Momo und Lotte
[quote="Momo und Lotte"] arthrose (oder war's arthritis? ist zu lange her.. und im moment weiß ich nichtmal mehr den unterschied...bei näherer überlegung war es wohl doch arthritis...*grübel) /quote]
oT Anfang
die Unterscheidung ist einfach ...
die Endung -itis weisst auf eine Entzündung, also ein akutes Geschehen ist.
Arthritis ist eine Gelenksentzündung, wobei die Entzündung primären Status hat. Arthrose dagegen ist ein Langzeitgeschehen, sprich Gelenksveränderungen durch allgemeine Deformation, Überlastung, Abnutzung, bei dem es sekundär zu Entzündlichen Prozessen kommen kann.
oT Ende
@all
wie schon weiter vorne geschrieben. Der Mensch ist ein Omnivore, ein Allesfresser. Das zeigt schon sein Magen-Darm-Trakt.
Ganz klar, kann sich ein Mensch als Omnivore über Jahre/Jahrzehnte vegetarisch ernähren, wenn er darauf achtet, über Milchprodukte, Eier usw. genügend tierisches Eiweiss zu sich zu nehmen.
In früheren Jahrhunderten ernährten sich die Menschen auch nicht permanent von Fleisch. Im Gegenteil, so wie ich das mitbekommen habe, war der reine Fleisch- und Wurstkonsum früher deutlich geringer. Fleisch war etwas, das teuer war, das gab es vielleicht 1-2x die Woche und das war's dann aber auch. Ansonsten waren pflanzliche Produkte angesagt. Oder eben das, was man aus Milchprodukten, Eiern etc. so machte.
Das was wir heute machen, also fast täglich Fleisch und Wurst, das ist auf Dauer nicht wirklich gesund. Allerdings, das andere Extrem, nämlich vegan, ist auch nicht gesund.
Ideal wäre, den Anteil an Fleisch und Wurst zurückzuschrauben auf ein "vernünftiges" Maß. Damit würde auch weniger Fleisch gebraucht werden. Weniger Schlachtvieh - die Haltungsbedingungen könnten sich ändern, ..... .
Allerdings würde das auch bedeuten, dass Fleisch (und auch Wurst) teurer werden würden.
Na ja, und Hund rein vegetarisch ernähren mag im Einzelfall ok sein. Es gibt Hunde, die reagieren auf tierisches Fremdeiweiss mit Unverträglichkeit.
Aber generell ist der MDT eines Hundes nicht auf rein vegetarische Ernährung ausgelegt.
Den ersten "Beweis" dafür könnt ihr sogar sehen
. Stellt euch mal vor den Spiegel und seht euch eure Zähne genau an (Plomben und ähnliches jetzt mal nicht weiter beachten) -> was fällt euch auf, wenn ihr eure Zähne mit denen eurer Hunde vergleicht.
V.a. die Backenzähne. Wie unterscheiden sich menschliche Backenzähne von hündischen Backenzähnen? Und wer von euch Pferde, Kühe, Schafe oder Ziegen daheim hat, schaut euch mal deren Gebiss an.
Wenn es euch weiter interessiert, sucht euch mal Infos über den Aufbau des Magens eines Pflanzenfressers, Allesfressers oder Fleischfressers ..... da gibt es eklatante Unterschiede. Genauso im Darm, v.a. Darmlänge, Darmvolumen und "Oberfläche" der Darminnenseiten.
Danach kann man sich dann überlegen, was nun artgerecht ist oder nicht. Betonung auf artgerecht. Möglich ist vieles. Aber nur weil etwas möglich ist, heisst das nicht, dass es auch sinnvoll ist.