Beiträge von yane

    @Schopenhauer

    ganz klares NEIN. Ich rede jetzt nicht von den Hunden, die mal ne Stange reissen, weil HF falsch führt. Ich rede von Hunden, die als "Stangenschubser" bezeichnet werden. Der Unterschied ist eindeutig. Erstere schmeissen die Stangen, weil sie den Sprung durch das falsche Führen des HF abbrechen, verkürzen, also im Sprung selbst den Sprungbogen verändern.
    Letztere zeigen durchaus einen völlig korrekten Sprungbogen und trotzdem fliegen die Stangen in alle Richtungen davon. Selbst auf Geraden, während HF völlig gerade mitläuft. Eben weil die Hunde viel zu unachtsam und flach springen. Sie haben ja von jung auf gelernt, ohne auf ihr Tun zu achten durch die Ausleger durchzurennen. Warum sollten sie das nun auf einmal anders machen, nur weil da auf 60 cm Höhe ne Stange liegt.

    Wie gesagt, der Unterschied ist eindeutig. Und wer sich mal mit Sprungtechnik befasst hat, der weiss, was ich meine.

    Im Agi wird in D derzeit noch viel zu wenig Wert auf adäquates Sprungtraining gelegt. Aber das ist ein anderes Thema.

    Zitat

    Nun meinte der TA ich hätt sie anderst ernähren müssen, damit sie "normal" großn wird.

    das stimmt absolut nicht. Corinna hat es schon geschrieben, die Grösse ist genetisch vorgegeben. Ggf. kann man die Grösse beeinflussen, indem man vor Beginn der Pubertät/Geschlechtsreife kastriert, also BEVOR der Körper anfängt, Geschlechtshormone zu bilden. Frühkastrierte Hunde werden statistisch gesehen 2-3 cm grösser. Die Geschlechtshormone setzen nämlich einen Prozess ingang, der dazu führt, dass sich die Epiphysenfugenscheiben, die Wachstumszone der langen Röhrenknochen der Gliedmassen also, schliesst. Bei Frühkastraten wird dieser Schluss etwas hinausgezögert, deshalb der statistisch nachgewiesene Grössenunterschied.

    Problem ist heutzutage, dass aufgrund der langen Periode der Fertigfütterung der Standardnormalbürger hierzulande es gar nicht mehr gewöhnt ist, einen jugendlich aussehenden Junghund zu sehen. Also einen so richtig schlacksigen, jungspundigen, "unproportionierten" Jungspund, der noch so richtig schnuckelig unfertig und ungelenk aussieht. Die Phase, die ich immer am absolut schönsten finde.

    Und dann sehen eben Hunde, die mit 7-8 Monaten nicht wie "fertige" Erwachsene aussehen, eben auf einmal komisch aus. Weil man diese Zwischenphase einfach nicht mehr gewöhnt ist.

    Also mach Dir mal keinen Kopf.

    bienemaja,

    und damit sind wir wieder bei dem Punkt "Hund rennt zwischen Ausleger durch". Denn genau das lernt der Hund. Was meinst DU, woher die ganzen Stangenschubser denn kommen?
    Die kommen daher, weil die Hunde gelernt haben, ohne auf ein Hindernis zu achten, zwischen den Auslegern durchzurennen. Ein Grossteil dieser Hunde neigt später entweder dazu, viel zu flach zu springen oder wie mein Hund sich einfach irgendwie über die Hindernisse zu wurschteln.

    Um Führtechnik zu lernen, brauche ich keine Ausleger. Da reichen Dinge, die mit Agi so rein gar nichts zu tun haben. Pylonen bsp. oder wenn man das nicht möchte, da man vielleicht mal vorhat Obedience zu machen, Gießkannen, Bäume, ....... .

    Hi Dina,

    Zitat

    OK, dann lass ich das mit den schrägen Stangen. Also soll ich dann nur die Stange zwischen die Ständer auf den Boden legen und ihn drüberschicken/bzw das mit dem drüberführen üben?

    das macht keinen Unterschied. Der Hund lernt das gleiche, egal, ob die Stangen nun auf dem Boden liegen und er durch die Ausleger geführt wird, oder ob die Stangen niedrig liegen. Im Gegenteil, die Stangen auf dem Boden finde ich noch übler, da Hund dann ja gar kein Hindernis mehr hat. Ich würde mit allem, was aussieht wie ein Sprunghindernis, warten, bis Hund ausgewachsen ist.

    Viele Grüße
    Cindy

    katja
    nun, es gibt einige wenige Gemeinden, die Steuerermässigungen geben, wenn man mit Hunden eine Prüfung abgelegt hat. Welche Prüfungen das sind, kommt auf die Gemeinde an.

    Und nur weil es dafür Steuerermässigungen gibt, heisst das noch lange nicht, dass die Prüfung alltagstauglich ist.

    Horst

    mix meine Antwort und die von onyxvl zusammen, dann hast Du die Antwort, wie es sich mit damit verhält, wenn der Trainer gleichzeitig Richter ist.

    Der Verein beantragt Terminschutz beim Verband. Der Verband teilt den Richter zu. Und das wird im Normalfall NIE so sein, dass ein Richter seinem eigenen Verein zugeteilt wird. Einzige Ausnahme wäre, wenn der eigentlich zugeteilte Richter ausfallen würde und absolut kein anderer Richter zur Verfügung stände, was äusserst unwahrscheinlich ist. Zumindest bei unserem Verband.

    katja
    die BH-Prüfung hat nichts mit Alltagstauglichkeit zu tun. Sie ist eine Eingangsprüfung für den Hundesport. Nicht mehr, nicht weniger. Und in einem Sport gibt es Regeln. Ob die einem sinnig erscheinen oder nicht sei dahingestellt. Ich kann bsp. keinen Sinn in irgendwelchen Abseitsregeln beim Fussball erkennen. Wobei ich zugegebenermassen nicht mal nen Sinn darin erkennen kann, dass 20 Personen nem Ball hinterherrennen um ihn in einen viereckigen Kasten zu befördern, während da ein einsamer Hansel vor dem Kasten steht und versucht, genau das zu verhindern.

    Zitat

    Tja, dann läuft wohl irgendwo etwas schief :???:
    Aber da mein Hundetrainer die Prüfung selbst abnimmt, geht das dann
    wohl so wie gelernt in Ordnung!

    Na dann würde ich mir aber schriftlich geben lassen, dass diese Prüfung vom VDH als Begleithundeprüfung anerkannt ist.

    Ich wüsste nicht, dass es erlaubt ist, dass ein Hundetrainer in seinem eigenen Verein, selbst wenn er anerkannter Richter ist, die BH-Prüfung abnehmen darf. So was geht nur mit absoluter Ausnahmegenehmigung und überhaupt. Bsp. wenn der eigentlich eingeteilte Richter krank geworden ist und man kurzfristig absolut keinen Ersatz mehr bekommen kann.

    Zitat

    Wieso umstellen? Vor der VDH-BH ist das Führen links oder rechts erlaubt!

    Nein. Wenn Du beim VDH eine BH läufst, muss der Hund links geführt werden, mit der Leine in der linken Hand.

    Es sei denn, Du bist bei einem der Retriever Clubs oder ggf. anderen Zuchtverbänden für Jagdhunderassen, die dann eine eigene BH-Prüfung anbieten. Da kann das anders sein. Das ist dann aber NICHT die offizielle BH des VDH.

    Hi bbina,

    Zitat

    Das ist schon immer so gewesen (und hatte früher sicher auch mal einen Sinn), aber ich finde das furchtbar unpraktisch für mich.

    den Sinn weisst Du ja nun inzwischen.

    Wenn Du Prüfungen ablegen willst, dann gilt auch "Hund läuft links". Ausnahme, wenn der Hundeführer aufgrund einer Behinderung den Hund nicht links führen kann.

    Zitat

    Bisher fand ich noch kein Argument, das FÜR links spricht.

    Nun, zum einen macht es Sinn, wenn man bsp. an Strassen ohne Gehweg läuft. Wurde ja schon erwähnt, dass man dann korrekterweise auf der Gegenfahrbahn läuft, und dann ist Hund links auf der dem Verkehr abgewandten Seite.


    Zitat

    Wie handhabt Ihr das und mit welcher Argumentation?

    korrektes "Fuss" links - das aber nur auf dem Hundeplatz. Ausserhalb brauche ich diese Art "Fuss" nicht und habe auch keine Lust, mir das korrekte Fuss zu versauen. Zumal ich mit drei Hunden kein korrektes Fuss laufen kann. Da gilt dann
    - Hunde an der Leine, die Hunde laufen auf der Seite, in deren Hand die Leine ist.
    - Hunde frei, die Hunde kommen auf das Signal "bei mir" in meine unmittelbare Nähe, entweder links oder rechts egal, oder auf die Seite, die ich ihnen dann "zuweise".


    Zitat


    Wenn ich Hundesport betreiben möchte (was ich nicht will), dann müsste er links gehen, oder? Wie ist das bei der BHPrüfung?

    Ja und ja, auch links. Ausnahme siehe oben. Du hast in irgendeiner Form eine Behinderung, die es Dir nicht ermöglicht, den Hund links zu führen. Das Argument "ich bin Rechtshänder" zählt nicht.