ja auf den Gassirunden ihren Spaß haben.
Die Trainerin hat Luna sehr gelobt. Hundebegegnungen absolviert sie mit großer Selbstverständlichkeit und Selbstvertrauen, und sie war abgesehen von der anfänglichen Aufregung die ganze Stunde hindurch ruhig und konzentriert. Wenn sie "dran" war, hat sie gut mitgemacht, ansonsten hat sie geduldig gewartet und war mit der ruhigste Hund. (Auch wenn wir unterwegs sind und uns mit Leuten unterhalten, bleibt sie einfach ganz ruhig dabei stehen und wartet.) Die meisten anderen Hunde waren viel unruhiger, lauter, nervöser oder ängstlicher. Da merke ich tatsächlich wieder mal, was für ein Glück wir mit Luna haben (Jagdtrieb hin oder her, das nehme ich für ihre absolute "Alltagstauglichkeit" und ihr verträgliches, freundliches Wesen in Kauf).
Dabei kann sie auch richtig "aufdrehen" - die Trainerin nannte sie "kernig". Beim abschließenden Freilauf (immer zwei Hunde miteinander) flitzte Luna einige Runden mit einem anderen Hund, dann stellte sie sich ans Tor und streckte die Nase durchs Gitter, und Trainerin und Halter des anderen Hundes sagten beide fast gleichzeitig: "Und Luna so: der nächste bitte!" ![]()
An / mit Luna konnten tatsächlich ein oder zwei andere Hunde (ein übernervöser, ängstlicher und einer mit Handicap) "Spiel mit anderen Hunden" üben. Die Trainerin meinte, Luna kommuniziere sehr gut. Ich finde, sie geht sehr gut auf andere Hunde ein, vielleicht meinen wir ja dasselbe.
Mit Menschen ist das bei ihr ganz ähnlich.
Wir machen zuhause relativ wenig. Ab und zu verstecke ich ihr Futter in einem Karton oder einer Schüssel, einzeln verpackt in Zeitungspapier oder Toilettenpapier-Rollen. Daran hat sie ihren Spaß. Herrchen spielt ab und an eine Runde mit ihr (Spielzeug werfen und bringen). Ich habe nicht das Gefühl, dass Luna zuhause viel Unterhaltung braucht. Sie schaut gern aus dem Fenster oder spielt auch mal allein mit ihrem Kram. Da wir keinen Garten haben, müssen wir aber sowieso bei jedem Wetter raus.
Ab und zu, wenn wir Langeweile haben, ein bisschen Tricks auffrischen (Sitz, Platz, Männchen, Pfötchen, Socken ausziehen) und Pflege/Wellness: Zähne putzen und Fell bürsten.
Ich hatte mir vorgestellt, dass ich meinen Hund zuhause auch mal "beschäftigen" muss, aber ich habe den Eindruck, dass "die Welt draußen" für Luna so aufregend ist, dass sie zuhause nicht viel zusätzliche Action braucht.
Mit Kuscheln, Schlafen, Fressen, Spielen und besonders "Aufpassen" scheint sie mir sehr gut ausgelastet .
Wenn Luna ein normal langes Hundeleben hat, bin ich bei ihrem Tod ca. Anfang 70. Genau so alt waren meine Eltern als ihr letzter Hund starb, und ich finde es immer noch schade, dass sie sich nicht einen netten Senior ins Haus geholt haben. Mein Vater ist nie aus der Trauer herausgekommen und hat auch körperlich extrem schnell abgebaut.
Lunas "Nachfolger" wird leichter und älter sein, vielleicht sogar ein Hund mit Handicap. Uber Stock und Stein möchte ich dann nicht mehr kraxeln...
Aber ich wollte ja sowieso auch jetzt schon keinen Welpen 😂.
Liebe TE, über Freilauf usw. habt ihr euch doch aber sicher vorher Gedanken gemacht, als ihr beschlossen habt, euch ausgerechnet einen Whippet zu holen?
Ich denke, das hängt von den Menschen, den Umständen und dem Hund ab. Leider kann der Abbau im Alter sehr schnell gehen.
In der Nachbarschaft meiner Tochter gibt es ein älteres Ehepaar mit einem 2- oder 3-jährigen Hund, der nur an kurzer Leine am Rollator um den Block laufen darf. Finde ich persönlich traurig für den Hund.
Krallenpflege mit beruhigendem Gesang für die Hündin. Zu süß.