Beiträge von yane

    Problem ist, dass die meisten Seminare mindestens A0 Niveau verlangen. Eher noch A1 Niveau. Also Seminare, bei denen das Mensch-Hund-Team bereits in der Lage sein sollte, einen Parcours zu laufen. Und v.a. alle Hindernisse kennen sollte.

    Seminare für absolut blutige Anfänger gibt es sehr selten. Wenn dann sind das eher so 6-7 Tage Seminare bsp. im Hotel Wolf.

    Und UO, das kommt drauf an, wie ihr trainiert. Nie nach Schema F und mit viel Bestätigung bzw. gezieltem Abbau der Bestätigung.

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    Der Pudel läuft toll ,aber du machst Deine Kehrwendungen verkehrt herum...oder? *grübel*Wir bekommen immer "Ärger" wenn wir es so herum machen

    Shiera

    nicht dass ich wüsste .... Linkskehrtwendungen, ganz normal. Eine Rechtskehrtwendung ist mW dabei, aber die sind im Obi ja auch drin.

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    Es könnte ja sein, dass der Titer heute höher wäre, wenn es ganz frisch ist, oder?

    könnte sein. Muss aber nicht zwangsläufig. Kann auch gleich bleiben.


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    Was verstehst du unter ataktischer Gang? Meine Hundedame läuft sehr schnell und hektisch, eher ganz komisch, eilig, trippelig, aufgeregt, schnell, schnell und trotzdem steif.

    in der akuten Phase, also bei Ausbruch der Symptome, war das Bewegungsbild ein sehr hektischer, trippelnder Gang, je stärker die ZNS-Störungen wurden, desto schneller wurden ihre Bewegungen, weil sie bei langsamen Bewegungen nicht mehr in der Lage war, das Gleichgewicht zu halten. Die Bewegungen von Vorder- und Hinterhand passten nicht mehr zusammen. Wenn Du mal einen gesunden Hund genau beobachtest, dann merkst Du, dass Vorder- und Hinterhand sich immer gleichförmig bewegen. Egal in welcher Gangart - die jeweilige Gangart hat immer einen gleichförmigen Takt, bei dem Vorder- und Hinterbeine einem "festen" Bewegungsschema folgen.
    Bei einem Hund, der ataktisch geht, ist dieses Bewegungsschema nicht mehr korrekt gegeben.
    Das sieht bsp. bei Yanta inzwischen so aus, dass sie im Schritt vorne "normal" gleichmässig geht, hinten dagegen ataktisch trippelt wie eine ratternde Nähmaschine. Fällt nicht sofort, und richtig gut sieht man es nur, wenn sie gezwungen wird, sich einer gleichförmigen Bewegung anzupassen - bsp. beim Unterwasserlaufband in der Physio.
    Während und in den ersten Wochen nach der akuten Erkrankungsphase war dieses ataktische Gehen auch so deutlich sichtbar.

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    Das Antibiotikum soll die Hölle sein, viel erbrechen. Stimmt das?

    Kann ich bei Yanta so nicht bestätigen. Allerdings hat sie zu dem Zeitpunkt sowieso nicht so viel gefressen. Und sie hat über den Tag verteilt mehrere ganz kleine Portionen Futter bekommen. Quasi alle 2 Stunden ein paar Bröckchen, eben weil sie nicht so wirklich viel auf einmal gefressen hat. Kann natürlich sein, dass es ihr evtl. sogar vom Doxy einfach übel war. Wir gingen davon aus, dass es ihr einfach generell nicht gut ging und deshalb so wenig auf einmal frass.

    @Schopenhauer

    wie Du an little Yanta's Beispiel siehst, können die ZNS-Störungen, die deine Hündin aufweist, durchaus im Zusammenhang mit der Anaplasmose stehen.

    War übrigens dann tatsächlich Anaplasmose. Unserer TÄ ist eingefallen, dass sie einen Artikel in einer Fachzeitschrift gelesen hat, in dem es darum ging, dass beim Hund vereinzelt Fälle von Ehrlichia phagocytophila nachgewiesen worden waren. Wir hatten dann nochmal im Labor angefragt und die hatten einen weiteren Test auf E. phagocytophila gemacht. Eindeutig positiv - deswegen auch die grenzwertigen E. canis. Anscheinend eine Kreuzreaktion.

    E. phagocytophila wurde inzwischen den Anaplasmen zugeordnet und in Anaplasma phagocytophilum umbenannt.

    Noch was, Kopf- und Gliederschmerzen, allgemein Schmerzanfälle, sind auch typisch für Anaplasmose.

    Hi,

    meine derzeit älteste Hündin hatte Anaplasmose. Und das zu einem Zeitpunkt als diese "Teilchen" noch den Ehrlichien zugezählt wurden, genauer vor 5,5 Jahren, als man dazu noch so gut wie gar nichts wusste.

    Mittwoch abends waren wir noch beim Agi-Training und ich hatte mich darüber gefreut, wie toll sie inzwischen läuft, schnell sicher einfach toll. Donnerstag abends hatte sie Fieber. Freitag mittags begannen die ZNS-Störungen - schwankender Gang, Manegebewegungen, dann ataktischer Gang, Schwanken und Zittern im Stand. Unsere TÄ tippte auf Hirnhautentzündung (zum Glück, war es auch, ausgelöst durch die Anaplasmen) und behandelte dementsprechend. Allerdings verschlechterte sich ihr Zustand über's Wochenende weiter. Samstags konnte sie nur noch mit Hilfe stehen. Im Sitzen schwankte sie auch. Gehen war zwar noch möglich, aber nur mit einem extrem hektischen, trippelnden völlig ataktischen Gang. Sonntags kippte sie bereits im Sitzen um. Gehen war nur noch mit Stützen möglich und auch das nur ..... na ja, nicht wirklich. Und Montag morgen ging gar nichts mehr. Völlige Lähmung der Gliedmassen.

    Unsere TÄ schickte uns damals nach Bern in die Neurologie. Die Werte vom Labor waren noch unterwegs. Bis wir in Bern ankamen, waren die Werte schon durchgefaxt (über 350 km Fahrt bei Schneesturm). Die Berner waren der Meinung, das sei ggf. ein Tumor, aber ganz sicher keine Ehrlichiose (stand zur Debatte, da E. canis grenzwertig war). Nun ja, tumoröse Entartung konnte nicht nachgewiesen werden. Sie bekam dann über 3 Wochen hochdosiert ein Antibiotikum und mehrere Monate Cortison um die Auswirkungen der Hirnhautentzündung einzudämmen. Nach Beginn der Cortison-Medikation gingen die Lähmungen innerhalb von 1-2 Tagen soweit zurück, dass sie wieder gehen konnte. Zwar nur mit Unterstützung - Gang entsprach einem Menschen bei Windstärke 12 oder 2 Promille oder so. Bis sie wieder "richtig" gehen konnte dauerte es mehrere Wochen. Wobei Folgeschäden zurückgeblieben sind - ihr Gang ist ataktisch geblieben, sie hat Koordinationsprobleme in der Hinterhand, stolpert leicht, schiebt im Stand die Hinterhand unter den Körper um das Gleichgewicht besser halten zu können, nimmt man bsp. ein Hinterbein hoch, so dass sie nur auf dem zweiten Hinterbein steht (vorne logischerweise auch) fängt sie an zu schwanken. Sie hat lange Zeit Probleme mit Kopfschmerzen gehabt - so etwa 1x die Woche zeigte sie ein Verhalten wie ein Mensch, der Migräne hat - suchte abgedunkelte, ruhige Räume auf und war selbst mit Leckerlie und weiss der Geier was sonst tollem nicht zu bewegen, auf Spaziergänge etc. mitzugehen.

    Mit zunehmendem Abstand zur akuten Erkrankung ging es ihr dann immer besser. Sie konnte auch die neurologischen und motorischen Ausfälle im Bewegungsapparat sehr gut kompensieren. Wer nicht wusste, was ihr alles "fehlt", hätte sich schon sehr gut auskennen müssen, um zu sehen, dass mit ihrem Gang was nicht wirklich in Ordnung ist. Inzwischen ist sie 11 Jahre alt und jetzt kommen halt die ganzen Alterswehwehchen, die durch ihr Handicap noch verstärkt werden.

    Viele Grüße
    Cindy

    ähm, ich glaube, da hast Du was falsch verstanden *gggg*. Mit nem schnellen Kleinpudel solltest Du auch dann noch gute Chancen haben, wenn Hundi schon 5-6 Jahre alt ist bei eurem ersten Start. Zumindest auf "normalen" Turnieren bis einschliesslich A3.

    Das Hauptproblem ist weniger das Alter deines Hundes, sondern Du *ggg*. Ist beim Agi nun mal so. Der Hund lernt seinen Part, die Geräte und das "sich führen lassen" relativ schnell - idR dauert das nicht länger als 1 Jahr. Woran es hapert ist der zweibeinige Teampartner. Bis der mal gelernt hat, seinen Hund zu führen :roll: :D :roll:

    christiane,

    wenn Du die Christiane bist, von der ich gerade annehme, dass Du sie bist, dann müssen wir uns das noch überlegen - grosse schwarzhaarige kurzhaarige Rennsemmeln, die noch dazu springen können, das ist zu grosse Konkurrenz *gggg*
    Andererseits - Fremdrassen stören weisse Hüpfdohlen ja nicht :lachtot:

    @Qund Hintus
    na ja, mit 4 Jahren anfangen, da kannst Du nicht mehr erwarten, Weltmeister zu werden :p , aber sonst .... sollte eigentlich noch alles möglich sein :D

    wenn Du meinst ...... musst Du wissen.
    nachdem ich selbst meine 3 eigenen Pudels und dazu einige Hunde als Trainer über Gasse mit aufgebaut habe, hätte ich Dir ja vielleicht einige Tipps zur Fehlervermeidung geben können. Ist in Natura immer besser als über's Netz. Aber das ist deine Sache.

    Angebot steht, Du weisst, wo Du mich am 10.08. finden kannst.

    Normalerweise wären wir dieses Jahr auch wieder zu eurem Rennen gekommen. Aber das fiel mit einem Agi-Turnier zusammen des Vereins zusammen, in dem die Besitzerin von Klein Wusch's Schwester Mitglied ist. Und wir wollten uns mal wieder treffen.

    Ansonsten, fragt doch wegen Agi-Training mal in KA nach. Die machen schon länger Agi. Vielleicht können die euch für den Anfang helfen. Oder wollt ihr in eurer Gruppe nicht anfangen, sondern nur Du just for fun etwas rumprobieren?

    Hi,

    das ist KEINE Hundeschule. Sondern ein HundeSPORTverein.

    Auch die Wachhundeausbildung nach AZG-Prüfungsordnungen ist in erster Linie Sport.

    Ob ein so ausgebildeter Hund dann auch tatsächlich im Ernstfall wachen würde oder nicht, sei dahingestellt.

    Viele Grüße
    Cindy

    @Moderatoren
    -> habe gerade gesehen, dass sich bei den Links ein Fehler eingeschlichen hat und kann es nicht mehr ändern, da bereits eine Antwort erfolgt ist -> könnt ihr da noch was tun?

    @Qund Hintus
    na ja, im Prinzip reicht ein Metermass völlig aus. Ggf. noch ne Schnur, damit die Stangen auch wirklich in einer Reihe stehen.

    Ansonsten, wenn Du Lust und Laune hast, komm am 10. August auf das Pudelrennen zur VDP-Gruppe Ladenburg. Dann kann ich Dir in Natura zeigen, wie man den Slalom aufbauen kann.

    BTW - wenn dein Hund keine Lust auf UO mehr rsp. das Ganze langweilig findet, solltest Du mal dein Trainin überdenken. Meine Gartenzwergin wird im September 4 und ihr ist es egal, ob Obedience oder Agility - Hauptsache arbeiten und Action.

    Viele Grüße
    Cindy