Beiträge von yane

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    So weit ich weiß, musst du keinem Verein angehören um die BH zu machen. Zumindest nicht die ganze Zeit *gg*. Ich kenne wen, der hat sich erst einige Tage vorher im jeweiligen Verein angemeldet um die BH laufen zu dürfen. Ich werde es wahrscheinlich ähnlich machen (müssen).

    um eine BH-Prüfung des VDH/AZG laufen zu dürfen, MUSS man einem VDH-Verein angehören. Man beachte das grosse D.

    Wo man trainiert ist letztendlich egal. Aber Mitglied eines dem VDH angehörenden Vereins/Verbands muss man sein.

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    Agility stellt nun mal deutlich höhere Anforderungen an die geistige Fitness des Hundeführers.

    :D

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    Und was die körperliche Fitness betrifft, wer beim Agi nicht rennen kann, macht dadurch meist auch seinen Hund langsamer und wird kaum mit vorne dabei sein...

    kommt drauf an, was man unter "vorne" versteht.
    Ich würde mal sagen, es gibt genug HF im Agi, die nicht mit Ben Johnson verwandt sind :D .
    Nee, jetzt mal im Ernst, auch ein etwas langsamerer HF, der dafür gut und v.a. auch seinen Hund auf Abstand führen kann, hat bei normalen Vereinsturnieren eine Chance.
    Im THS idR nicht da hier grundsätzlich die Zeit des HF zählt. Denn so viele langsame Hunde gibt es nicht, dass die Langsamkeit des Hundes da eine Rolle spielen könnte :D :p

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    yane: nein, natürlich nicht, aber mit meinen würde das nicht funktionieren, da sie von sich aus schon nen starken Beutetrieb mitbringen

    diese kleine Zwergin ist einer der beutegeierigsten Hunde, die ich kenne. Beute geht der über alles. Aber ein Apportel ist keine Beute oder Spielzeug. Sehe ich zumindest so.

    Über Spiel hätte ich mit ihr arbeiten können. Ende vom Lied wäre vermutlich nicht das gewesen, was ich wollte. Spielapport bei Beutegeiern endet häufig damit, dass Hund beim Zurückbringen in einen Konflikt gerät -> knautschen.

    Dazu kommt, dass im Obi die Apportel ja erst mal ausgelegt werden. Was gerade für Hunde, die über Spiel ausgebildet wurden, öfter mal ein Problem wird -> Apportel fliegt nicht, also kein Trieb nach vorn.

    Aber das muss jeder selbst wissen.

    BTW, mit gut oder weniger gut clickern hat das nur dann was zu tun, wenn man nie gelernt hat, richtig zu clickern rsp. wenn man einen Trainer hat, der selbst nicht weiss, was richtig oder falsch ist.

    @Schopenhauer
    nein ich setze nicht voraus, dass jeder clickert. Prinzipiell kann man das auf diese Art auch ohne Clickern und Shapen aufbauen. Kenne einige, die das gemacht haben.

    @Schopenhauer
    da wir das Apportieren über Clicker und Shapen beibringen, brauchen wir um das Festhalten zu trainieren kein Laufen und nichts.
    Man setze sich gemütlich auf den Boden, halte das Apportel in die Nähe vom Hund und erst mal Click für jede Annäherung mit der Nase an das Apportel. Und dann wird weiter über Shaping/Verhaltensformen trainiert bis Hund das Apportel in den Fang nimmt. Dann über ein Zeitfenster das Festhalten ausbauen.
    Wenn Hund das Apportel festhält, geht es weiter in der Grundstellung (Alternativ Vorsitz). Also Hund in Grundstellung -> Apportel anbieten zum Festhalten. Wenn das funktioniert -> Hund steht vor HF, Apportel anbieten, Hund nimmt Apportel und lernt, in GS zu kommen.

    Danach dann langsam mit der Hand zum Boden, so dass Hund das Aufnehmen lernt.

    Sobald Hund Apportel vom Boden aufnimmt -> Hund lernt -> Apportel aufnehmen und in GS kommen. Zuerst auf 1-2 m Abstand, dann immer weiter. Und zwar in dem Schritt noch indem Hund hinter dem Apportel steht , es aufnimmt und in gerader Linie zum HF zurückkommt.

    Und zuguterletzt -> Hund aus Grundstellung vorschicken zum Apportel und zurückbringen lassen.

    Richtig ausgeführt, ohne Druck und ohne Zwang, gibt es auf diese Weise kein Knautschen, kein gar nichts. Sollte Hund am Anfang doch etwas knautschen, wird so lange das ruhige Halten geübt, bis die Knautscherei weg ist. Braucht halt dann etwas länger. Sind dann aber idR Hunde, die irgendwann doch nen Konflikt beim Apportieren erfahren haben.

    Wenn man dann bsp. an der Geschwindigkeit feilen will, kann man sich einiges einfallen lassen.
    Bsp - Geschwindigkeit beim Zurückkommen steigern
    Hd geht raus, nimmt Apportel auf -> Click und Bestätigung indem man Ball an der linken Seite des Hf vorbei nach hinten wirft.

    Wir haben es auf diese Weise sogar geschafft, einem Eurasier, und die sind ja nun nicht wirklich die super begeisterten Apportierer, einen zügigen, freudigen Apport mit annehmbarer Geschwindigkeit beizubringen. Klar, so schnell wie bei einem Mali oder meiner Zwergpudeldame wird das nie werden, aber das ist auch nicht der Hund dafür.

    Das Endprodukt sieht dann so aus:
    Apport Klein Wusch

    Beim ersten Mal überrennt sie das Apportel -> ich bin inzwischen auf ein etwas grösseres Apportel umgestiegen weil sie v.a. in höherem Gras doch teilweise Probleme hatte, das Apportel zu sehen. V.a. für den Richtungsapport für die O3 wäre das mit den kleinen Kunststoff-Apporteln ein Problem geworden.
    Beim zweiten Mal könnte sie etwas schneller zurückkommen.

    @FräuleinWolle
    wirkt dieser Hund gelangweilt und unmotiviert?

    Viele Grüße
    Cindy

    Frodo

    die Hauptunterschiede zwischen Agi und THS sind, dass THS deutlich familienfreundlicher ist als Agi.
    Das fängt damit an, dass im THS der Hund zweimal starten darf (es sei denn, da hat sich mit dem neuen Reglement seit der VDH-"Anerkennung" was geändert). Zumindest früher war es so, dass entweder ein HF mit einem Hund zwei Sparten (bsp. Geländelauf und Hindernislauf) laufen durfte, oder aber zwei HF je eine Sparte, wobei dann auch zweimal in der gleichen Sparte gestartet werden durfte.
    Im Agi gilt - ein Hund, ein HF. Zumindest im Wettkampf. Wie die Leute das im Training handhaben, ist deren Sache.

    Dann kommt dazu, dass es absolut kein Problem ist, bei einem gut ausgebildeten THS-Hund den HF zu wechseln. Selbst wenn der neue HF ein blutiger Anfänger sein sollte. Einzig der Gehorsamsteil beim Vierkampf erfordert dann etwas mehr Training.
    Im Agi sieht die Sache anders aus. Da dauert es deutlich länger bis Hund und HF ein wirkliches Team sind. Einfach weil beide lernen müssen, die Signale des jeweils anderen zu erkenne, zu lesen, zu deuten und dann selbst entsprechend drauf zu reagieren. Und das in Sekundenbruchteilen.

    Ausserdem ist es auch durchaus eine Sache des Hundes - wir hatten bsp. eine HF mit Hund im Verein, deren Hund war vom Agi-Training begeistert - solange es geradeaus ging. Als dann die ganzen Wendungen, Kurven, Ecken usw. dazu kamen, wurde Hund unsicher, verlor die Motivation dabei und damit war's das. Die beiden sind auf THS umgestiegen und Hundi freut sich ihres Lebens und hat Spass dabei. Individuelle Eignung und Neigung des Hundes eben.

    Der Punkt Fitness ist auch so eine Sache. Im THS zählt ja bei den Laufdisziplinen die Zeit des Langsameren im Teams. Also idR die Zeit des HF, nicht des Hundes. Und da heisst es trainieren, wenn man vorne laufen will. Langstreckenläufe wenn man Geländelauf machen möchte. Sprints/Kurzsstreckenläufe für die anderen Laufdisziplinen.
    Im Agi dagegen zählt nur die Zeit des Hundes. Rein theoretisch könnte sich der HF also in die Mitte vom Parcours stellen und Hund schicken. Betonung auf theoretisch, da dies ein extrem hoher Trainingsaufwand wäre und zudem die wenigsten Hunde dann wirklich full speed laufen.
    Trotzdem braucht man deutlich weniger eigene Fitness, um halbwegs ordentlich durch einen Agi-Parcours zu kommen als man im THS braucht.

    Hi Sylvi,

    dann versuch mal, mit einem Dir völlig fremden Hund einen Hindernislauf zu machen und einen Agi-Parcours ..... wir sprechen uns danach dann wieder *gggg*.

    Den Hindernislauf, den schaffst Du locker, vorausgesetzt der Hund läuft mit generell mit anderen Personen.

    Ich bezweifle, dass Du mit einem schnellen Hund in einem etwas verzwickten A3-Parcours weiter als bis zum 5.-6. Hindernis kommst.

    Und selbst mit dem eigenen Hund ...... mit nem Agi-Hund zweimal über die Hindernisbahn und das Team kann locker auf Hindernislauf-Turnieren starten. Selbst CSC, Shorty, QSC sind da kein Thema.
    Mit nem THS-Hund dauert das umgekehrt deutlich länger.

    Leoline

    diese Regelung gibt es schon sehr lange. Zum einen hat es grundsätzlich Copyright-Rechte.
    Zum anderen ist die Sache recht einfach - der TA hat deshalb die Aufbewahrungspflicht, dass auch Jahre später noch, wenn sich Fragen, Probleme etc. ergeben, die Bilder vorhanden sind und nachgeschaut werden kann. Ist übrigens bei Humanmedizinern auch so. 10 Jahre Aufbewahrungspflicht. Man geht davon aus, dass die Aufbewahrung beim Arzt weniger "Aufwand" bedeutet.

    Mal angenommen, jeder bekäme seine Röntgenbilder mit heim.
    Jetzt hat jemand einen komplizierten Beinbruch. 1 Jahr später soll nochmal nachkontrolliert werden. Der behandelnde Arzt hätte gern die alten Röntgenbilder zum Vergleich mit den neuen. Tja, nur ist der Patient inzwischen umgezogen, ist allgemein etwas schlampig...... und findet die alten Bilder nicht mehr ............ .

    Solche Sachen im Endeffekt der Grund für diese Regelung. Einfach dass der Zugriff auf die Bilder gewährleistet ist. Zumal ja auch die Bildrechte immer beim Tierarzt liegen, der die Röntgenbilder angefertigt hat.

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    Beim THS arbeitest Du mehr mit Deinem Hund zusammen, Ihr seid mehr ein Team.

    mehr Fitness ja, das stimmt.

    ABER Team und THS? :lachtot:

    Tschuldige mal, ich kenne genügend Hunde, mit denen problemlos jeder mal eben nen Hindernislauf machen kann, egal ob er vorher je mit dem Hund trainiert hat oder nicht. Oder Geländelauf. Auch das - kein Problem mal eben mit nem "fremden" Hund. Ich selbst habe einige Hindernisläufe mit den Hunden von Vereinskollegen absolviert, mit vielleicht 1-2 mal vorher im Training mit dem Hund gelaufen - ein TEAM waren Hund und ich da ganz sicher nicht.
    Umgekehrt sind Vereinskollegen schon mit meiner alten Hündin im Geländelauf gestartet. Ein Team waren die da auch ganz sicher nicht.

    Im Agi dagegen müssen Hund und HF ein richtiges Team sein, wenn sie schnell und gut durch einen Parcours kommen wollen. V.a. durch PArcours der höheren Klassen. Da muss HF genau wissen, wie Hund in welcher Situation reagiert, wie er Hund in einer beliebigen Sequenz führen kann, wo er besser zurückbleibt, wo er vorgehen kann, wo er mehr Abstand zum Hund braucht, wo er nahe beim Hund bleiben sollte - Hund und HF müssen eine Einheit, ein richtiges Team werden. Und das dauert im Agi recht lange. Wir hatten es erst gestern davon, dass man im Agi gut und gerne 2 Jahre und mehr rechnen kann, bis Hund und HF wirklich genau das geworden sind - ein Team.

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    yane: ja, ja, und weil die meisten so denken wie Du, laufen die meisten Hunde sowas von gelangweilt durch die Gegend... Das ist sowas von althergebracht immer nur die Prüfungssituation zu üben.... Ne ne...

    komisch ..... unsere Hunde apportieren alles andere als lustlos, gelangweilt usw. knautschen nicht, haben keine Probleme beim aufnehmen und und und.

    Kommt halt immer darauf an WIE man trainiert.

    wenn mein Hund Probleme mit dem Aufnehmen hat, dann trainiere ich gezielt das Aufnehmen. Ohne dabei noch Stress mit Laufen usw. reinzubringen. Denn das ist auch eine völlig andere Übung. Warum sollte es Hund klar sein, dass er ein am Boden liegendes Apportel schnell aufnehmen soll, wenn man das Ganze mit Laufen, Kaspertheater usw. "trainiert"?

    Abwechslung, DAS kann man anders reinbringen.