Beiträge von Nala2007

    Ja trotzdem sind es nie genug und auch Pflegestellen fangen mal klein an.

    Als Hundeanfänger? Ich finde das schwierig, wirklich.

    Luna war der erste Pflegehund ihrer Pflegestelle. Es wurde natürlich darauf geachtet, dass sie einen "einfachen" Hund bekamen - d.h. keinen Hund, der sein bisheriges Leben auf der Straße verbracht hatte, sondern eine ausgesetzte, menschenbezogene, freundliche, niedliche Hündin ohne große Baustellen. Die Ansprechpartnerin von der Orga lebte ein paar Häuser weiter. Es tut mir immer weh, wenn der Auslandstierschutz so niedergemacht wird - im Moment hört man häufig das Argument, die Straßenhunde seien ja so "glücklich". Äh, nein. Manche vielleicht (also bis sie alt und krank werden oder angefahren werden oder oder oder), und sicher sind viele nicht für ein Leben in deutschen Wohnzimmern geeignet (duh...). Aber die Verteufelung des Auslandstierschutzes finde ich nicht gut. Und deutsche Tierschutzvereine nehmen Auslandshunde auf um ÜBERHAUPT Hunde zum Vermitteln zu haben - nein, für uns wäre ein Listenhund/Kampfhund/11jähriger Hund mit zig Krankheiten etc. etc. etc. keine Option gewesen. Hätten wir schlicht nicht leisten können und wäre mit unseren Enkeln nicht in Frage gekommen.

    Die Straßenhunde, die ich in Rumänien kennengelernt habe, waren überwiegend freundlich und menschenbezogen und ganz "heiß" auf menschliche Aufmerksamkeit (Streicheln und Essen). Die total verwilderten "gefährlichen" Hunde waren die Ausnahme (könnte aber an unseren Zielorten liegen, hauptsächlich Städte und ihre Umgebung, eher nicht das "karpatische Nirgendwo"). Es gibt übrigens auch Hunde, die ihren Besitzern wegen unglaublich schrecklicher Haltungsbedingungen abgekauft werden, die ausgesetzt werden, die bei den Orgas vor Ort abgegeben werden und und und. Der klassische "eingefangene Straßenhund" ist nur EIN Hund von vielen.

    Ich habe mittlerweile richtig "Schiss" vor Silvester. Flughafen-Hotel haben wir gebucht, gerade habe ich noch überlegt, ob wir nicht doch woanders hinkönnen (Frankreich? Hochschwarzwald??) - aber ich muss an Silvester morgens arbeiten, und auch am 2.1. schon wieder. Deshalb wäre eine lange Anreise blöd. Und es wird ja überall geböllert, egal wie abgelegen das Kaff ist.

    Also falls irgendjemand noch Last Minute Tipps hat...oder auch schon im Hinblick auf nächstes Jahr... immer her damit.

    Wie ist es denn nun in Frankreich? Ich lese da sehr Widersprüchliches. Ich würde ungern 5 Stunden fahren um dann vor demselben Problem zu stehen wie hier.

    Während es wie du es nennst keinen "Ost-Hund-Gen" gibt, ist es allerdings das Hunde die aus dem Ostblock kommen eher Mixe mit Hüte und HSHs sind während die aus dem Süden mehr Jagdhunde in sich gemixt haben.

    Die statistische Häufung bestimmter Hundetypen in einer Region rechtfertigt keine pauschale Ablehnung aller dortigen Hunde. Das ist eine logische Sackgasse.

    Sicherheit für die Familie entsteht durch die fachliche Bewertung des Individuums, nicht durch das Streichen ganzer Regionen vom Auswahlpool. Eine seriöse Einschätzung setzt am Hund an, nicht an seiner Herkunft

    Als Halterin einer überaus kinderfreundlichen, liebenswürdigen und menschenbezogenen rumänischen Hündin fand ich dieses "Abstempeln" auch etwas traurig.

    Mein Mann war kurz vor 20 Uhr mit Luna kurz draußen. Jetzt wollte ich gegen 22.15 nochmal mit ihr gehen, aber Madame möchte das Bett nicht mehr verlassen... (wir hatten heute morgen einen mittel-langen Spaziergang und heute mittag eine Stunde Hundewiese mit viel Toben).

    Wie lange halten eure Hunde nachts durch? Ich weiß eigentlich sehr zu schätzen, dass Luna keine Frühaufsteherin ist, aber üblicherweise bestehe ich auf das Abendgassi (und sie macht ja auch immer ein kleines Geschäft). Wenn Herrchen morgen früh um 7:30 geht, muss sie 11 1/2 Stunden durchhalten ... Aber vielleicht schließe ich hier von meiner Blase auf die des Hundes... 🫣