Beiträge von yane

    Hi,

    bei uns gibt es leider keine Steuerermässigung.

    Deshalb ist der einzige Grund, warum ich mir diesen Stumpfsinn namens BH-Prüfung mit meinen Hunden antue, weil ich sie gezwungenermassen ablegen muss, um auf Agi- oder Obedience-Prüfungen gehen zu können :kopfwand: .

    Ansonsten würde mich kein Mensch freiwillig bei dieser :irre: :motz: Prüfung sehen.


    BTW, ist interessant, dass Deutschland das einzige Land ist, bei dem eine BH-Prüfung als Eingangsprüfung für andere Prüfungen vorgeschrieben ist. Und die anderen Länder haben offensichtlich auch nicht mehr Probleme mit "ungehorsamen" Hunden bei Prüfungen. Das lässt zwei Schlüsse zu:

    a) die BH-PRüfung als "Gehorsamsprüfung" und "Vorprüfung" für Wettkämpfe ist gänzlich unnötig

    b) deutsche Hundeführer sind besonders dämlich und unfähig hinsichtlich Hundeausbildung und müssen deshalb eine solche "Gehorsamsprüfung" mit ihren Hunden ablegen

    Man kann sich aussuchen, welcher Schluss einem lieber ist.

    Viele Grüße
    Cindy

    Zitat

    Möchte man aber Beispielsweise THS oder Obedience betreiben, wo es wirklich um solche halben und ganzen Punkte geht, wäre mir das unnötige verlassen einer GS viel zu unzweckmäßig, wenn es sich umgehen läßt.

    im Obedience verlässt der Hund idR nach jeder Abschluss-GS die GS und fängt dann wieder neu an. Denn die Übungen gehen idR nicht direkt ineinander über. Insofern ist es völlig egal, ob Hund beim Loben die GS verlässt oder nicht. Er muss sowieso gelernt haben, in eine korrekte GS zu kommen.

    Zitat

    habe heute mit jemanden diskutiert und der mann meinte das fanta (6 1/2 monate; rotti-malimix) bereits ausgewachsen ist!
    hat er recht :???:

    ganz sicher nicht. Es gibt immer mal wieder im Wachstum Phasen, da bleiben die Hunde 1-2 Wochen "stehen". Aber mit 6,5 Monaten kommt da durchaus noch einiges. V.a. selbst wenn das Höhenwachstum mit 12-18 Monaten abgeschlossen ist, kann Hund bis zu 3 Jahren noch an "Breite" (nicht zu verwechseln mit dick werden) zulegen.

    Mein "Riesenviech" war mit 12 Monaten gemessen eindeutig 61 cm. Selbst mit 13-15 Monaten war sie nicht grösser als 62 cm. Mit 16-18 Monaten hat sie nochmal nen Schuß nach oben gemacht und ist heute 66 cm gross.

    schreibt der Artikel auch, dass Mammatumore bei kastrierten Hündinnen (je nach Statistik durchaus höherer Risikofaktor als 0,5% - was wiederum dem Sprichwort "Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast" recht gibt) idR bösartig sind. Umgekehrt gibt es Statistiken, die besagen, dass Mammatumore bei unkastrierten Hündinnen zu 90% hormonell induziert sind. Wobei hormonell induzierte Tumore gemäss dieser Statistiken nur in Ausnahmefällen bösartig sind.

    Und schreibt dieser Artikel auch was davon, dass es Statistiken gibt, die darstellen, dass kastrierte Hündinnen bei anderen Tumorarten ein ungleich höheres Risiko haben zu erkranken wie unkastrierte Hündinnen?

    Was immer wieder gern übersehen wird - der Hormon- und Stoffwechselhaushalt eines Tieres (inkl. Mensch) ist ein Feedback-System bei dem die einzelnen Komponenten ineinander übergreifen und einander bedingen. Und wie das in einem Feedback-System nun mal der Fall ist - entnimmt man eine Komponente, dann muss der Rest des Systems diesen Ausfall kompensieren. Das kann gutgehen ..... wenn der Rest des Systems 100%ig gesund ist und keine Schwachstelle aufweist. Nur weiss man das idR bei einem 1-2jährigen Hund nicht.

    Zitat

    Das verstehe ich nun gar nicht. Du meinst, dass man mit homöopathischen Mitteln die Läufigkeit unterdrücken kann? Denn darum geht es doch hier, und sowas habe ich noch nicht mal bei begeisterten Homöopathieverfechtern gelesen..... :???:

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil .....

    habe ich irgendwo was von Läufigkeitsunterdrückung geschrieben???????

    Meines Wissens nicht.

    Operative Eingriffe zur Unfruchtbarmachung sind laut Tierschutzgesetz auch ohne medizinische Indikation erlaubt. Darunter zählt auch Kastration. Also ist Kastration gemäss deutschem Tierschutzgesetz erlaubt.

    Ansonsten, siehe HaMsTa -> bitte nicht schon wieder eine Grundsatzdiskussion.

    @susihst

    ich würde zumindest noch die nächste Läufigkeit abwarten. Und wenn, dann kastrieren. Spritzen auf Dauer erhöht das Risiko für Gebärmuttererkrankungen usw. enorm.

    Aber Du kannst auch mal bei einem Tierarzt nachfragen, der sich mit Homöopathie auskennt. Da gibt es auch einiges, was man ggf. machen kann. Nur sollte das dann speziell auf deine Hündin zugeschnitten sein.

    Viele Grüße
    Cindy

    wildsurf

    nein, der Hund sollte gleich bei den ersten Übungen möglichst lernen, schnell und zügig die Bewegung auszuführen. Ok, die ersten Male wird er eher langsam sein, da er ja noch überhaupt keine Vorstellung davon hat, was er tun soll. Aber dann versuche ich schon, die optimale Bewegungsgeschwindigkeit "herauszukitzeln". Wie, das kommt auf den jeweiligen Hund an. Und ich gehe auch immer erst zum nächsten Schritt weiter, wenn mir die Ausführung des aktuellen Schritts gefällt.

    Was nützt mir, wenn Hund 8-12 Wochen lernt, langsam ins Platz zu kommen - dann ist der BEwegungsablauf schon drin. Hund soll gleich von Anfang an den gewünschten Bewegungsablauf lernen. Hinterher ist das für den Hund eine komplett andere Übung, und ich mach die ganze Arbeit nochmal.

    Hi Yvonne,

    ich gehe mal davon aus, dass Du Steh/Sitz/Platz aus der Bewegung meinst.

    Das Problem ist, dass viel zu häufig hergegangen wird und und diese Übungen nach Schema F, also Prüfungsordnung, trainiert werden.

    Ich gehe bei meinen Hunden her und trainiere diese Übungen so, dass Hund von Anfang an lernt, Sitz/Steh/Platz zu machen, egal wie ich im Raum zum Hund stehe und was ich dabei mache.
    Der erste Schritt ist, dass Hund lernt, zu verstehen, was mit Sitz/Platz/Steh jeweils gemeint ist. Im zweiten Schritt versuche ich, dem Hund diese 3 Übungen so beizubringen, dass er sie vor mir, schräg zu mir, rechts, links, hinter mir ausführen kann. Der dritte Schritt beinhaltet, dass ich dabei sitzen, liegen, auf einem Bein stehen, auf nem Stuhl stehen, ...... kann. Beim 4. Schritt versuche ich, den Hund in entsprechende zunächst sehr langsame Bewegung zu bekommen und dann soll Hund das entsprechende Signal ausführen. Dabei ist immer noch völlig egal, wie der Hund im Raum zu mir steht (also nicht nur explizit an meiner linken Seite in Fußposition). Im 5. Schritt bewege ich mich auch, aber nicht gleichförmit mit dem Hund, sondern irgendwie.

    Und wenn Hund alle 3 Positionen problemlos schnell und sicher einnehmen kann, dann ist Sitz/Platz/Steh aus der Bewegung oder auch Steh und Platz beim Abrufen nur noch ein minimaler Schritt.

    Der Vorteil ist, dass dieser Aufbau zwar vordergründig länger zu dauern scheint, aber man schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe, da hier Grundlagen aufgebaut werden, die man dann einfach je nach Bedarf zusammensetzen kann.

    Und ein weiterer Vorteil ist, dadurch, dass sowohl Hund als auch Mensch sich zwar bewegen, aber nicht parallel im korrekten Fuß und mit etwas Abstand zueinander, hat man als Mensch es einfacher, zu sehen, was genau der Hund macht, und kann besser bestätigen.

    Viele Grüße
    Cindy