Ich denke, es geht da um verschiedene „Zielgruppen“. Es gibt unbestreitbar viele Hunde, denen die Verbringung in Familien sehr hilft. Und es gibt Hunde, für die ein vernünftiger Shelter im Heimatland super ware. Und es gibt Hunde, für die ist das Leben auf der Straße gut.
Wir hatten mal einen Transport im TH, gedacht zur Weitervermittlung, da war ein Rüde dabei, der drei Jahre(!) gebraucht hat, bis er sich von seiner täglich anwesenden Bezugsperson stressfrei hat das Geschirr anziehen lassen.
Andere Menschen? Panik. Tierarzt? Nur sediert. Gassi mit Fremdmenschenbegegnung? Zitternde Flucht ins Gebüsch. Ob dem jetzt geholfen war? Ich wage es zu bezweifeln.
Auslandstierschutz ist nicht per se überflüssig oder nutzlos, aber man muss sehr darauf achten, dass man im Sinne des jeweiligen Tiers handelt. Und da ist manchmal „kastrieren, Ohrmarke dran und wieder raus“ besser als das andere.