Beiträge von yane

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    Und der Clicker ist nichts anderes als ein Marker. Ein Überbrückungssignal...

    *ggg* wie war das?? von wegen wie viele Clicker-Hunde kennst Du? Echte, nicht solche, bei denen der Clicker nur als Marker eingesetzt wird.


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    Naja, Hauptsache dem Hund leidet nicht...

    ganz sicher nicht :lachtot:

    Lind und Clickern ist so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Natürlich, wenn man den Clicker rein als Marker zum Bestätigen verwendet, mag es da Parallelen geben. Aber die Idee hinter der jeweiligen "richtigen" ist völlig unterschiedlich.

    Und eines kann ich garantieren .... meinen Hunden macht die Übung an sich Spass.
    Im Gegenteil zu typischen "Lind"hunden, die das Ganze nur aufgrund der Bestätigung mit Spiel machen und nicht aus Spass an der eigentlichen Übung.

    @fräuleinwolle

    nach Lind habe ich meinen 4. Hund ausgebildet.
    Bin dann aber auf Clickern umgestiegen was mE weit mehr Sinn macht. Gerade bei extrem triebigen Hunden. Ich möchte Hunde, die mitdenken, nicht nur Spielzeug geiern und vor lauter Trieb völlig abschalten.
    Ich habe auch heute noch keine Bedenken, einiges von Lind zu übernehmen, gerade was das "richtig spielen" anbelangt. Aber NACH dem Click, nicht zum Anlernen einer Übung.

    Weisst Du, ich muss meine Hunde nicht mit Spiel motivieren mit mir zu arbeiten. Im Gegenteil.

    Wenn ich aber einen eher motivationslosen Hund habe ok, dann sieht die Sache anders aus.

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    In der Regel sind das wie yane schon schrieb Führungsfehler. Entweder redet man zuviel mit dem Hund, sprich der Hund ist unkonzentriert und reißt dadurch, oder der Hund ist zu über motiviert und nicht unter Kontrolle.

    Ich schrieb nix davon, dass es idR Führfehler sind.

    Bei den meisten Hunden ist es erst mal schlampig oder überhaupt nicht wirklich durchgeführtes Sprungtraining. Dazu kommt dann noch das viel zu frühe Führen, gerade im Agi. Und dann noch Führfehler.

    Ein Hund, der wirklich springen gelernt hat, der eine absolut korrekte Sprungtechnik gezielt antrainiert bekommen hat, verzeiht mE auch viele Führfehler. Aber dazu muss ihm die richtige Sprungtechnik "in Fleisch und Blut" übergegangen sein. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Körper speichert Bewegungsabläufe als sogenannte "Engramme". Das heisst, wurde einmal ein Bewegungsablauf als "optimal" erkannt, gelernt und regelmässig wiederholt, wird dieser Bewegungsablauf immer wieder so abgerufen. Er kann ggf. bei Bedarf modifiziert werden. Auch das erfordert Training rsp. Übung.

    Und genau daran hapert es. Am gezielten Training.

    Viele Hunde lernen ziemlich richtig zu springen mehr durch Zufall als durch gezieltes Training. Aber die, die es nicht lernen, die haben dann ein Problem.

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    Wäre es denn sinnvoll, das Buch zu bestellen und dann nochmal ganz neu mit dem Springentraining anzufangen? Dann lasse ich ihn in der Zeit, in dem wir nach Anleitung des Buches arbeiten sonst am besten gar nicht Springen oder?

    mE ja und ja. Kommt allerdings darauf an, ob nicht doch irgendwelche gesundheitlichen Probleme die Ursache sind.


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    Wo hast du das Buch denn her??
    Ist es denn von der Sprache her verständlich??

    http://www.dogwise.com, gibt es auch nur da zu bestellen. Ich habe es über eine Schweizerin, die regelmässig Sammelbestellungen bei dogwise macht, dort bestellt, da ich nicht wusste, wie das mit Einfuhr usw. funktioniert.

    Von der Sprache her mE verständlich. Allerdings sollte man Englisch natürlich schon etwas können.

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    Sieht doch super aus wie hast du es denn aufgebaut?

    wenn Du Klein Wusch meinst - Clicker.

    zunächst erst mal Grundstellung bis sie wusste wie
    a) die korrekte Position aussieht
    b) sie die korrekte Position einnehmen kann, und zwar von überall her

    Danach dann Seitwärtsschritte, Winkel und Kehrtwendungen, bis sie in der Lage war, sauber nachzurücken rsp. gleich mitzugehen.

    Und dann geradeausgehen. Das war dann nur noch Fleissarbeit, denn letztendlich wusste sie ja schon was von ihr erwartet wird.

    Was mir an der Sache am besten gefällt ist, dass man völlig unabhängig von irgendwelchen MOs agieren kann. Ich habe teilweise die Leckerlies "extern" irgendwo auf dem Platz stehen und nach dem Click gibt es einen gemeinsamen Run in Richtung Leckerlies.

    Das Wichtigste war mir, dass diese Position für den jeweiligen Hund "DAS" Nonplusultra ist. Meine Hunde kommen durchaus auch während eines ganz normalen Spaziergangs mal schnell in Fussposition, ob ich mich nicht vielleicht doch "erweichen" lasse und sie ne Runde Fuss gehen dürfen.

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    netter: rein über Spiel und Spaß an der Sache an sich. Das tun an sich soll Freude bereiten und nicht nur ne Belohnung bringen..

    das kann man auch auf andere Weise hinbekommen. Lind ist nur ein möglicher Weg. Und wenn man den falschen Hund dafür hat, dann geht es über Spiel gar nicht. Ich habe hier einen "Triebchaoten" für den das Sprichwort "Trieb macht blöd" erfunden worden wäre, wenn es das nicht schon vorher gegeben hätte. mit Lind hätte dieser Hund nicht mal ansatzweise Fuss gehen gelernt. Sobald bei diesem Hund auch nur ansatzweise Action, Spiel, .... dabei ist geht gar nichts mehr.

    Soll heissen, man muss immer den Hund selbst betrachten und dann den Ausbildungsweg wählen.

    Hi,

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    Dürfen eure Hunde auf`s Sofa und in`s Bett? Oder nicht?
    Wenn nicht? Warum?

    meine dürfen beides, also auf Sofa und Bett. Ich habe keine Probleme damit. Wobei sich die Grossen sowieso verziehen, wenn ich mich im Bett oder auf dem Sofa breit mache - dann wird es ihnen nämlich zu eng :D .

    Und wenn ich nicht da bin .... ganz ehrlich, was stört es mich, wenn mein Sofa und mein Bett ein Problem mit der Rangordnung mit meinen Hunden haben?
    Das ist deren Sache, sollen die unter sich klären.


    Viele Grüße
    Cindy

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    Wenn Du allerdings doch noch was dran ändern willst, kann ich Ekard Lind empfehlen, der geht an die ganze Fuß-Thematik etwas anders, netter ran....

    was verstehst Du unter "netter"?

    Andrea

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    Werde alles Vorgeschlagene mal in Ruhe ausprobieren, ich denke es wird das Richtige für uns dabei sein.

    ausprobieren ist denkbar schlecht. Korrektes Fussgehen lernt Hund nicht in 2-3 Wochen. Zumindest nicht, wenn es "perfektes" Fuss sein soll. Und ausprobieren liest sich "wenn etwas nach 2-3x Training nicht klappt, probiert man das nächste aus".

    Ich habe irgendwo mal Zeitangaben gemacht, was ich etwa wie lange mit meiner Kleinen trainiert habe. Im Prinzip könnte man sagen, allein an der Position, sprich dem Auffinden derselben durch den Hund, haben wir an die 6 Monate trainiert. Der Rest ging dann schnell.

    Was dabei rausgekommen ist, ist das


    Fuß Gartenzwerg

    (die etwas verkrampfte Haltung von der HF kommt daher, dass sie so dämlich war, nagelneue Schuhe anzuziehen, die zu dem Zeitpunkt schon gerieben und gedrückt haben - sollte man nie tun :kopfwand: ]

    Hi Andrea,

    das Locken mit Spielzeug würde ich nicht machen. Fussgehen sollte eine Präzisionsarbeit sein, kein Triebgehibbel. Und letztendlich muss man das Spielzeug dann auch wieder abbauen.

    Kleiner Hund und Fussarbeit - das ist keine so ganz einfache Geschichte. Kleine Hunde tendieren häufiger dazu, Abstand zu halten - warum wohl? Stell Dir mal vor, bei einem Elefanten oder einem Dinosaurier nebenher zu laufen ..... :D ..... da würdeste auch Abstand halten, um nicht getreten zu werden.

    Aber es geht durchaus ..... .

    Zunächst mal, Du hast das Fussgehen aus der GS aufgebaut. Das ist schon mal ganz gut. Die Frage ist jetzt, WIE hast Du die GS trainiert? Und hält dein Kleiner bereits bei der GS diesen Abstand? Wenn ja, dann würde ich auf jeden Fall nochmal total "back to the roots" und die GS so lange trainieren, bis der Abstand entsprechend eng ist.

    Bei meinem Gartenzwerg, die gerade mal 29 cm hoch ist, habe ich kniend angefangen. Also Oberschenkel und Oberkörper eine gerade Linie, so dass die Kleine letztendlich das gleiche Bild hat wie im Stehen, nur dass eben die Unterschenkel erst mal "fehlen". Hat den Vorteil, dass ich mit Kopf und Händen näher bei ihr bin und mich nicht bücken muss, um ihr bsp. ein Leckerlie zu geben. Allein das Runterbücken um Leckerlies zu geben kann einen Hund schon auf "Abstand" drücken. Und einen Kleinen sowieso.

    Als sie in der Lage war, die GS sowohl kniend als auch im Stand korrekt und dicht einzunehmen, bin ich erst mal einen Schritt zur Seite gegangen und habe sie in die korrekte GS nachrücken lassen. Und dabei immer dann bestätigt, wenn sie wirklich korrekt dicht sass. War mir der Abstand zu gross, gab es ein "falsch"-Signal (bei mir einfach "mmmm") und ich bin nochmal einen Schritt zur Seite. Zur Seite hat den Vorteil, dass sie wirklich lernt, sich selbst dicht zu mir auszurichten.

    Als das alles funktionierte, habe ich mit ihr erst mal rechte Winkel trainiert. Ganz gezielt. Und auch hier wieder, wenn sie im rechten Winkel dicht mitkam - Bestätigung. Wenn mir der Abstand zu gross war - "mmm" und nochmal. Dann linke Winkel. Dann Kehrtwendungen nach rechts und nach links.

    Und dann, als das alles wirklich gut funktionierte, bin ich einen Schritt vorwärts gegangen. Da hatte sie aber dieses "in die dichte Position nachrücken/mitgehen" schon so verinnerlicht, dass sie die automatisch beibehalten hat.


    Allerdings, ich mache mit meiner Kleinen auch Obedience. Und da sieht die Sache schon ganz anders aus.

    Wenn Du nur die BH-Prüfung machen willst, dann reicht bei einem kleinen Hund ein Abstand von 15 cm oder so auch, wenn Hund ansonsten gut mitgeht. Also auf deiner Höhe bleibt, den Abstand beibehält und nicht pendelt und aufmerksam mit Dir mitläuft.

    Viele Grüße
    Cindy