Beiträge von yane

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    Das Einzige, was mich stört, ist, dass es beim SV ist.

    warum gehst Du dann dort hin?


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    Und gegen jede Prognose ("das mit den Zonen dauert ein paar Wochen, bis die das begriffen haben") wusste Finn nach dem 4. Mal, dass die Zone der Ort höchster Glückseeligkeit ist und ging selber drauf und wartete, bis er gerufen wurde.


    Abwarten ob der Kleine das nächstes Mal auch noch weiss, und v.a. ob er das auch noch weiss, wenn er so richtig im Trieb läuft. DANN weisst Du, ob er es wirklich kapiert hat.

    Mein Gartenzwerg hat innerhalb eines Trainings nach 3-4 Wiederholungen auch genau gewusst, wie man zu den tollen Leckerchen kommt.
    Das heisst aber nicht, dass wir das beim nächsten Training nicht nochmal wiederholen durften.


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    Eine Frage hab ich noch: der Trainer hat gemeint, wir können schon an den Hürden hüben, allerdings auf niedrigster Einstellung und nur eine Seite eingehängt, die andere auf dem Boden, damit Finn sich aussuchen kann, ob er nur drüberläuft oder springt. Macht das wirklich Sinn?

    Nun ja, das war mal ne Zeitlang Standard, um mit jungen Hunden anfangen zu können.

    Inzwischen haben eine ganze Reihe von Agi-Leuten, darunter auch meine Wenigkeit, feststellen dürfen (oder wohl eher müssen :/ ) dass man sich damit ganz gewaltige Probleme einhandeln kann. Gerade bei den Hunden, die das "Springen" mit sehr niedrigen Hürden gelernt haben, sind verhältnismässig viele Hunde dabei, die alles andere als gut springen. Häufig zu flach, so dass die Stangen fliegen, teilweise auch Probleme mit dem sauberen Taxieren, weil sie in der Aufbauzeit nicht wirklich auf die Sprünge achten mussten.

    Ich persönlich würde nie mehr mit so niedrigen Stangen anfangen. Und wenn Hund erst mit 14-15 Monaten anfängt zu springen. Das wäre mir dann auch egal. Man gewinnt nichts dadurch, dass man zu früh anfängt und dann hinterher Monate oder JAhre damit zubringt, die Fehler vom Anfang wieder auszubügeln.

    OK, ich bin auch ein Fan von "früh übt sich". Aber das betrifft v.a. Kontaktzonen, Gassenslalom, Motivationsarbeit und in beschränktem Maß Führtraining (dafür braucht man keine Sprünge).

    JimJonson

    der ideale Kastrationszeitpunkt liegt etwa in der Mitte zwischen zwei Läufigkeiten, da zu dem Zeitpunkt die Durchblutung im Bereich Eierstöcke, Gebärmutter am geringsten ist.

    @FräuleinWolle
    wer schreibt was von "jahrelangem Leid"?
    Bei meiner Hündin bsp. verliefen die Gebärmutterentzündungen grösstenteils subklinisch. Einzige äussere Anzeichen waren, dass sie nicht mehr ganz so extrem aufgedreht war wie früher. Wobei das Aussenstehenden überhaupt nicht aufgefallen ist und ich selbst das Ganze damit begründet hatte, dass sie ja etwas älter und damit auch etwas ruhiger geworden ist.
    Sie hatte bei ihrer 2. Läufigkeit leicht eitrigen Ausfluss, der behandelt worden ist. Zu dem Zeitpunkt war sie auch ziemlich heftig und plötzlich "down" gewesen. Sie bekam Antibiotika und danach war sie wieder richtig fit und aufgedreht. Im Laufe der nächsten 2 JAhre wurde sie dann LANGSAM ruhiger - wir schoben das zunächst darauf, dass sie jetzt im Kopf langsam erwachsen wurde und nicht mehr so ne extrem wilde Hummel war.
    Und nicht nur wir. Ich wage mal zu bezweifeln, dass Du ihr Verhalten anders interpretiert hättest. Aber hinterher rummosern, das kann jeder.

    Dass ihre Ruhe weniger eine Sache des Erwachsenwerdens, als vielmehr ein gesundheitliches Problem sein könnte, darauf kamen wir erst, als sie anfing, im Agi die Sprünge zu verweigern. Das war eindeutig nicht mehr normal. Aber das war auch das einzig Auffällige an ihrem Verhalten.

    Ich habe sie untersuchen lassen und unser TA meinte, dass wohl ne leichte Entzündung vorliegen würde, Betonung auf leicht. Sie hat dann nochmal Antibiotika bekommen und die Verhaltensänderung innerhalb eines Tages war dermassen drastisch, dass sofort klar war, dass auch das langsam ruhiger werden der letzten 2 Jahre da mit reinspielte. 4 Wochen später, nach Abklingen der akuten Entzündungen, wurde sie kastriert. Und ist bis heute, mit 7,5 Jahren, eine wilde Hummel geblieben.

    Hi JimJonson,

    eine meiner Hündinnen hatte nach jeder Läufigkeit Gebärmutterentzündungen und war monatelang regelrecht platt. Es sei denn, sie bekam Antibiotika. Den Unterschied konnte man dann innerhalb von 1-2 Tagen sehen.

    Mit 3,5 Jahren habe ich mich entschlossen, sie kastrieren zu lassen.

    Was die Gewichtszunahme anbelangt ist sie heute noch fast genauso dünn wie früher. Na ja, früher war sie ein mit Haut überzogenes Skelett, jetzt ist sie nur noch schlank :D . ALLERDINGS bekommt sie jetzt auch gut 1/3 weniger als früher. Früher bekam sie die 1,5fache Menge dessen, was meine andere Hündin bekommt und war trotzdem eher ein Klappergestell. Allerdings nahm sie auch bei noch grösserer Menge nicht zu.
    Heute bekommt sie die gleiche Menge wie meine andere, unkastrierte Hündin und ist damit immer noch sehr schlank - Rippen seitlich problemlos fühlbar. Das heisst dann halt wirklich ganz strikt Futterreduzierung und idealerweise sehr viel Bewegung.

    So wie sich das bei deiner Hündin anhört, mit wiederkehrender Milchproduktion und schon Verdickung einzelner Zitzenbereiche würde ich mir eine Kastration auch überlegen.

    tess

    kein Keep-Going-Signal, sondern ein NRM mit Abbruch der Übung und neu anfangen.

    Wenn Du befürchtest, dass dein Hund bei längerem Ausbleiben des Clickers nicht mehr korrekt geht, wird das ja wohl bei einem KGS genau gleich sein. Und mir persönlich wäre es zu blöd, da ständig ein KGS zu geben. Zumal ich die Fussarbeit hauptsächlich für's Obi brauche und da kann ich bei längeren Fuß-Abschnitten auch kein KGS geben.

    Viele Grüße
    Cindy

    Mickey

    generell kann man sagen - JA, Schutzdienst KANN einen etwas unsicheren Hund selbstbewusster machen.

    ABER!!!!!!!
    dazu braucht es einen erfahrenen Helfer und einen erfahrenen Trainer, die beide wissen, wie man mit solchen Hunden umgeht, damit das Ganze NICHT nach hinten losgeht und man plötzlich einen Hund hat, der gelernt hat in seiner Angst nach vorne zu gehen.

    Längst nicht jeder Trainer und Helfer ist dafür geeignet. Auch wenn sie vielleicht der Meinung sind, sie wären es.

    Deshalb würde ich persönlich die Finger von derartigen Versuchen lassen, wenn ich
    a) mich mit SD nicht schon selbst sehr gut auskenne
    b) nicht schon von vornherein Trainingskollegen (Trainer, Helfer) hätte, deren Kompetenz ich absolut nicht anzweifeln würde.

    Ich habe selbst eine sehr ängstliche, unsichere Hündin.
    Was bei ihr sehr geholfen hat, war richtiges Clickertraining über freies Formen.

    Allein schon die Tatsache, dass sie durch das freie Formen gelernt hat, selbständig Lösungen zu erarbeiten, hat ihr bereits vom Selbstbewusstsein her einen deutlichen Auftrieb gegeben.

    Und zusätzlich habe ich nach einiger Zeit angefangen, auch in angstauslösenden Situationen, zu bestätigen, wenn sie sich neutraler als üblich verhält.

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    Bei mir kommt nach meinen beiden einfach kein Fleischfresser mehr ins Haus, weil ich persönlich nicht wirklich damit leben kann, dass das Leben meiner Hunde über das von Hühnern, Puten, Rindern, etc. gestellt wird. Meiner Meinung nach hat jedes Tier ein Recht auf Leben - mein Hund nicht mehr als die Kuh.

    sag das mal dem Löwen, der gerade genüßlich eine Gazelle verspeisst.

    Unsere ethischen, moralischen und sonstigen Vorstellungen in Ehren .....

    die NATUR als eigentlich allein seelig machende Wahrheit *ggg* kennt derartige Skrupel nicht. Da nennt sich das schlicht und ergreifend NAHRUNGSKETTE.

    Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann sind Pflanzen auch LEBEWESEN. Und damit haben sie auch ein Recht auf Leben.

    Wer gibt Dir dann das Recht, dein Leben über das Leben des Salatkopfes zu stellen, den Du als Nahrung zu Dir nimmst?

    So einfach ist das nicht. Denk mal drüber nach.

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    ASCA-Papiere werden hier meist problemlos auch vom VDH anerkannt, aber der AKC, CKC ec(amerikanischer und kanadischer Dachverband, ähnl dem FCI hier), erkennen oft die VDH-Papiere nicht an.

    IRRTUM!
    AKC und CKC haben mit der FCI ein Abkommen zur uneingeschränkten gegenseitigen Anerkennung der Ahnentafeln. Und das gilt für ALLE Rassen.

    ASCA ist NICHT im AKC.

    Yvonne

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    Welche Voraussetzungen muss ein Hund erfüllen um überhaupt auf eine Ausstellung gehen zu dürfen?

    Welche Art von Papieren muss er haben? Gibt es da überhaupt Unterschiede??

    Der Hund sollte Papiere haben, die von dem Verband, bei dem Du ausstellen möchtest, anerkannt sind.

    Beim VDH gibt es aufgrund eines Urteils des Bundeskartellamts zwar Regelungen, dass auch Hunde von Nicht-FCI-anerkannten Verbänden ausgestellt werden dürfen .... aber das ist Theorie. Verlassen würde ich mich nicht darauf.

    Beim Aussie wären das zum einen alle Papiere (sowohl reguläre als auch Registerpapiere) mit VDH oder FCI Logo drauf oder AKC, CKC, KC usw.

    Ob ASCA-Hunde direkt ausgestellt werden können oder ob sie vorher registriert werden müssen, weiss ich nicht. Theoretisch müsste es möglich sein, siehe Bundeskartellamt.

    Ach ja, beim VDH/FCI werden zwei Arten von Eintragungen/Papiere unterschieden:
    a) reguläres Zuchtbuch - da werden alle Hunde eingetragen, die mindestens 3 Generationen FCI-gezogene Vorfahren nachweisen können (Eltern, Grosseltern, Urgrosseltern), alternativ auch alle die Verbände, die mit der FCI eine Vereinbarung auf gegenseitige Anerkennung haben wie bsp. AKC, CKC und KC.

    b) Register - hier werden Hunde eingetragen, die keine 3 Generationen FCI-Vorfahren haben, bsp. Hunde, die phänotypisiert wurden (Hunde nicht-FCI-anerkannter Verbände oder Hunde, die rein äusserlich der Rasse entsprechen, aber keine Papiere haben) oder Hunde, die von phänotypisierten Hunden abstammen bis sie die 3 Generationen erfüllen.
    Die meisten Aussies im VDH sind heute noch Registerhunde, da ja der grösste Teil des Grundstocks im VDH vom ASCA "überschrieben" wurde.


    Ansonsten sollte der Hund dem Rassestandard entsprechen, sonst endet seine Ausstellungs"karriere" recht schnell.

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    Und wie sieht das ggf mit einer Zuchtzulassung aus, welche Bedingungen müssen da erfüllt sein???

    Das hängt vom jeweiligen Verband ab.

    IdR gibt es ein Mindestalter für die Zuchtzulassung. Dann gibt es Grundvoraussetzungen für das Äussere, die erfüllt sein müssen. Bsp. gibt es zuchtausschliessende Fehler. Die stehen im Rassestandard idR explizit drin.
    Dazu kommen noch diverse Gesundheitschecks, idR auch abhängig von der Rasse.
    Wobei bei fast jeder Rasse zumindest HD- und Augenuntersuchung stattfinden.

    tagakm

    weisst Du, was der Unterschied zwischen Dir und mir ist?
    Ich bin so blöd und versuche, derart verkorkste Hunde in meiner FREIZEIT hinzubiegen, ohne damit mein Geld zu verdienen. Obwohl ich das durchaus könnte.

    Nein, ich lese nicht nur das, was ich lesen möchte. Aber ich bin nicht vor lauter "Heiligenschein" völlig blind gegenüber den Tatsachen. Und die sprechen nun mal für sich. Und das heisst, dass eben längst nicht alle Auslandsimporte völlig unproblematische Hunde sind.

    Und Verallgemeinerung und Arroganz, das ist etwas völlig anderes. Aber vielleicht erklärst DU mir, wie das sein kann, dass so derart völlig verkorkste Hunde aus den Mittelmeerländern importiert werden, wenn die doch alle super sozialisiert, lieb, dankbar, freundlich, nicht jagend, gut hörend, ..... importiert werden?

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    schade, dass man mal wieder nur die negativen Dinge liest


    Sorry, aber von Seiten der "Tierschutzfraktion" kommt ja immer nur
    "ach wie problemlos und toll und so dankbar und so gut sozialisiert".

    Da könnte man auch schreiben "schade, dass immer nur die positiven Dinge geschrieben werden und nie die negativen".

    Und deren gibt es viele bei den "Auslandshunden".

    Streunen, jagen, nicht an die Umwelt, in die sie da einfach so reingepflanzt werden, angepasst, keine vernünftige Sozialisierung und Prägung, kein adäquates Sozialverhalten, ....... .

    DAVON und von den Problemen, die diese Hunde für ihre Halter darstellen KÖNNEN, liest man von den ganzen Tierschützern NIE. Da liest es sich immer so, als wären diese Hunde absolut problemlos, für Anfänger geeignet, nicht jagend, top sozialisiert, ..... .

    Stellt sich mir die Frage, warum meine Erfahrungen mit Auslandstierschutzimporten so völlig konträr sind .....