Beiträge von yane

    Problem ist, dass Du als Anfänger viel zu schnell Fehler machen kannst. Und die hinterher wieder auszubügeln, das dauert ewig.

    Besser, Du arbeitest noch ein bischen am Grundgehorsam und fängst dann erst mit Agi-Training an.

    Viele Grüße
    Cindy

    hängt von der Rasse ab.
    Es gibt Zuchtverbände, die sagen, dass ein abgebrochener Zahn ggf. ein Hinweis auf "schlechtes Zahnmaterial" sein kann -> der Hund wird dann idR zwar immer noch zuchttauglich geschrieben, aber eben, wenn es verschiedene Körklassen gibt, nicht mehr in die höchste Klasse eingestuft.
    Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, bei einer "Gebrauchshunde"rasse gilt ein abgebrochener Zahn auch als Zuchtausschluss aus eben diesem Grund. Könnte Rottweiler sein. Aber sicher bin ich mir da absolut nicht.

    Wohlgemerkt - ABGEBROCHENE Zähne, also bsp. Canini, deren Spitze abgebrochen ist. Keine ausgeschlagenen Zähne.

    Viele Grüße
    Cindy

    Zitat

    also einen pudel habe ich noch nicht jagen sehen,höchstens katzen

    *gggg*
    Pudel sind als Jagdhunde gezüchtet worden. Und es gibt mehr als genug Pudel, die massiven Jagdtrieb drin haben. Da gerade in den USA und in Canada wieder verstärkt mit Grosspudeln gejagt wird und Hunde aus diesen Linien öfter auch mal in Europa zur Zucht eingesetzt werden ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es auch in D/Europa immer noch Linien mit starkem Jagdtrieb gibt.

    Zum eigentlichen Thema. Einfach so würde ich bei einem 12 Wochen alten Welpen auch keine SL ranmachen. Schon gar nicht, wenn ich mit seinem Verhalten kein Problem habe.

    Viele Grüße
    Cindy

    Zitat

    Ohne Leine gehts momentan nicht, da wir da maximal ein Gerät schaffen. Außerdem kann man die Leine dann wieder abbauen. Oder übt man für die BH auch gleich ohne Leckerlis ?

    Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wie Silvi-p geschrieben hat, Leckerlies sind Bestätigung, kein Ausgleich für fehlenden Gehorsam. Also könnte die Frage maximal lauten "oder übt man für die BH auch gleich ohne Leine". Und zumindest meine Antwort würde da JA lauten. Meine Kleine hat das erste Mal etwa 2 Monate vor der BH eine Leine dran gehabt.

    Zitat

    Und für mich hat in Ferndiagnose allein die Tatsache, daß der Hund mit Leine in ein Verhalten GEZWUNGEN wird, daß ihm Spaß machen sollte, schon einen enormen Stressfaktor.

    Kann ich nur zustimmen.

    Viele Grüße
    Cindy

    Hi,

    eine Leine hat im Agi-Training nichts zu suchen.
    Entweder Du schaffst es, dass dein Hund auf Dich hört, oder du solltest erst mal am Gehorsam deines Hundes arbeiten.

    Wie alt ist dein Hund überhaupt, wenn Du schreibst "Flegelalter"?

    Viele Grüße
    Cindy

    naijra

    aber Erhebungen sind immer genau das - aktueller Stand einer zufällig ausgewählten Gruppe. Die Hunde werden quasi ausgewählt, NACHDEM sie gestorben sind. Das ergibt keinen Sinn.

    Damit kann man keine vernünftigen Studien betreiben. Wenn man ernsthaft eine entsprechende Untersuchung anstreben möchte, müsste man die Hunde als Welpen auswählen, und dann über die Jahre bis hin zum Tod beobachten. Eine feststehende Gruppe, die feststeht, BEVOR der erste Hund überhaupt kastriert wurde oder gestorben ist.
    UND eine gleichartige Kontrollgruppe dazu.

    Alles andere ist Augenwischerei.

    Meine älteste Hündin wird jetzt 11 Jahre. Sie ist intakt. Und lebt immer noch, obwohl sie mit 5 Jahren eine Hirnhautentzündung hatte und die Fach-Tierärzte der Meinung waren, dass sie "dank" dieser Erkrankung eine maximale Lebenserwartung von noch etwa 2 Jahren hätte. Ihre kastrierte Schwester, die zeitlebens gesund war, starb im Alter von 10 Jahren ganz plötzlich. Zack, tot. Und nun?

    BTW: in deinen ach so tollen Erhebungen hätte meine intakte Hündin, wäre sie im Alter von 5 Jahren gestorben (war auch kurz davor), ebenfalls die durchschnittliche Lebenserwartung intakter Hündinnen gedrückt. Obwohl das in dem Fall absolut rein überhaupt NICHTS damit zu tun hatte, ob eine Hündin intakt ist oder nicht.
    Es sei denn, Du kannst mit einer Studie aufwarten, die eindeutig beweisst, dass intakte Hündinnen ein deutlich höheres Risiko haben, an Ehrlichiose zu erkranken als kastrierte Hündinnen.

    Soll heissen, solange in einer entsprechenden Studie nicht auch die Todesursachen berücksichtigt werden, kann man besagte Studie sowieso vergessen.

    Zitat

    Aber sicher kannst du mir eine wirklich repräsentative Statistik zur Lebenserwartung von Hunden zeigen.

    nein, weil es keine wirklich repräsentative Statistik gibt.

    Wenn Du dich mal mit Statistik auseinandergesetzt hättest, wüsstest Du, dass die speziell von Dir immer wieder verlinkte Auflistung nichts mit vernünftigen Studien und Statistiken zu tun hat.

    Wenn man einen auch nur halbwegs ernstzunehmenden Vergleich ziehen wollte, müsste man eine Gruppe von gut 1000 kastrierten Hündinnen, idealerweise alle altersmässig im gleichen Zeitraum kastriert (früh, spät, ....), nehmen. Dabei darauf achten, dass diese Hündinnen sich v.a. hinsichtlich Linien, evt. auch Rassen völlig unterscheiden. Logischerweise auch per Zufallsprinzip. Dagegen eine Kontrollgruppe mit gleicher Anzahl unkastrierter Hündinnen, die sich idealerweise aus den gleichen Linien zusammensetzt wie die Gruppe kastrierter Hündinnen.

    Und NUR innerhalb dieser feststehenden Gruppen wird eine Aufrechnung durchgeführt. Alles andere ist Unsinn.

    melodini

    Zitat

    Hast Du schon mal was von Mandelkrebs gehört?


    :ug:

    tumoröse Entartungen der Tonsillen bzw. des gesamten Waldeyerschen Rachenrings sind durchaus möglich. Und zwar nicht nur sporadische Einzelfälle. Der weitaus grösste Teil der Entartungen sind maligne, genauer Plattenepithelkarzinome.

    Ich selbst habe im Alter von 4-5 Jahren die Tonsillae pharyngeae entfernt bekommen weil sie entartet waren - Hyperplasie, also prinzipiell auch schon ein Tumor. In dem Fall aber gutartig, die Hyperplasie wurde hervorgerufen durch rezidivierende Tonsillitis. Trotzdem käme ich nie auf die Idee, meinen Kindern einfach mal so die Tonsillen entfernen zu lassen. Schätze mal, wenn ich mit so einem Ansinnen bei einem Arzt auftauchen würde, hätte ich ganz schnell das Jugendamt am Hals.

    Viele Grüße
    Cindy

    Zitat

    Die meisten bemerkten keinen Unterschied im Verhalten bei ihrem Kastraten und den anderen ("intakten") Rüden.

    die meisten Hundehalter sind nicht mal in der Lage situationsabhängige Unterschiede im Verhalten ihrer eigenen Hunde zu bemerken. Wie sollen die dann qualifiziert sein, Unterschiede im Verhalten ihrer Hunde zu anderen Hunden festzustellen?

    Wenn jemand nicht mal in der Lage ist, festzustellen, dass sein eigener Hund nicht sauber läuft, Schmerzanzeichen beim Berühren bestimmter Körperstellen (v.a. Rückenbereich) zeigt, sich beim "liebevollen Tätscheln" am liebsten verziehen würde, beim "lobenden Streicheln" Blick abwendet und extrem beschwichtigt .......

    so jemand soll tatsächlich in der Lage sein, realistisch festzustellen, ob es Unterschiede im Verhalten eines Kastraten zu einem intakten Rüden gibt
    :???:


    naijra
    wir hatten es schon mal davon, dass diese Statistik, die Du so gern heranziehst, nun wirklich alles andere als repräsentativ ist.

    Um eine wirklich repräsentative Studie zu erstellen, kann man nicht einfach hergehen und sagen "wir nehmen einfach alle Daten, die wir so im Laufe der Jahre erhalten haben und würfeln sie mal irgendwie zusammen".

    Gaby
    was Du deinem Hund hättest entfernen lassen sollen? Ist doch klar, die Knochen - meine Güte, wenn die entarten können, wozu braucht Hund dann Knochen, raus mit denen und gut ist. Wo nichts ist, kann auch nichts mehr entarten.

    Im übrigen hast Du recht. Das ist Heuchelei.
    Ganz besonders, wenn man angeblich sich monatelang darüber Gedanken gemacht hat. Anscheinend aber nicht genug, sonst wäre man mal auf diverse andere Statistiken gestossen, die da sagen, dass kastrierte Hunde eher zu diversen anderen Tumoren/Krebsarten neigen als unkastrierte.

    Das hätte vielleicht mal zum Nachdenken angeregt. Aber wohl eher doch nicht.

    Zitat

    genau das ist der Knackpunkt. Er hat es selber geregelt. Zwar ganz anständig wie ich finde, aber eben selber.

    ja und?

    Du hast ein Lebewesen mit eigenständigen Gefühlen an der Leine. Warum sollte dieses Lebewesen nicht in der Lage sein, sich aus derart normalen Alltagssituationen heraus selbst zu helfen. Solange es in diesem Rahmen abläuft?